Vorwort

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Vorwort (PDF – Stand: 29.10.26)

Die Weltformel – Eine Theorie von Allem

Vorwort: Dieser Blog ist der Versuch, ein systematisches und vor allem nachvollziehbares Seinsmodell als Weltformel zu entwerfen, das auf religiöse Personifizierungen stattfindender dynamisch-energetischer Prozesse verzichtet. Davon ausgehend, dass die Kultur sowie Sitten und damit die Religiosität eines Landes in ihrer spezifischen Landessprache verwurzelt sind, richtet sich diese Weltformel an die deutschsprachigen Länder, da sie auf deren sprachlich-kulturellen Grundlagen aufbaut. Da andere Sprachen und damit andere Länder eigene kulturelle und religiöse Fundamente haben, die durch die Ausführungen in diesem Blog weder angesprochen noch infrage gestellt werden sollen, wird es keine offiziellen Übersetzungen dieses Blogs in andere Sprachen geben.

Es sei an dieser Stelle ausdrücklich betont, dass die in diesem Blog veröffentlichten Beiträge und ergänzenden Artikel in keiner Weise beabsichtigen, jemanden im persönlichen Glauben oder in der persönlichen Überzeugung zu verletzen. Es handelt sich lediglich um eine Darstellung des Seins, die auf jegliche Religiosität verzichtet und in einem persönlich entwickelten Seinsmodell wissenschaftlich-materiell, spirituell-dynamisch sowie metaphysisch-energetisch erläutert wird.

Die in den deutschsprachigen Ländern historisch verankerten religiösen Einrichtungen des Christentums haben in den vergangenen Jahrzehnten aus unterschiedlichen Gründen moralische wie ethische Vertrauensverluste erlitten. Diese Entwicklungen führten zu einem breiteren gesellschaftlichen Nachdenken über die Rolle von Kirche und Religion und äußern sich unter anderem in weiterhin vermehrten Kirchenaustritten. Vor diesem Hintergrund erscheint die Zeit reif für eine nichtreligiöse Weltformel, die ohne personifizierende Deutungen (Gott, Teufel, Engel etc.) auskommt, systematisch aufgebaut ist und als eigenständiges Seinsmodell verstanden werden kann.

Daher verzichtet dieses Seinsmodell bewusst auf religiöse Personifizierungen und imaginierte jenseitige Welten. Es geht dabei weder darum, Religionen infrage zu stellen, noch sie zu bewerten. Religionen erfüllen für viele Menschen eine bedeutende orientierunggebende und wertevermittelnde Funktion und sind als kulturelle Konstanten sämtlicher Gesellschaften zu respektieren. Die hier vorgestellte Weltformel versteht sich daher nicht als Konkurrenz zu religiösen Traditionen, sondern als eigenständiger, nichtreligiöser Zugang zur Beschreibung unseres Seins.

Für das Seinsmodell dieser Theorie von Allem wurden einige alte bis uralte Überlieferungen früherer Zivilisationen und Kulturen der Menschheit umgewandelt. Umgewandelt, weil hier keine Übersetzungen der Inhalte dieser Überlieferungen vorgenommen werden. Ein wesentliches Kriterium einer Umwandlung ist, dass das zuvor Gewesene eine Veränderung erfährt und dadurch nicht unbedingt im neu Entstandenen erkennbar ist. So ist es auch hier. Umwandlungen bedienen sich und erfordern oft neue Einteilungen und damit Einordnungen, die aufgrund von Änderungen der Perspektive, also der Sichtweise oder des Blickwinkels der entsprechenden und bereits bekannten Inhalte, entstehen.

Eigentlich sollte “Die Weltformel“ ein Buch werden mit dem Titel “Die Intelligenz des Seins“. Das Buchprojekt wurde allerdings zugunsten eines Blogs aufgegeben. Das Manuskript war so weit fortgeschritten, dass die Inhalte der einzelnen Kapitel geschrieben waren und die erste Gesamtkorrektur anstand. Die Vorteile eines Blogs gegenüber einem Buch sind immens. Dabei imponieren vor allem die sofortige und kostenlose Verfügbarkeit über das Internet und dass Aktualisierungen jederzeit möglich sind. Ein Buch ist statisch, während ein Blog dynamisch ist. Dazu kommt, dass kein Papier benötigt wird, was bekanntlich die Umwelt schont.

Diese Weltformel ist persönlich entstanden und erhebt keinen Anspruch auf eine allgemeine Gültigkeit. Das bedeutet, dass die Beiträge dieses Blogs selbstverständlich mit persönlichen Erfahrungen und Überzeugungen geprägt sind. Hier werden subjektiv-selektive Interpretationen und Einordnungen eigener früherer literarischer Studien sowie persönliche Erfahrungen in einem schlüssigen Seinsmodell wiedergegeben.

Ein solches Projekt kann nur aus einem Gemisch des geistigen Eigentums aus Jahrtausenden der menschlichen Geschichte, neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen (nicht Theorien) und eigenen Hypothesen bestehen. Im Rahmen von jahrzehntelangen privaten literarischen Studien kommt wohl jeder Mensch hin und wieder auf persönlich ansprechende und erhellende Ausführungen und Interpretationen über unsere Herkunft und unser Dasein. Selbstverständlich sprachen mich beim Lesen hauptsächlich die Inhalte an, die meine bis dahin vorherrschende Meinung und Überzeugung ergänzten oder vertieften, manchmal aber auch zerstreuten.

Dieses Seinsmodell ist mein Verständnis, mein theoretisches Konstrukt und daher meine persönliche, wahrhafte Überzeugung über das Werden & Sein des Menschen. Konstrukt, weil es sich um eine abstrakte, theoretische Zusammenfügung von Allem handelt. Ein Seinsmodell ist ein Konzept zum materiellen Aufbau und energetischen Austausch des realen Seins. Sein benötigt sowohl eine Verortung als auch eine immanente Intention, die Sein hervorbringt. In diesem Modell werden die metaphysischen Zusammenhänge zwischen Energie & Materie, die bspw. zur Entstehung sämtlicher Himmelskörper, Intelligenzen und Lebensformen führen, erläutert.

Eine wissenschaftliche Beweisführung zur Spiritualität ist nicht möglich, weil die Wissenschaft eigene Bedingungen setzt, die als Beweisführung gelten sollen. Naturlogik ist ihnen untersagt. Daher gibt dieser Blog den Stand meines Wissens und meiner Überzeugungen wieder und wird daher laufend optimiert. Das Ziel hinter den Optimierungen ist eine naturlogische Ausgewogenheit aller Inhalte des Blogs. Siehe dazu den ergänzenden Artikel „5. Wahrhaftigkeit & Wissenschaftlichkeit“.

Um den Ausführungen in diesem Blog folgen zu können, bedarf es der Akzeptanz folgender Grundannahmen:

1. Wir leben innerhalb von mehr als nur drei räumlichen Dimensionen.
2. Es gibt ein weiteres Leben nach unserem Tod, also ein Nachleben.
3. Das Leben hat einen tieferliegenden Sinn, der individuell erst erkannt werden muss.
4. Nicht direkt wahrnehmbare außersinnliche Kräfte prägen und beeinflussen uns.

Wer diese vier Akzeptanzen von sich weist, wird das hier Geschriebene eher als völlig lächerlich oder gar als absurde Spekulationen abtun. Es geht in diesem Blog nicht darum, jemanden von irgendetwas zu überzeugen. Erfahrungsgemäß ist es so, dass Menschen, die die vier obigen Akzeptanzen in sich tragen, sich automatisch mit den in diesem Blog erläuterten Themen zumindest nebenher beschäftigen.

Es ist kaum vorstellbar, dass viele Menschen mit dem gesamten Inhalt dieses Seinsmodells übereinstimmen werden. Die Inhalte, die zu sehr von den eigenen Überzeugungen abweichen, sollten zunächst so stehen gelassen werden, auch wenn die eigene Akzeptanz fehlen sollte. Deswegen das gesamte Seinsmodell abzulehnen, ist zwar legitim, könnte jedoch verhindern, dass andere Inhalte neue Einsichten ermöglichen. Auch soll hier ausdrücklich betont werden, dass ich wissenschaftliche Dogmen nicht als Leitlinien eines logischen, fortschrittlichen Denkens verstehe, sondern als Einschränkungen, die zu den allseits von Wissenschaftlern bemängelten Sackgassen führen.

Dieser Blog ist frei von Quellenangaben im Textverlauf, aber dafür reich an wesentlichen Begriffen und Schlagwörtern, die alle im „Josephs Wörterbuch“ blogrelevant mit Quellenangaben definiert werden. Der bewusste Verzicht darauf im Text dient nicht nur dem flüssigeren Lesen und einem besseren Verständnis der hier vorgestellten Inhalte, sondern vor allem der Verhinderung von Missverständnissen sowie Etikettierungen oder vorschnellen Zuordnungen. Nur weil jemand etwas bereits geschrieben hat, bedeutet es noch lange nicht, dass Übereinstimmungen mit anderen schriftlichen Äußerungen und/oder Überzeugungen dieser Person bestehen. Außerdem sollen die bereits bekannten Inhalte in einem neuen Zusammenhang und Kontext eines eigenständigen, systematischen und innerlich visualisierbaren Seinsmodells verstanden und eingeordnet werden.

Joseph                   – Stand: 29.10.26