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10. Die Vielfältigkeit des Seins (PDF – Stand: 02.10.25)
Hier ist der Text ohne Tabellen. In der obigen PDF-Datei sind die Tabellen enthalten.
10. Die Vielfältigkeit des Seins
A) Die Zweifältigkeiten des Seins
1. Der Dualismus
2. Die Dualität
3. Die Dyade
4. Vorgalaktisches Sein
B) Die Dreifältigkeiten des Lebens
1. Die Dreifältigkeit der Natur
2. Die Dreifältigkeit des Körpers
3. Die Dreifältigkeit des Geistes
4. Die Dreifältigkeit der Seinsstufen
C) Die Vierfältigkeiten des galaktischen Seins
1. Die Vierfältigkeit der Subintelligenzen
2. Die Vierfältigkeit des galaktischen Willens
3. Die Vierfältigkeit der Milchstraße
4. Die Vierfältigkeit des Sonnensystems
D) Die materielle Numerologie der Weltformel
1. Die acht Ur-Zahlen
2. Die drei Zahlen der Logik
3. Fünf weitere wichtige Zahlen
4. Fazit
Beim Resümieren der Inhalte dieses Blogs wurde deutlich, dass die Weltformel ein kosmisches Ordnungsprinzip darstellt, das in mehreren wissenschaftlich erwiesenen und materiell vorhandenen Ordnungssystemen energetisch-dynamisch eingebettet ist. Dazu gehören der Kosmos, das Universum, unsere Galaxis, die Milchstraße, das Sonnensystem und die Biosphäre der Erde mit ihren Lebensformen. Die Weltformel versteht sich als ein erster Versuch einer Synthese von Wissenschaft, Spiritualität und Logik.
Anhand von hauptsächlich Tabellen erläutert dieser Beitrag die Vielfältigkeiten unseres Seins. Die Tabellen verdeutlichen dynamische Prozesse in Zweier-, Dreier- und Vierer-Rhythmen, die allesamt dem Ziel der Menschwerdung dienen.
Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass die Begriffe, die hier in den Tabellen sowie in sämtlichen Beiträgen des Blogs verwendet werden, klar umrissene Definitionen folgen. Die präzisen Definitionen der sowohl hier als auch im gesamten Blog verwendeten Begriffe sind im „Josephs Wörterbuch“ zu finden.
A) Die Zweifältigkeiten des Seins
Die menschliche Erfahrung des Seins als psychisches Erleben und geistiges Verstehen, ist geprägt von Gegensätzen, Polaritäten und Beziehungen. In vielen Denktraditionen – sei es in der Metaphysik, Philosophie, Physik oder Psychologie – wird die Welt nicht als Einheit, sondern als Zweiheit verstanden. Drei zentrale Konzepte beschreiben diese Struktur: Dualismus, Dualität und Dyade. Jedes steht für eine andere Form einer „Zweierkonstellation“, doch ihre Bedeutungen unterscheiden sich grundlegend.
1. Dualismus
Der Dualismus ist sowohl eine philosophische als auch eine metaphysische Lehre, die besagt, dass die Realität/Wirklichkeit aus zwei grundlegend unterschiedlichen, aber komplementären Prinzipien besteht. Die beiden Prinzipien des Dualismus sind unabhängig, gleichwertig, komplementär und kompatibel, doch vor allem unterscheidbar und häufig in Spannung zueinander. Insofern wird Dualismus oft als eine dualistische Seinslehre (Ontologie) dargestellt.
Dualismus beschäftigt sich hauptsächlich mit der natürlich vorhandenen Zwiespältigkeit beider Prinzipien Geist und Materie bzw. Geist und Körper als Leib-Seele-Problematik. Das Geistige wird im Dualismus als immateriell verstanden und ist daher unterschiedlicher Natur zum Materiellen, und dennoch beeinflussen sich beide ständig – sei es durch Gedanken, die körperliche Reaktionen hervorrufen, oder durch körperliches Empfinden, das das darüber Denken auslöst.
Der Dualismus ist eine trennende Zweiheit von zwei eigenständigen, oft konkurrierenden Prinzipien, die nebeneinander existieren, ohne zu verschmelzen.
Es wäre sehr mühselig, hier auf die verschiedenen Theorien zum Dualismus einzugehen. Auffällig sind die vielen – wie so oft in der Wissenschaft – verschiedenen Thesen, die es zum Dualismus gibt, die jeweils von anderen Thesen argumentativ infrage gestellt werden. Solange die Wissenschaften nicht in der Lage sind Geist und Materie einheitlich zu definieren, wird weiterhin über jahrhundertealte Thesen debattiert werden.
2. Dualität
Dualität bezeichnet allgemein eine Zweiseitigkeit, Zweigliedrigkeit oder Spannungsverhältnis zwischen zwei Wirklichkeitsaspekten – zwei Seiten ein und desselben Ganzen. Im Gegensatz zum Dualismus bezieht sich Dualität auf das dynamische Wechselspiel zwischen zwei gegensätzlichen, aber miteinander verbundenen Polen/Aspekten innerhalb eines größeren Rahmens. Anders ausgedrückt: Eine Dualität beschreibt zwei dynamische, untrennbare Wirklichkeitsaspekte einer Einheit, die sich gegenseitig bedingen und nur gemeinsam Sinn ergeben. Insgesamt ergeben sie ein Sowohl-als-auch Verhältnis.
Ein klassisches Beispiel der Dualität ist das Konzept von Yin und Yang in der chinesischen Philosophie. Yin und Yang sind zwei gegensätzliche Kräfte – wie Licht und Dunkelheit, Tag und Nacht – die sich nicht nur widersprechen, sondern auch miteinander koexistieren und einander ergänzen. Beide Pole/Aspekte sind notwendig, um ein vollständiges, ausgewogenes System zu bilden. In der Dualität geht es darum, wie diese Gegensätze miteinander interagieren und zu einem harmonischen Ganzen bzw. zu einer Einheit trotz Verschiedenheit führen.
Das Entweder-oder der Dualität entsteht durch natürlich entstehende Wirklichkeitsaspekte. Sowohl-als-auch bewegt sich in der Dualität zwischen diesen Gegenpolen, mit der Intention einer Synergie der Dynamik zwischen einem dualen Sachverhalt als Lösungsweg.
Die Dualität ist die dynamische Zweiheit eines Ganzen – zwei Wirklichkeitsaspekte oder Pole, die sich gegenseitig bedingen und ein harmonisches Ganzes bilden.
Tabelle 104: Die Unterschiede zwischen Dualismus und Dualität
3. Dyade
Im Gegensatz zu Dualismus (der eine ontologische Trennung betont) oder Dualität (die ein dynamisches Wechselspiel innerhalb einer Einheit darstellt), sind Dyaden auf die interaktive, relationale Dynamik zwischen zwei Entitäten konzentriert. Dyade leitet sich vom altgriechischen Wort „dýas“ ab, das „Zweiheit“ oder „Paar“ bedeutet und wird oft als die einfachste Form sozialer oder systemischer Strukturen verstanden.
Eine Dyade bezeichnet eine intensive, wechselseitige Beziehung zwischen zwei Personen, Entitäten oder Systemen, in der die Interaktion und Abhängigkeit im Vordergrund stehen. Kennzeichnend sind aufeinander bezogene Handlungsmuster, bei denen die Beteiligten nicht isoliert existieren, sondern durch Kommunikation, Austausch oder gegenseitige Einflüsse verbunden sind. Im Unterschied zu einer bloßen „Zweierbeziehung“ im Alltagssprachgebrauch ist die Dyade neutral und analytisch: Sie betont nicht emotionale oder romantische Aspekte, sondern die strukturelle Dynamik der Verbindung selbst.
Wechselseitigkeit: Eine dyadische Beziehung ist nicht einseitig, sondern basiert auf gegenseitigem Austausch. Jede Handlung eines Partners beeinflusst den anderen, was zu einer dynamischen Interaktion führt. Dies wird als „dyadischer Effekt“ beschrieben, der den gegenseitigen Einfluss in der Kommunikation oder Interaktion zwischen zwei Individuen oder Systemen hervorhebt.
Abhängigkeit: Eine Dyade ist zerbrechlich – fehlt einer der beiden Partner, bricht die gesamte aus ihr resultierende Struktur zusammen. Dyaden können unterschiedliche Abhängigkeitsverhältnisse aufweisen. Bei asymmetrischen Dyaden sind die Rollen unterscheidbar und oft hierarchisch, z. B. Therapeut-Patient, Lehrer-Schüler oder Arzt-Patient. Die Interaktion ist gerichtet, mit einem aktiven und einem rezeptiven Part, was Machtdynamiken oder Abhängigkeitsverhältnisse betont. Bei symmetrischen Dyaden sind die Partner gleichberechtigt, z. B. in Freundschaften, Paarbeziehungen oder Geschwisterbeziehungen. Hier dominiert Gleichheit, und der Fokus liegt auf gegenseitiger Unterstützung und Harmonie.
Neutralität und Erweiterbarkeit: Der Begriff ist nicht auf menschliche Beziehungen beschränkt. Er kann auf funktionale Systeme angewendet werden, wie z. B. Sender-Empfänger in der Kommunikationstheorie oder Mensch-Maschine-Interaktionen in der Informatik.
Tabelle 105: Unterscheidung zwischen Dualismus, Dualität und Dyade
4. Vorgalaktisches Sein
Vorgalaktisch bedeutet vor der Entstehung einer Galaxie bereits seiend. Im Bereich des Vorgalaktischen gibt es trotz des Vorhandenseins von Zweifältigkeiten weder Dualismus noch Dualitäten, sondern nur Dyaden. Dies liegt an der sukzessiven Entstehung des Vorgalaktischen. Aus Raum wird Zeit und aus dem Kosmos wird das Universum. Raum ohne Zeit ist möglich, aber Zeit ohne Raum nicht. Kosmos ohne Universum ist möglich, aber Universum ohne Kosmos nicht. Es bestehen demnach vorgalaktisch keine Interdependenzen, sondern ein ineinander Entstehen.
Nehmen wir mal ein Beispiel aus dem galaktischen Bereich: Die Erde mit eigener Atmosphäre ist in das Sonnensystem nicht nur eingebettet, sondern ist aus und in ihm entstanden. Die Erdatmosphäre kann nur innerhalb des Sonnensystems existieren, aber das Sonnensystem kann ohne die Erdatmosphäre sein. Das ist eine asymmetrische Dyade, wobei B (Erdatmosphäre) in und aus A (Sonnensystem) entsteht und von der Präsenz von A abhängig bleibt.
Daseinsebenen, Dimensionen, Intelligenzen und Speichermedien sind die wichtigsten Zweieraspekte des Vorgalaktischen. Die beiden Daseinsebenen des Vorgalaktischen sind 1. die RaumZeit Ebene und 2. die kosmische Ebene, jeweils aus zwei Dimensionen bestehend: 1. Raum und Zeit und 2. Kosmos und Universum. Dann gibt es vorgalaktisch zwei Intelligenzen (1. Loga und 2. Logas), die jeweils ein eigenes Speichermedium haben: 1. Ur-DNS und 2. Prä-DNS.
Die Hauptdyade des Vorgalaktischen besteht aus den beiden Daseinsebenen I. RaumZeit (Raum + Zeit) und II. KosmoUniversum (Kosmos + Universum). Alle vier Wirklichkeitsaspekte der beiden Hauptdyaden des Vorgalaktischen bilden eigene Dyaden, bestehend aus einem Raumaspekt und einem Zentrum.
Tabelle 106: Die acht Dyaden der vorgalaktischen Hauptdyade
In der Tabelle 106 ist das gesamte vorgalaktische Geschehen zusammengefasst. Jede Spalte fasst die Entwicklung eines Wirklichkeitsaspektes zusammen. Mehr gibt es vorgalaktisch nicht.
B) Die Dreifältigkeiten des Lebens
Dreifältigkeit bedeutet Dreifachheit, Dreigliedrigkeit. Ein Dreierbündnis jeglicher Art & Weise ist dreifältig, wenn siene Gesamtheit eine eigene Systemstruktur erhält. In diesem Kapitel werden die Dreifältigkeiten der Natur, unseres Körpers, des Geistes und der Seinsstufen des Lebens erläutert. Die Dreifältigkeit in der Weltformel hat nichts mit religiösen Dogmen zu tun, die oft mit dem Begriff der Trinität vergesellschaftet sind.
1. Die Dreifältigkeit der Natur
Die Dreifältigkeit der Natur bewirkte, dass die Natur mit 1. der Biosphäre, 2. ihrer Vegetation und 3. der Tierwelt entstanden ist. Diese drei Daseinsweisen werden in diesem Seinsmodell als Subdimensionen (SD-A bis SD-C) bezeichnet, weil sie das Leben innerhalb der materiellen 3. Dimension ermöglichten und jeweils eigene lebendige Daseinsformen haben. Sie entwickelten sich alle intendiert, sukzessiv und aufeinander aufbauend. Ausführliches zu den insgesamt sechs Subdimensionen ist im Artikel „Die sechs Subdimensionen des Lebens“ im Beitrag „2. Der Aufbau des Seins“ zu finden.
Die Tabelle 80 gibt einen Überblick über die Dreifältigkeit der Natur anhand ihrer Subdimensionen, Seinsweisen, Entfaltung und Zentren.
Tabelle 80: Die Dreifältigkeiten der Natur
Jede Dimension sowie jede Subdimension der Weltformel hat ein geistig agierendes Zentrum als Ort, von dem aus Handlungsimperativen an ihre eigene DNS-Art erzeugt werden. Als Beispiel ist es so, dass das Zentrum der Vegetation der Erde nicht die Erde selbst ist, wie bei der Biosphäre, sondern der Mond. Der Mond ist der Erzeuger von Lebensenergie, die gemeinsam mit den Wassermassen schaukelnden Gezeiten des Mondes Leben in der Biosphäre der Erde ermöglichen. Die Wassermassen schaukelnden Gezeiten des Mondes erzeugen nicht nur Flut & Ebbe, sondern auch Verschiebungen des Wasserhaushaltes der Lebensformen.
Die symmetrische Dyade des Mondes lautet: Lebensenergie + Gezeiten => Leben. Selbstverständlich spielen auch andere Faktoren wie die Sonne und die Ur-Elemente Rollen beim Entstehen der Lebensformen der Biosphäre, aber ohne spezifische Mondkräfte gäbe es keine Biosphäre.
Von der Mondentstehung her musste der Mond nach seiner anfänglichen Abtrennung von der damals noch plasmatischen Erdmasse sich zu einem magnetischen Gegenpol zur Erde mineralisieren. Lebensenergie entsteht durch magnetisierte reflektierte Sonnenstrahlen und die Gezeiten entstehen durch die spezifische Mondanziehung der Erde gegenüber.
2. Die Dreifältigkeit des Körpers
Die Biosphäre, die Pflanzenwelt und die Tierwelt der Erde entstanden als ein fortlaufender dynamischer Prozess der Natur der Biosphäre. Sie waren und sind weiterhin ihren Naturgesetzen unterworfen. Pflanzen und Tiere sind demnach aus der Natur der Biosphäre entstanden. Der Gipfel der Daseinsberechtigung der Biosphäre war die durch natürliche Auslese im Rahmen von evolutionären Prozessen entstandenen Primaten Homo. Durch die Besetzung der Homosäuglinge bei der Geburt mit menschlichen Geistzellen statt der natürlichen Gruppen-Geistzelle der Homos, übernahm der Mensch deren Psychosoma, woraus der Homo erectus sich weiter über den Homo sapiens zum Jetztmenschen entwickelte. Seitdem wir da sind, ist es die Aufgabe jedes einzelnen Menschen, sich um die eigene geistige Weiterentwicklung zu kümmern. Diesbezüglich gibt es keine weitere natürliche evolutionäre Entwicklung.
Der physische Körper, den wir von den Homos übernahmen bzw. besetzten, existierte und agierte bereits dreifältig. Das Psychosoma der Homos (Körper + Psyche) wurde übernommen, woraus eine menschliche Dreifältigkeit aus Körper, Psyche und Geist entstand. Die Dreifältigkeit des Körpers äußert sich darin, dass jedes Lebewesen aus insgesamt drei Dimensionen besteht. Das bedeutet, dass in und um den physischen Körper zwei Energiefelder unterschiedlicher Raumdichte miteinander agieren. Dabei geht es um das Psychofeld der Psyche und um das Geistfeld des Geistes.
Die Menschheit übte bereits bei ihrer Entstehung durch die Besetzung der Homosäuglinge einen aktiven Eingriff in die Natur der Biosphäre aus. Das Geistige in uns Menschen entstammt demnach nicht der Biosphäre, so wie die Pflanzen, aber unser physischer Körper als Psychosoma schon. Das bedeutet, dass der Geist (Geistzellen) der Menschen die Erde über die Besetzung der Homosäuglinge übernommen hat und seither weiterhin in die Natur der Biosphäre eingreift – leider ziemlich destruktiv für die Natur. Ausführliches hierzu ist im Artikel „Die Entstehung des Menschen“ im Beitrag „7. Das Werden des Menschen“ zu finden.
Die Tabelle 81 gibt einen Überblick über die Dreifältigkeit unseres Körpers anhand der Dimensionen, Lokalisationen, Energiefelder, Zielsetzungen und des Alltags.
Tabelle 81: Die Dreifältigkeit des menschlichen Körpers
3. Die Dreifältigkeit des menschlichen Geistes
Die Dreifältigkeit des menschlichen Geistes findet in der feinstofflichen 5. Dimension statt, allerdings in unterschiedlichen räumlichen Dimensionen. Der Geist der Menschen agiert innerhalb der Biosphäre. Der Geist des Selbst im Weltall des Sonnensystems und der Geist des höheren Selbst im All der Milchstraße. Geist ist – egal wo galaktisch vorhanden – immer feinstofflich.
Tabelle 51: Die Dreifältigkeit des menschlichen Geistes
Ein Patenstern ist der zugehörige Seinsstern eines Menschen im Spiralarm-I der Milchstraße, der der Monade des Selbst eines Menschen im Sonnensystem die Vor-DNS Vorlage zur Bildung der Geistzelle des nächsten Lebenszyklus liefert. Der Patenstern ist die mineralisch-materielle Verkörperung des höheren Selbst im All und ist damit der Aufenthaltsort der Geistzelle des Endlebens eines abgelaufenen Lebenszyklus – Nirwana.
Im Endleben existiert nur noch die frühere zentrale Geistzelle des Geistfeldes des Menschen. Das Psychofeld ist am Ende des Nachlebens verstorben und das Geistfeld, das ohne Psychofeld eingeht, ebenfalls, sodass nur noch die Geistzelle mit Vor-DNS übrig bleibt. Die übrig gebliebene Geistzelle begibt sich dann zur Monade des Selbst, wo die endgültige Synchronisation mit der Monade stattfindet – das Endleben I. Die Synchronisation der Monade im Sonnensystem und die Synchronisation der zentralen Sternzelle des Patensterns im All finden sukzessive in der feinstofflichen 5. Dimension statt. Danach sind die Informationen der Geistzelle endgültig sowohl in der Monade als auch im Patenstern eingegangen und die Mineralisierungen sowohl des Selbst der Monade als auch des Patensterns beginnen – das Endleben II.
Das Sein des Endlebens II befindet sich im Patenstern des höheren Selbst. Für das höhere Selbst kommt am ehesten die Vorstellung des Nirwanas in Betracht – absolute nicht bewusste Stille wie im Tiefschlaf. Im Laufe des Endlebens II finden auf feinstofflicher Vor-DNS Basis optimierende Antizipationen statt, die für den nächsten Lebenszyklus auf der Erde vorbestimmt sind. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, sendet der Patenstern eine abgeteilte Zentralzelle, die die neuen Vor-DNS Konstellationen enthält, zur Monade im Sonnensystem.
Die Aufgabe der Monade ist dann, aus der Vorlage der vom Patenstern ankommenden, befruchtenden Vor-DNS Zentralzelle eine Geistzelle für den nächsten Lebenszyklus auf der Erde zu bilden. Das Selbst der Monade ist inzwischen, anhand des Resultats der Synchronisation des Endlebens I, weiter mineralisiert worden und sendet daher neue rhythmische Wellen aus. Diese Mineralisierung findet in der materiellen 3. Dimension statt, sodass der Mineralbrocken des Selbst um die Monade herum hier gemeint ist.
Nun fusionieren während der Befruchtung die Vor-DNS der Monade mit der Vor-DNS des ankommenden abgeteilten Duplikats der Sternzelle des Patensterns, sodass als Resultat eine durch die antizipierten Optimierungen spannungsgeladene Zentralzelle einer neuen menschlichen Geistzelle entsteht und zur Erde geschickt wird, wie die befruchtete Eizelle einer Frau. Darin steckt die intendierte Spannung des persönlich Unbewussten, die tiefe Lenkung des zukünftigen Lebens auf der Erde auf energetisch-feinstofflicher Basis. Die antizipierten Optimierungen sollen ja im nächsten Lebenszyklus möglichst umgesetzt werden. Der Optimierungswille strebt bei den Seinssternen stets das Endziel des Lebens an, nämlich die endgültige Loslösung vom Leid durch die Erleuchtung.
Demnach ist der Geist eines Menschen bei der Geburt vorprogrammiert hinsichtlich der groben Ziele des kommenden Lebens – die unbewussten Determinanten des Lebens. Nun ist es die unbewusste Aufgabe des neuen Ichs, das Ego (Körper + Psyche + Geist + Sozialität) zur ursprünglich innewohnenden antizipierten Optimierung des Patensterns hinzubewegen.
Diese Ausführungen sollen verdeutlichen, warum nur auf der Erde und während des realen Lebens wahre Fortschritte erzielt werden können. Wir sind demnach da, um das Antizipierte des Geistes des Logos der Sternenwelt für unser jeweiliges Sein zu realisieren, umzusetzen. Der galaktische Optimierungswille antizipiert Optimierungen und der Wille zu streben der Logik des Menschen fordert & fördert ihre Umsetzungen während des Lebens. Ein für andere Menschen nicht nachvollziehbarer unzufriedener Mensch leidet meistens, weil sein Leben nicht seinem eigentlichen – meist unbewussten – inneren Streben entspricht. Bei äußerer und innerer Entsprechung herrscht Zufriedenheit mit dem eigenen Leben.
Das Selbst der höheren Seinsstufen
Die Monaden der Menschen, als feinstoffliche Kerne ihrer Selbste, befinden sich hauptsächlich in den Milliarden Mineralbrocken der Saturnringe. Je selbstverwirklichter eine Monade wird, desto massiver wird sein Mineralbrocken bzw. Selbst und gleichzeitig ausbalancierter werden die ausgehenden rhythmischen Wellen. Mineralisierungen der Selbste der Monaden haben zur Folge, dass sie von Eis- zu Gesteinsbrocken werden und ihre Position im Ringsystem des Saturns ändern.
Das bedeutet, dass je weiter jemand während eines Erdenlebens im Rahmen der Seinsstufen des Lebens kommt, desto massiver wird nachher im Endleben II der Mineralbrocken des Selbst werden. Erst beim Erreichen der Gewissenhaftigkeit verlässt das Selbst die Saturnringe.
Das Selbst des gewissenhaften Menschen entkommt der Anziehung des Saturns und wird von Uranus angezogen. Dies hat zur Folge, dass die soziale Gewissenhaftigkeit im nächsten Erdenleben Priorität haben wird. Gewissenhafte Menschen werden sowohl von anderen als auch von sich selbst als strebsamer erlebt. Sie nehmen ihre gesellschaftliche Rolle sehr ernst und dienen oft als Vorbild.
Das Selbst des Erwachten löst sich aus der Anziehungskraft des Saturns und wird von Uranus angezogen und bleibt in seinem Bann. Daher auch das Gefühl des Weiterseins, als das Gros der Menschheit, das dem Erwachten unwillkürlich überkommt. Allerdings mit dem Bewusstsein, noch nicht am Ziel zu sein. Durch den Sprung des Selbst aus den Uranusringen erlebt der Erwachte die plötzliche Angstfreiheit.
Das Selbst des Befreiten löst sich vom Bann des Neptuns, befindet sich losgelöst innerhalb der Planetenscheibe und bewegt sich am äußeren Rand vor dem Kuipergürtel, um gemeinsam mit den acht Zwergplaneten das bisherige Leben anhand der acht Geltungsbereiche aufzuarbeiten. Die Geborgenheit einer planetarischen Anbindung geht verloren, was zur Folge hat, dass der Befreite dem eigenen Selbst das weitere Leben überlässt.
Das Selbst des Erleuchteten verlässt sogar den Bereich der Planetenscheibe und geht in das Territorium des Plutos innerhalb des Kuipergürtels über. Dort angelangt entsteht die Freigeistigkeit der Glückseligkeit des Erleuchteten. Er ist durch den Übergang in den Kuipergürtel dem Geltungsbereich des Logis der Planetenscheibe entsprungen und ist daher seinem Verlangen losgeworden.
Das Selbst des Erleuchteten befindet sich damit physisch außerhalb des planetarischen Einflussbereichs und kommuniziert direkt mit Pluto. Ausführliches zur Bedeutung des Plutos ist im Artikel „Die Bestandteile einer Galaxie“ im Beitrag „5. Die Galaxie des Permanentatoms“ zu finden.
Der Stand der Vor-DNS von Pluto bei der Entkoppelung einer Galaxie vom Permanentatom entspricht dem Stand der höchsten menschlichen Entwicklung der Erleuchteten. In der dann neu zu kreierenden Galaxie wird geistig diese letzte Potenz wieder angestrebt.
Jeder Erleuchtete erfährt durch seinen Eintritt in den Kuipergürtel eine Aufnahme in die plutonische Gilde, was eine Kommunikation auf Vor-DNS Basis sowohl mit Pluto als auch mit den bisher Erleuchteten der Erdgeschichte ermöglicht. Pluto als Steuerungszentrale der Zwergplaneten ausübt seinerseits imperativen Einfluss auf die acht Zwergplaneten. Dabei ändern die Zwergplaneten ihre Vor-DNS, was wiederum Impulse an die zugehörigen Planeten veranlasst. Die Planeten haben über die acht Geltungsbereiche indirekten Einfluss auf die Menschheit.
Solche Veränderungen der Frequenzwellen und der Fliehkraft verursachen feine Änderungen des Geltungsbereichs eines Planeten und sorgen zunächst für Disharmonien unter den Planeten. Durch Massenzunahmen werden die Tonwellen eines Planeten tiefer gestimmt, sodass ein neues Gleichgewicht oder besser Harmonie der Tonwellen untereinander angestrebt wird.
Die vier wesentlichsten Loslösungen des Selbst, die in einem Lebenszyklus erreicht werden können, sind:
1. Die Loslösung des Selbst von den Saturnringen und damit den Sprung in die Gewissenhaftigkeit.
2. Die Loslösung des Selbst von Uranus und damit von der Todesangst, was sich bei der Erwachung einstellt.
3. Die Loslösung des Selbst von Neptun und damit von der sozialen Identität, was im Rahmen der Befreiung erreicht wird.
4. Die Loslösung des Selbst von der Planetenscheibe und damit vom Verlangen des Erlebnisfeldes, was im Rahmen der Erleuchtung erreicht wird.
4. Die Dreifältigkeit der Seinsstufen des Lebens
Die Dreifältigkeit der Natur ist ein an den Naturgesetzen der Biosphäre ausgerichteter dreifacher Prozess. Unsere geistige Weiterentwicklung dagegen ist keinem Naturgesetz unterworfen. Es bleibt jedem einzelnen Menschen überlassen, ob er sich geistig und vor allem spirituell weiterentwickelt oder nicht.
Wie im Artikel „Die Seinsstufen des Lebens“ im Beitrag „9. Das Individuelle des Menschen“ erläutert wird, gibt es insgesamt zwölf (4×3) Seinsstufen des Lebens, die in vier Kategorien unterteilt werden können. Die folgende Auflistung gibt einen Überblick.
Die Seinsstufen des Lebens:
0. Die gestörten Seinsstufen
-c. Psychotisch sein
-b. Prä-psychotisch sein
-a. Anhaltend übererregt sein
1. Die unteren Seinsstufen
a. Starke geistige Behinderung
b. Leichte geistige Behinderung
c. Ungebildet sein
2. Die mittleren Seinsstufen
d. In Bildung sein
e. Selektiv wissend sein
f. Gewissenhaft sein
3. Die höheren Seinsstufen
g. Erwacht sein
h. Befreit sein
i. Erleuchtet sein
Die Erreichung der höheren Seinsstufen ist fast nur durch intensives spirituelles Lernen möglich. Es gibt durchaus Menschen, die die Erwachung spontan ohne spirituelles Lernen erleben. Um dann die Befreiung irgendwann zu erreichen, ist allerdings das spirituelle Lernen erforderlich.
Tabelle 82: Die drei höheren Seinsstufen
Wer sich für das spirituelle Lernen interessiert, kann im Blog „Spirituelles Lernen“ (spirituelleslernen.de) eine ausführliche Anleitung nach Joseph finden.
C) Die Vierfältigkeiten des galaktischen Seins
Die Entstehung des Universums erfolgte in vier aufeinanderfolgenden Schritten, die jeweils eine eigene abgeschlossene räumliche Dimension zur Folge hatten. Das bedeutet, dass aus dem Raum die Zeit, dann der Kosmos und als letzte vorgalaktische räumliche Dimension das Universum entstand.
Damit eine eigenständige Galaxie innerhalb des Universums entstehen kann, werden vier weitere räumliche Dimensionen benötigt, die ebenfalls sukzessive ineinander durch Raumverdichtungen entstehen. Die Tabelle 73 gibt einen Überblick über die Vierfältigkeit einer Galaxie anhand von zwölf verschiedenen Aspekten. Ausführliches zur Entstehung von Galaxien ist im Beitrag „5. Die Galaxie des Permanentatoms“ zu finden.
Tabelle 73: Die Aspekte des galaktischen Seins
Die folgenden zwei Tabellen 74a+b sind als eine fortlaufende Tabelle von Aspekten des galaktischen Seins zu verstehen.
Tabelle 73a: Sechs Aspekte zum galaktischen Sein
Tabelle 73b: Sechs weitere Aspekte zum galaktischen Sein
Erläuterungen zur Tabelle 73
In der obigen Tabelle 73 ist es wichtig zu berücksichtigen, dass die Inhalte der sich jeweils entsprechenden vier Zeilen aller zwölf Aspekte in einer eigenen räumlichen Dimension stattfinden.
1. Die Vierfältigkeit der Subintelligenzen unserer Galaxis
Der ursprüngliche Geist des Raums, der im singulären Punkt entstand, musste insgesamt sechs Intelligenzen aufbauen, damit in letzter Instanz Menschen innerhalb der Biosphäre der Erde entstehen konnten. Es gibt zwei vorgalaktische Intelligenzen – Loga und Logas und vier galaktische Subintelligenzen – Logos, Logo, Logi und Logik. Sämtliche Intelligenzen sind aufeinander aufgebaut und jeweils für eine Raumdimension der Weltformel zuständig. Ausführliches zu den vier Subintelligenzen unserer Galaxis ist im Artikel „Die Chronik des Seins“ im Beitrag „1. Die Intelligenz des Seins“ zu finden. Hier ist eine kurze Zusammenfassung.
a. Die beiden vorgalaktischen Intelligenzen
Bevor auf die Vierfältigkeit der Subintelligenzen eingegangen wird, sollen die beiden vorgalaktischen Intelligenzen Erwähnung finden:
1. Loga, die Intelligenz des Seins, ist im Bereich des Atomkerns des Permanentatoms lokalisiert. Sie befindet sich in der 8. Dimension des Kosmos und wird mit Neutronen codiert. Das Endziel der Loga war erreicht, als das Universum mit Permanentatom entstanden war.
Damit war das Universum samt Permanentatom entstanden und bereit zur Kreierung einer Galaxie.
2. Logas, die Intelligenz der Galaxis, die sich in der Permanentzelle, die das Permanentatom umgibt, befindet. Logas wird in Wasserstoffatomen der 7. Dimension unterschiedlicher Spins und Isotopen codiert. Das Endziel der Logas war erreicht, als die Galaxieschale mit Halo entstanden war, innerhalb derer sich die Hydrohelis bildeten.
Damit war die Matrix als galaktische Keimschicht entstanden und bereit zur Entstehung der Milchstraße.
b. Die vier galaktischen Subintelligenzen
Nachdem die Grundlagen bzw. die Matrix zur Entstehung der Milchstraße innerhalb einer Galaxie fertiggestellt waren, entstand die erste Subintelligenz der Galaxis, Logos. Der Begriff Subintelligenz wird hier benutzt, um zu verdeutlichen, dass es sich innerhalb der Galaxis um vier eigenständige Intelligenzen handelt, die alle aus Kohlenstoffatomen entstanden sind. Sie sind Abkömmlinge der Logos, als Intelligenz der Milchstraße.
1. Logos, die Intelligenz der Milchstraße, ist verantwortlich für die dynamische und materielle Konstellation der Sterne der Milchstraße, die einen intendierten Einfluss auf unser Sonnensystem ausüben. Das materielle Endziel der Logos war erreicht, als die Stellung der Sonne im Orionarm berechnet war und die zentrale Sonnenzelle aktiviert wurde, damit Logo sich ausbilden konnte.
Damit war die Milchstraße samt Sonne als eigentliche Aufgabe der Stellarenergie als Entstehungsenergie der Galaktischen Sonne abgeschlossen.
2. Logo, die Intelligenz des Sonnensystems, ist verantwortlich für die dynamische und materielle Konstellation sämtlicher Planetenarten der Planetenscheibe des Sonnensystems, die intendierte Einflüsse auf die Erde ausüben. Logo befindet sich in der Zentralzelle der Sonne und wird – wie sämtliche Subintelligenzen – mit Kohlenstoffatomen unterschiedlicher Isotope und Spins codiert.
Damit war die Erde samt Mond als eigentliche Aufgabe der Planetarenergie als Entstehungsenergie von Logo abgeschlossen.
3. Logi, die Intelligenz der Biosphäre, ist zuständig für Wetter und Klima, woraufhin die Vegetation der Biosphäre entstehen konnte. Das materielle Endziel von Logi war erreicht, als die Vegetation der Biosphäre entstanden war. Fertig zur Übernahme durch Logik, zur Entstehung der Tierwelt und des Menschen.
Damit war die Biosphäre mit Vegetation entstanden und die nötigen Vorbereitungen zur Entstehung von Einzellern, Mehrzellern und dann Tieren abgeschlossen.
4. Logik, die Intelligenz der Lebewesen ist zuständig für die vom Geist ausgehende Entstehung der Tierwelt und der Menschheit der Biosphäre inklusive ihrer DNS. Logik hat keine eigene Entstehungsenergie wie die anderen Subintelligenzen. Logik kann nur und muss daher aktiv gelernt werden.
Die Tabelle 35 gibt einen ausführlichen Überblick über die Folgeintelligenzen des ursprünglichen Geistes des Raums.
Tabelle 35a: Die sechs Intelligenzen des Daseins
Tabelle 35b: Die sechs Intelligenzen des Daseins
Der 4er-Rhythmus der Milchstraße
Vom sichtbaren Zentrum der Galaxis, der Galaktischen Sonne ausgehend, herrscht ein 4er-Takt als Rhythmus, der unter anderem physikalisch für die Bildung der vierarmigen Sternspirale der Milchstraße verantwortlich ist. Nur ein gleichmäßiger 4er-Puls während einer kontinuierlichen Drehung bewirkt eine 4er-Spirale. Die rhythmische Vierfältigkeit der Spiralarme teilt den Logos der Milchstraße räumlich in seine vier Themenbereiche ein. Diese 4er-Spirale war anfänglich symmetrisch und wurde im Laufe der Zeit und damit der Entstehung der Erde, der Biosphäre, der Tierwelt und der Menschheit spannungsgeladener und erscheint daher mittlerweile von der Ferne aus eher unordentlich und weniger symmetrisch. Dabei ist ihre Dynamik darauf ausgerichtet, wieder symmetrischer zu werden.
2. Die Vierfältigkeit des galaktischen Willens
Unsere menschliche Existenz benötigt vier Willensarten mit jeweils eigenem Intelligenzbereich, die auch noch in vier unterschiedlichen Daseinsebenen agieren, woraus sich die Vierfältigkeit des Willens ergibt. Die folgende Tabelle 77 stellt diese vier Willensarten zwar differenziert dar, dabei ist es wichtig zu berücksichtigen, dass sie auch durchaus ineinanderfließen. Während die beiden ersten Willensarten eine deutliche Trennung in vorgalaktisch und galaktisch aufweisen, kommt es innerhalb des Lebendigen des Sonnensystems zu gegenseitigen dauerhaften Interaktionen. Das liegt daran, dass der Wille zu streben und der Lebenswille beide in allen Lebewesen vorhanden sind. Dabei ist der Wille zu streben als das Seelische und der Lebenswille als das Psychosomatische zu sehen.
Tabelle 77: Die vier Willensarten der Galaxis
Die folgenden beiden Tabellen 77 sind als eine fortlaufende Tabelle von geistigen Vierklängen bzw. 4er-Spalten zu verstehen.
Tabelle 77: Die vier Willensarten der Galaxis
Um die Bedeutungen der einzelnen Willensarten besser einordnen & verstehen zu können, wird zuerst kurz auf die acht (2×4) räumlichen Dimensionen der Materie eingegangen.
Die acht (2×4) räumlichen Dimensionen der Materie
Nach dem Seinsmodell der Weltformel ist die innewohnende und treibende Kraft des ursprünglichen Geistes des leeren Raums der 1. Dimension, der Wille zu sein als Mensch. Aus diesem ursprünglichen Geist des Raums sind die Zeit als 2. Dimension, der Kosmos als nächste (8.) Dimension und dann das Universum als 7. Dimension erschaffen worden. Diese ungewöhnliche Auflistung ergibt sich daraus, dass die 3. Dimension unsere materielle Dimension bleiben soll, damit die Gleichung “1. Raum + 2. Zeit = 3. Materie“ aufrechterhalten wird.
Es waren demnach fünf “Zwischendimensionen“ erforderlich, damit aus dem Raum und der Zeit Materie entstehen konnte. Dimensionen werden hier verstanden als sukzessive Raumkomprimierungen vorheriger bzw. bestehender räumlicher Dimensionen. Ausführliches zu den vier vorgalaktischen Dimensionen und dem Willen zu sein sind im Beitrag „4. Das Universum des Urknalls“ zu finden.
Tabelle 78: Die doppelte Vierfältigkeit (2×4) der acht Dimensionen
Erläuterungen zur Tabelle 78
Die Auflistung der Dimensionen der Tabelle 78 ist anhand der Reihenfolge ihres chronologischen Entstehens entstanden. Dabei sind die acht Dimensionen der Materie in zwei Erscheinungsbereiche unterteilt. Einmal in A. die vier vorgalaktischen Dimensionen (1., 2., 8. & 7.) und einmal in B. die vier galaktischen Dimensionen (6., 5., 4. & 3.). Ausführlicheres dazu ist im Artikel „Die acht Dimensionen der Materie“ im Beitrag „2. Der Aufbau des Seins“ zu finden.
a. Die beiden vorgalaktischen Willensarten
1. Der Wille zu sein
Der Bereich des Willens zu sein wird in der obigen Tabelle 78 unter A. Vorgalaktischer Bereich dargestellt. Darin wird deutlich, dass der Wille zu sein der 1. Dimension – Raum für die Erschaffung der Zeit als Dimension, des Kosmos und dann des Universums zuständig ist.
Der Wille zu sein entstammt dem ursprünglichen Geist des Raums. Der aus diesem Willen zu sein entstandene Impuls seines singulären Punktes brachte in letzter Konsequenz unsere vorgalaktische Existenzgrundlage hervor. Der Wille zu sein hatte seine Intention erreicht, als das Universum samt Permanentatom fertiggestellt war. Ausführliches zum Willen zu sein ist im Beitrag „4. Das Universum des Urknalls“ zu finden.
2. Der galaktische Wille
Zur Kreierung einer lebendigen, aktiven und vor allem eigenständigen Galaxie innerhalb des Universums sind die vier galaktischen Dimensionen (6., 5., 4. → 3.) erforderlich, die auch nur innerhalb einer Galaxieschale bzw. ihres atmosphärischen Halos vorkommen bzw. entstehen können.
Vom Permanentatom als Zentrum des Universums ausgehend, werden Galaxien aufgebaut und irgendwann wieder entkoppelt, sobald sie unbrauchbar geworden sind, mittlerweile sobald – aus irgendwelchen Gründen – Menschen nicht mehr auf der Erde leben können. Dann wird direkt neben der abgekoppelten Galaxie die Erschaffung einer neuen, optimierteren Galaxie begonnen. Ausführliches hierzu ist im Artikel „Materieller Abbau von Galaxien“ im Beitrag „5. Die Galaxie des Permanentatoms“ zu finden.
Dynamisch gesehen war die Aufgabe des ursprünglichen Willens zu sein, nachdem die Zeit, dann der Kosmos und schließlich das Universum mit zentralem Permanentatom entstanden waren, erledigt. Um eigenständige Galaxien, in denen Menschen leben könnten, zu kreieren, bedurfte es eines speziellen schöpferischen Willens. Dieser schöpferische Wille heißt galaktischer Wille. Beide Willen befinden sich demnach in zwei gänzlich unterschiedlichen räumlichen Dimensionen.
Der galaktische Wille steckt als innewohnende Willenskraft in der Matrix der ersten Dimension der Galaxieentstehung, der strukturellen 6. Dimension – Kausalwelt. Genauso wie der Wille zu sein in der leeren 1. Dimension – Raum innewohnend ist. Der galaktische Wille ist ein schöpferischer Wille mit der Zielsetzung der Kreierung einer Galaxie. Der ursprüngliche Wille zu sein ist hingegen ein Entstehungswille zur Erschaffung des Universums.
Nachdem das Universum vom Willen zu sein erschaffen wurde, sollte vom zentralen Permanentatom des Universums ausgehend eine Galaxie kreiert werden. Eine Galaxie ist eine eigene Entität, die wiederum einen eigenen schöpferischen Willen benötigt, einen Willen zur Kreierung einer Galaxie, in der eine Milchstraße, ein Sonnensystem, eine Biosphäre und Lebensformen entstehen können.
b. Die vier galaktischen Willensarten
1. Der Optimierungswille
Der Optimierungswille ist die treibende energetisch-dynamische Kraft hinter der Entstehung, Aufrechterhaltung und weiteren Optimierung der Intelligenz der Milchstraße, Logos. Die Bezeichnung Optimierungswille, weil Logos stets am Optimieren ihrer energetischen Struktur als Vierer-Spirale sowie ihrer dynamischen Intelligenz ist. Logos Optimierungen erzeugen Präzisionen hinsichtlich der Seinsobjekte bzw. der Sternkräfte der Milchstraße.
Logos ist die berechnende Instanz des galaktischen Geschehens. Berechnet werden hauptsächlich Positionen von Sternen, Planeten, Asteroiden und Monaden sowohl der Milchstraße als auch des in ihr eingebetteten Sonnensystems. Die Sternenkonstellation der vierarmigen Spirale der Milchstraße ist die mineralische Manifestierung von Logos.
Die Dynamik der Planeten des von Logos berechneten Sonnensystems, ist wiederum Aufgabe von Logo, der Intelligenz des Sonnensystems mit ihrem dynamischen Willen. Dynamik in Form von einflussreichen Bewegungsmustern.
2. Der dynamische Wille
Der dynamische Willen ist die treibende Kraft hinter der Dynamik der Planeten des Sonnensystems. Die Intelligenz, die das Sonnensystem überwacht, hießt Logo. Logo hatte ihre Kernaufgabe mit der Erstellung der Biosphäre fähigen Erd-Mond-Achse erledigt. Die Dynamik der Planeten untereinander spielte in diesem Stadium eine untergeordnete Rolle. Erst mit der Entstehung und Entwicklung der Biosphäre durch Logi, mussten die planetaren Dynamiken angepasst werden.
Die Erd-Mond-Achse ist eigenständig, wobei die anderen Planeten hierauf kaum Einfluss haben. Sie haben aber starken Einfluss auf die evolutionären Entwicklungen der Lebewesen der Biosphäre durch ihre Geltungsbereiche. Näheres zu den Geltungsbereichen der Planeten ist in “Tabelle 2: Das planetarische Seinsmodell“ zu finden.
3. Der Lebenswille
Damit innerhalb der Biosphäre die drei Lebensformen Pflanzen, Tiere und wir Menschen entstehen konnten, bedurfte es erneut einer eigenen Willensart, die als Lebenswille bezeichnet wird. Den bisherigen Ausführungen folgend, fing unsere Existenz mit dem Willen zu sein an, aus dem das Universum entstanden ist. Dann war der galaktische Wille für die Kreierung von Galaxien zuständig, derzeit unsere Galaxis. Der Optimierungswille ist für die Entstehung der Milchstraße verantwortlich und für das Spezifische des dezentral in der Milchstraße lokalisierten Sonnensystems.
Erst mit Erreichung der Erd-Mond-Achse konnte sich der Lebenswillen innerhalb der Biosphäre entfalten. Der Lebenswille ist der Wille aller Lebensformen der Biosphäre von Pflanzen bis zur Psychosoma des Menschen.
Der Lebenswille ist demnach etwas, was nur in den Lebensformen der Erde vorkommt, weil er dort in ihrer DNS steckt. Anhand der weiter oben dargestellten Tabelle 77 wird deutlich, dass der Lebenswille die Lebensenergie der magnetisierten Mondstrahlen benötigt, damit die Biosphäre, die Pflanzenwelt, die Tierwelt und wir Menschen entstehen konnten. Aus den Lebensformen Pflanzen und Tiere entwickelte sich die DNS, die wir Menschen dann von den Primaten Homo übernahmen, als wir sie mit unseren Geistzellen besetzten – daher die über 98-prozentige Übereinstimmung unserer DNS mit der DNS der Menschenaffen. Ausführliches zur Lebensenergie ist im Artikel „Die Lebensenergie des Mondes“ im Beitrag “6. Die Besonderheit der Erde“ und zur Menschwerdung im Artikel „Die Entstehung des Menschen“ im Beitrag „7. Das Werden des Menschen“ zu finden.
4. Ich-Streben
Logik, als Intelligenz der Lebewesen, hat als Willen das individuelle Ich-Streben. Das Ich-Streben ist ein sehr komplexer Prozess, der höchst individuell ist, gleichgültig, ob es sich um Tiere oder Menschen handelt. Beim Ich-Streben geht es stets um den eigenen Fortschritt, das Empfinden des Weiterkommens mit den persönlichen Interessen des Lebens. Ich-Streben muss bzw. kann nur vom einzelnen Individuum aufgebaut und nachgegangen werden. Das bedeutet, dass das Ich-Streben durch gezieltes An-sich-arbeiten erreicht und umgesetzt wird.
Das Ich-Streben ist der Antrieb, der entsteht, wenn das tatsächlich oder vermeintlich Richtige für das eigene Ego getan wird. Je unreifer ein Mensch ist, desto egozentrischer ist sein Ich-Streben. Folglich; je reifer ein Mensch ist, desto mehr werden die Interessen der von eigenen Entscheidungen betroffenen Menschen berücksichtigt. Die Reife eines Menschen kann anhand der Seinsstufen des Lebens eingeschätzt werden. Näheres zu den Seinsstufen des Lebens wird im Artikel „Die Seinsstufen des Lebens“ im Beitrag „9. Das Individuelle des Menschen“ erläutert.
Die Tabelle 79 zeigt die Vierfältigkeit des galaktischen Seins im Vergleich zur Dreifältigkeit des menschlichen Seins.
Tabelle 79a: Die Vierfältigkeit galaktisches Seins
Tabelle 79b: Die Dreifältigkeit menschliches Seins
3. Die Vierfältigkeit der Milchstraße
Nach diesem Seinsmodell stammt der Geist eines jeden Menschen von einem Seinsstern im vierten Spiralarm-I der Milchstraße. Chronologisch betrachtet war das ursprüngliche Zentrum eines Seinssterns ein Prästern der feinstofflichen 5. Dimension, der sich aus mehreren Prästernen zu einem Vorstern der dynamischen 4. Dimension fusionierte. Im Rahmen der Entstehung der materiellen 3. Dimension entstanden dann die uns bekannten Sterne. Die Tabelle 40 gibt die chronologische Reihenfolge der Sternentstehung nach Dimensionen wieder.
Tabelle 40: Die chronologische Entstehung der Sternenscheibe unserer Milchstraße
Seinssterne dienen während eines Lebenszyklus auf der Erde als Patenstern für die von ihm stammende Geistzelle. Ausführliches zu den Seinssternen ist im Artikel „Die Dynamik der Galaxieentstehung“ im Beitrag “5. Die Galaxie des Permanentatoms“ zu finden.
Die Tabelle 8 ordnet die vier Spiralarme der Milchstraße nach ihren Zuständigkeiten. Es sind gleichzeitig die vier Themen des Logos und damit der Intelligenz hinter der Sternenkonstellation. Logos ist der materiell gewordene Optimierungswille der Matrix der Galaxie ihrer strukturellen 6. Dimension.
Tabelle 8: Die Vierfältigkeit der Milchstraße
Wir Menschen stammen geistig aus dem Spiralarm-I der Milchstraße. So viele Sterne, die es im vierten Spiralarm-I der Milchstraße gibt, so viele zugehörige Monaden der Menschen gibt es in unserem Sonnensystem. Je reifer ein Seinsstern wird, desto massiver wird er. Mehr Masse bedeutet mehr Ausstrahlung. Sterne haben nur eine einzige Aufgabe, ihren zugeteilten Einfluss auf ihre Umgebung über Strahlen auszuüben. Das bedeutet wiederum, dass die Menschen, die in ihrem letzten Lebenszyklus am weitesten gekommen sind, am stärksten strahlen und daher am meisten Einfluss in ihrem Endleben Nirwana auf andere Seinssterne ausüben. Ausführliches zur Bedeutung der Lebenszyklen ist im Beitrag „8. Das Dasein als Menschen“ zu finden.
4. Die Vierfältigkeit des Sonnensystems
Bei unserem Sonnensystem handelt es sich um eine doppelte Vierfältigkeit, die sich einmal in den vorderen vier Planeten zwischen Sonne und Asteroidengürtel und einmal in den hinteren vier Planeten zwischen Asteroidengürtel und Kuipergürtel aufteilt. Nach diesem Seinsmodell hat jeder Planet einen eigenen Geltungsbereich, der auf eine bestimmte Körperregion des Menschen über Wellen und Anziehungen dynamischen Einfluss nimmt. Eine noch ausführlichere Auflistung dieser doppelten Vierfältigkeit des Sonnensystems ist in der “Tabelle 2: Das planetarische Seinsmodell“ zu finden.
Tabelle 74 gibt eine ausführliche Zusammenfassung der beiden Vierfältigkeiten des Sonnensystems wieder.
Tabelle 74a: Die doppelte Vierfältigkeit (2×4) des Sonnensystems
Tabelle 74b: Weitere 8er-Spalten zur doppelten Vierfältigkeit (2×4) des Sonnensystems
Schlussbetrachtung
Die Vielfältigkeit des Seins zeigt sich im Rhythmus von Zwei-, Drei- und Vierfältigkeiten. Diese Strukturen sind nicht bloß abstrakte Zahlenspiele, sondern Ausdruck einer inneren Ordnung, die sich sowohl in der Kosmogenese als auch in der Anthropogenese widerspiegelt.
Die Zweifältigkeiten verdeutlichen das Spiel von Gegensätzen, Polaritäten und Dyaden, das allem Werden zugrunde liegt. Die Dreifältigkeiten eröffnen dynamische Strukturen der Natur, des Körpers und des Geistes, die das Leben tragen und entfalten. Die Vierfältigkeiten schließlich markieren die Stabilisierung des galaktischen Seins – von den Subintelligenzen bis hin zur Menschwerdung.
So entsteht eine klare Abfolge: Die Zwei trennt und verbindet, die Drei entfaltet und steigert, die Vier ordnet und vollendet. Aus dieser Abfolge ergibt sich die logische Architektur der Weltformel, die wissenschaftliche Erkenntnis, spirituelle Einsicht und menschliche Logik in einer gemeinsamen Ordnung zusammenführt.
Damit zeigt sich: Die Weltformel ist nicht nur ein theoretisches Modell, sondern eine Matrix, die jedem Menschen Orientierung im Verständnis des Kosmos, der Natur und des eigenen Daseins bietet.
D) Die materielle Numerologie der Weltformel
Anhand einer nicht-mystischen, materiellen Numerologie soll eine Synthese von Wissenschaft, Spiritualität und Logik aufgezeigt werden, die sehr typisch für die Weltformel ist. Demnach wird Numerologie hier nicht als die traditionelle Zahlenmystik verstanden, sondern vordergründig als eine naturwissenschaftlich-logische Betrachtung der Zahlen in ihrer materiellen Manifestation und Beziehungsdynamik.
1. Wissenschaft: Die acht Ur-Zahlen der materiellen Numerologie sind aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den materiellen Aufbau des Kosmos sowie der Galaxis mit ihren Himmelskörpern und unserer lebendigen Natur als Biosphäre sowie deren Zusammenwirken entstanden. Es geht also um reale physische Manifestationen im All, im Weltall und in der Biosphäre.
2. Spiritualität: Die Beziehungsdynamik hinter den wissenschaftlich erwiesenen Ur-Zahlen ist der Bereich der Spiritualität zuzuordnen. Die Spiritualität richtet sich nach den materiellen Gegebenheiten der Ur-Zahlen. Spiritualität ist also nur die Beziehungsdynamik der materiellen Realität anhand der Ur-Zahlen der Objekte. Beispielsweise geben die 4 Spiralarme der Milchstraße als dynamische Folge ein 4er-Rhythmus als Grundrhythmus weiteren galaktischen Geschehens vor.
3. Logik: Die logische Zusammenführung der Ur-Zahlen unserer materiellen Realität mit ihrer jeweiligen Beziehungsdynamik vollendet die angestrebte Synthese. Das bedeutet, dass das spirituelle Verständnis der Ur-Zahlen sich auf logische Weise in die materielle Realität einfügt.
1. Die acht Ur-Zahlen
Die Zahlen, die für die Entstehung von kosmischem, galaktischem und lebendigem Dasein der Biosphäre verantwortlich sind, werden in der Weltformel als die acht natürlich vorkommenden Ur-Zahlen bezeichnet. Diese Ur-Zahlen sind:
0, 1, 2, 3, 4, 5, 6 & 8
Die Ur-Zahl 0
Die Zahl 0 scheint unter den Wissenschaftlern die umstrittenste Zahl zu sein und wurde sehr lange als solche überwiegend abgestritten. Da diese Numerologie nicht auf mathematischen Argumentationen, sondern auf natürlichen materiellen Erscheinungen basiert, gehört die Zahl 0 zu den acht Ur-Zahlen. Der Raum ist leer, was 0 bedeutet. Die 1 und damit die Singularität konnte nur im leeren Raum erscheinen: 0→1 oder 0+1 = 1.
Die Ur-Zahl 1
Die Ur-Zahl 1 steht in der Weltformel für eine zentrale Singularität in der 0 des Raums. „Singularität bedeutet das Singulärsein. Singulär bedeutet nur vereinzelt auftretend.“ Duden (DE)
Die vier Singularitäten beziehungsweise singuläre Zentren des Daseins sind:
1. Der singuläre Punkt als Zentrum des Raums
2. Der galaktische Kern (Permanentatom) als Zentrum der Galaxis
3. Die Sonne als Zentrum des Sonnensystems
4. Die Erde als Zentrum der Biosphäre
Nach dieser Definition von Singularität ist z. B. eine allein lebende Person nicht singulär, weil sie im Austausch mit anderen Personen sein kann. Eine Person kann aber durchaus solitär leben.
Die Ur-Zahl 2
Menschen gehen Zweierbeziehungen ein, womit wir bei der Zahl 2 wären. Die Ur-Zahl 2 steht für sämtliche Zweifältigkeiten, die kosmisch, galaktisch und natürlich vorkommen. Hier geht es vordergründig um sowohl anziehende als auch abstoßende Polaritäten, die aus 1+1 entstehen – Dualismus, Dualität und Dyaden. Siehe auch weiter oben unter “A) Die Zweifältigkeit des Seins“.
Nehmen wir als planetarisches Beispiel die magnetisierte Zweierbeziehung zwischen Erde und Mond, die die Erd-Mond-Achse bildet und für die Entstehung der Biosphäre neben der Atmosphäre der Erde hauptverantwortlich ist. Die Zweierbeziehung zwischen Erde und Mond ermöglicht es dem Mond, den Wasserhaushalt der Erde zu schaukeln bzw. in Bewegung zu halten und Lebensenergie durch die reflektierten Sonnenstrahlen zu erzeugen.
Die planetar-materielle Bedeutung der Zahl 2 ist: Mond + Sonne => Erde + Wasser => Biosphäre + Leben. Jeweils als 1+1=2 ergibt:
Mond + Sonne => Lebensenergie
Erde + Wasser => Klima
Biosphäre + Leben => Mensch
Die Ur-Zahl 3
Die 3 ist die Ur-Zahl des Lebens. Eine Zweierbeziehung ist festgelegt, wogegen eine dreier Beziehungsdynamik völlig flexibel ist. Hier ist eine kleine Auswahl der 3er Zahlen des Lebens:
– Die 3 Bestandteile (Elementarteile) eines Atoms: Neutron, Proton & Elektron
– Die 3 Aggregatzustände: Fest, flüssig & gasförmig
– Die 3 Grundfarben: Blau, Gelb & Rot
– Die 3 Dimensionen der Physis: Körper, Psyche & Geist
Hieraus ergibt sich, dass das Leben elektromagnetisch, unbeständig, bunt und bewegt ist. Der Mensch wird von außen durch Ereignisse bewegt und bewegt auch Äußeres von sich ausgehend.
Die Ur-Zahl 4
Die Ur-Zahl 4 ist die galaktische Zahl, weil die Milchstraße eine 4er-Spirale formt und daher einen 4er-Rhythmus vorgibt. Die Milchstraße war schließlich vor unser Sonnensystem da.
Hier sind sechs natürlich vorkommenden Vierfältigkeiten des Seins, also als Zahl 4 vorkommende wissenschaftlich erwiesenen Gegebenheiten in jeweils 3 biosphärischen und 3 galaktischen Bereichen eingeteilt:
Biosphärisch:
– Die 4 Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst & Winter
– Die 4 Himmelsrichtungen: Nord, Süd, Ost & West
– Die 4 Mondphasen – Neumond, zunehmender Mond, Vollmond & abnehmender Mond
Galaktisch:
– Die 4 Elemente: Feuer, Erde, Luft, Wasser
– Die 4 Spiralarme der Milchstraße
– Die 4 Valenzelektronen von Kohlenstoff
Die Ur-Zahl 5
Die Ur-Zahl 5 kommt weder kosmisch noch galaktisch vor, aber in der Natur der Biosphäre häufig:
– Ein Fuß hat 5 Zehen und eine Hand hat 5 Finger als 1 Daumen + 4 Finger
– Seesternen weisen eine 5-fache Radiärsymmetrie mit 5 Armen auf, Pentamerie genannt
– Einige Stachelhäuter (Echinodermen) zeigen ebenfalls eine Pentamerie
– Einige Blüten wie Apfelblüten und Rosengewächse, haben eine 5er Struktur
Die Ur-Zahl 5 ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines stabilen Entwicklungsmusters, ähnlich wie bei den Stachelhäutern, jedoch unabhängig entstanden. Bei Pflanzen ist sie vor allem bei ursprünglichen und weit verbreiteten Gruppen verbreitet.
Bei der Zahl 5 ist wichtig zu erwähnen, dass ihre Verdoppelung (2 x 5) die Zahl 10 ergibt, die Menschen anhand ihrer 10 Finger als verlässliche Zahleinheit schnell erkannten.
Die Ur-Zahl 6
Die 6 ist die Ur-Zahl der stabilen Ordnung von biosphärischer Materie. Die Zahl 6 ist überall in der Natur zu finden, weil sie harmonisch, stabil und natürlich ist. Die Zahl 6 ist nicht zufällig in der Natur, sie entsteht dort, wo:
– Eine stabile Ordnung benötigt wird – Sechseck der Bienenwaben
– Natürliche Symmetrie entstehen soll – 6er-Strahl der Schneeflocken
– Pflanzen Blüten erzeugen – 6er-Ordnung mancher Blüten
– Stabile chemische Verbindung – 6er-Verbindung von Benzol
– Stabilität gefragt ist – 6er-Strunktur von Kristallen
Mathematisch gesehen ist die 6 die kleinste vollkommene Zahl: 6 = 1+2+3 und 1, 2, 3 sind alle Teiler von 6. Das bedeutet: Das Ganze bzw. die 6 ist gleich der Summe seiner Teile. Ein Zustand der vollkommenen Balance.
Die Zahl 6 ergibt ein natürliches, stabiles Muster. Ein Würfel hat z. B. dreidimensional sechs Seiten und ist daher absolut symmetrisch und stabil, wie auch das zweidimensionale Hexagon, das aus 6 Ecken und 6 Seiten besteht.
Die Ur-Zahl 8
Im Galaktischen kommt die Zahl 8 materiell als 2×4 vor. Es gibt z. B. 8 Planeten im Sonnensystem, wobei es wichtig zu berücksichtigen ist, dass die Zahl 8 hier in 2 x 4 Einheiten vorkommt, weil es vor dem Asteroidengürtel 4 Gesteinsplaneten (Merkur, Venus, Erde & Mars) und hinter dem Asteroidengürtel ebenfalls 4 Planeten – 2 Gasriesen (Jupiter & Saturn) und 2 Eisriesen (Uranus & Neptun) gibt. Beziehungsdynamisch bilden die 8 Planeten die Planetenscheibe des Sonnensystems, die in der Weltformel die acht Geltungsbereiche des Lebens steuern.
Eine von Menschen strukturierte dynamische Zahl 8 ist die Oktave, bestehend aus 8 Tonstufen, die es ermöglichen, einfache und komplizierte harmonische Musik zu gestalten.
In der Weltformel spielt die Ur-Zahl 8 eine bedeutende Rolle, so gibt es:
– 8 Ur-Zahlen
– 8 Raumdimensionen
– 8 Geltungsbereiche des Lebens
– 8 Körperregionen
– 8 Intelligenzbereiche des Menschen
Folgende Tabelle 107 stellt die acht Ur-Zahlen der Weltformel unter verschiedenen Aspekten zusammen:
Tabelle 107: Die acht Ur-Zahlen
2. Die drei Zahlen der Logik
Die drei Zahlen der Logik sind drei Zahlen, die von der menschlichen Logik her als geeignete Zählsysteme ausgewählt wurden.
Die Zahl 10
2×5
Die Zahl 10 kommt in der Natur nur bei Zusammenzählungen der Finger oder Zehen vor und wird dabei als 5+5 (jeweils als 1+4) verstanden. Aufgrund unserer 10 Finger wurde die Zahl 10 als Maßeinheit schnell entdeckt – das Dezimalsystem.
Die Zahl 12
1×12, 3×4 & 2×6
Die wohl bekannteste Nutzung der Zahl 12 entstand durch die von Menschen approximierte Einteilung eines Jahres in 12 Monaten. Es sind genau 12,37 Umläufe des Mondes um die Erde bzw. Mondzyklen. Diese rein dynamische Zahl 12 basiert auf dem menschlichen Bedürfnis nach klarer Struktur.
Ohne Mond wäre kein Leben auf der Erde möglich. Die 12 Monate eines Jahres hängen eng mit der Umlaufbahn der Erde um die Sonne zusammen, wodurch die 4 Jahreszeiten mit jeweils 3 Monaten (3 x 4) entstehen.
Die Zahl 24
1×24 & 2×12, 3×8 & 4×6
Die Zahl 24 ist eine Zahl der menschlichen Logik. Sie entspringt nicht einer kosmischen, galaktischen oder biosphärischen Notwendigkeit, sondern dem menschlichen Bedürfnis, Ordnung und Messbarkeit in den Alltag zu bringen.
– Zeitmessung: Der Tag wird in 24 Stunden eingeteilt, was die Strukturierung von Arbeit, Ruhe und Lebensrhythmus ermöglicht.
– Teilbarkeit: Die 24 hat mehr Teiler als jede kleinere Zahl (1, 2, 3, 4, 6, 8, 12). Dadurch eignet sie sich hervorragend, um Einheiten zu gliedern und weiter zu unterteilen. 24 ist die letzte Zahl, die aus der Addition zweier Ur-Zahlen entsteht – 12+12.
– Kulturelle Ordnung: Als Tagesrhythmus, aber auch liturgisch-mystischen Traditionen hat sich die 24 als eine Zahl der Gliederung und Ordnung fest etabliert.
Damit wird deutlich: Die 24 ist keine naturgegebene Zahl des Kosmos, sondern eine Zahl, die der Mensch praktisch konstruiert hat, um den Lauf der Himmelskörper (Mondzyklen, Erdrotation) in eine handhabbare Ordnung zu übersetzen.
– 24 Tage ergeben einen Mondzyklus
– 24 Stunden ergeben einen Tag
Die 24 ist ein Beispiel dafür, wie die menschliche Logik auf die natürlichen Rhythmen eingeht und sie in alltagspraktische Strukturen ordnet.
3. Fünf weitere wichtige Zahlen
Hier werden andere wichtige Zahlen bis 28 erläutert. Sie werden anhand von einfachen Additionen und/oder Multiplikationen von Ur-Zahlen erläutert.
Die Zahl 7
7×1, 1+6 und 3+4
Das einzige natürliche Vorkommen der Zahl 7 ist die dynamische Einteilung der 28 Tage eines Mondzyklus in 4 Wochen von jeweils 7 Tagen. Hier ist die 7 als 7×1, sieben einzelne Tage zu verstehen.
In der Mythologie und Kultur, die hier nicht abgehandelt werden, kommt die Zahl 7 in vielen Aufzählungen von Vorkommnissen sowie esoterischen und religiösen Bedeutungen vor.
Die Zahl 9
1+8, 3+6 & 3×3
9 ist die Zahl des Sonnensystems als 1+8. 1 x Sonne + 8 Planeten sowie im Kuipergürtel 1 x der Kleinplanet Pluto und 8 Zwergplaneten, nach der Weltformel.
Die Zahl 11
3+8
Die Zahl 11 verkörpert die Lebensformel; materiell als 3 Elementarteile und 8 Planeten des Sonnensystems. Beziehungsdynamisch sind die 3 Elementarteile in den 4 vorgalaktischen Raumdimensionen entstanden und werden in den 4 galaktischen Raumdimensionen in letzter Instanz zu menschlichem Leben.
Die drei Elementarteile Neutron, Proton und Elektron bilden die beziehungsdynamische Grundlage für die Entstehung des Wasserstoffatoms, das wiederum der Grundbaustoff der Materie von Galaxien ist.
Die 8 Planeten werden weiter oben unter der Zahl 8 erläutert. Die 8 Dimensionen der Weltformel teilen sich ebenfalls in 2×4. Es gibt 4 vorgalaktische und 4 galaktische Dimensionen. Es handelt sich dabei um jeweils eigene Raumareale: Raum, Zeit, Kosmos & Universum sowie Galaxie, Milchstraße, Sonnensystem und Biosphäre.
Die Zahl 28
4×7
Die Zahl 28 teilt sich in 4 x 7 als 4 Wochen mit jeweils 7 Tagen bzw. ein Monatszyklus ergibt 28 Tage, woraus 4 Wochen mit jeweils 7 Tagen entstehen.
4. Fazit
Die materielle Numerologie der Weltformel zeigt, dass Zahlen weder als abstrakte mathematische noch als mystische Symbole verstanden werden müssen, sondern in ihrer materiellen Erscheinung eine konkrete Bedeutung haben. Die acht Ur-Zahlen 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, & 8 spiegeln kosmische, galaktische und biosphärische Gegebenheiten wider und sind damit die Grundpfeiler der Ordnung des Seins.
Weitere Zahlen wie 5, 7, 9, 11 oder 28 erweitern diese Ordnung, indem sie Übergänge, Rhythmen oder besondere Erscheinungsformen markieren. Die 10, 12 & 24 zeigen, dass die menschliche Logik als Intelligenz eigene Zahlenordnungen erschaffen kann, die zwar nicht in der Natur notwendig sind, jedoch als praktische Zahleinheiten der Logik dienen.
Damit vollendet sich die Synthese von Wissenschaft, Spiritualität und Logik:
• Wissenschaft beschreibt die materiellen Grundlagen der Ur-Zahlen.
• Spiritualität erkennt in ihnen die beziehungsdynamische Bedeutung.
• Logik verbindet beide Ebenen zu einem kohärenten Bild des Seins.
So wird die materielle Numerologie zur Sprache der Weltformel – einer Sprache, die zugleich kosmisch gegründet und menschlich erfahrbar ist sowie Orientierung im Verständnis des Seins bietet.
Joseph – Stand: 02.10.25