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7. Das Werden des Menschen (PDF – Stand: 15.07.26)
Hier ist der Text ohne Tabellen. In der obigen PDF-Datei sind die Tabellen enthalten.
A) Die Entstehung der Planeten
1. (Groß-)Planeten
a. Die Dynamik der Planeten
b. Die Entstehung der Planetenarten
2. Kleinplaneten
a. Ceres
b. Pluto
3. Zwergplaneten
B) Die Monaden des Sonnensystems
1. Die Erdmonade der Pflanzen
2. Die Gruppen-Monaden der Tiere
3. Die Monaden der Menschen
4. Vor-DNS als Speichermedium galaktischer Intelligenz
5. Die Entstehung der Monaden
6. Die Vor-DNS Rückkopplungen
C) Die drei Zwischenepochen der Erdgeschichte
I. Die erste Zwischenepoche
II. Die zweite Zwischenepoche
III. Die dritte Zwischenepoche
D) Die Entstehung des Menschen
1. Der Prämensch
2. Der Vormensch
3. Der Mensch
4. Die fünf Bewusstheitsstufen der Lebensformen
a. Unbewusstheit
b. Vorbewusstheit
c. Bewusstheit
d. Ich-Bewusstheit
e. Selbst-Bewusstheit
A) Die Entstehung der Planten
Drei Kriterien, die ein Himmelskörper des Sonnensystems erfüllen muss, um überhaupt als Planet anerkannt zu werden, sind:
Ein Planet:
1. hat eine Kugelform
2. umkreist die Sonne
3. sendet keine Strahlen, sondern Wellen aus
Erläuterung zu 3: Planeten senden alleine aufgrund ihrer Masse langwellige Strahlung (u.a. Infrarot, Mikrowellen) aus. Sterne sind gasiger bis plasmatischer Beschaffenheit und emittieren kurzwellige, energiereiche Strahlung (u.a. sichtbares Licht, UV, Röntgen). Bei diesen hohen Energien spricht man eher von Strahlen, da der Teilchencharakter (Photonen) stärker hervortritt. Beide sind Formen elektromagnetischer Strahlung, aber die Begriffe „Wellen“ und „Strahlen“ betonen unterschiedliche Aspekte, die vordergründig mit der Art der Masse des emittierenden Objekts zusammenhängen.
Die Weltformel unterteilt die Planeten des Sonnensystems in drei Planetenarten. Diese Unterscheidung geschieht einerseits aufgrund der Größe bzw. der Masse eines Planeten und andererseits aufgrund ihrer Lokalisation innerhalb des Sonnensystems. Es gibt:
1. Acht Planeten mit vier vorderen Planeten und vier hinteren Planeten
2. Zwei Kleinplaneten mit Ceres im Asteroidengürtel und Pluto im Kuipergürtel
3. Acht Zwergplaneten im Kuipergürtel
Im Folgenden soll auf die einzelnen Planetenarten und ihre Funktionen innerhalb des Sonnensystems eingegangen werden.
1. (Groß-)Planeten
a. Die Dynamik der Planeten
Die Dynamik der acht (Groß-)Planeten des Sonnensystems wird aufgrund ihrer elektromagnetischen Strahlungen und Gravitationswellen in Kombination mit ihren Anziehungskräften, die sie als um die Sonne rotierende Massen gegenseitig erzeugen.
Die Wellen der einzelnen Planeten ermöglichen, dass jeweils ein Geltungsbereich des Lebens entstehen kann. Zu den Geltungsbereichen des Lebens siehe die Tabelle 2. “Das planetarische Seinsmodell“. Als Beispiel kann Venus genommen werden: Der Zusammenhang zwischen Venus und Beziehungen hat antike, mythologische Wurzeln. In der römischen und griechischen Mythologie war Venus (Aphrodite) die Göttin der Liebe, Schönheit, Fruchtbarkeit und auch der Erotik und sinnlichen Lust. Diese ursprüngliche mythologische Bedeutung ist mittlerweile zu einer allgemeinen Assoziation des Planeten mit Liebe und Beziehungen geworden.
In der Weltformel wird der Planet Venus mit dem Geltungsbereich der Bindungen als innere Verbundenheit in Zusammenhang gebracht. Eine Bindung ist eine emotionale Beziehung, die folgende Entwicklungslinie auf und ab folgen kann:
Beziehungslinie: Erotische Anziehung ↔ liebende Bindung ↔ freundschaftlicher Umgang ↔ indifferentes Verhalten ↔ versteckte Feindseligkeit ↔ offene Feindseligkeit.
Sowohl Tiere als auch Menschen befinden sich in sämtlichen Beziehungen irgendwo innerhalb der Beziehungslinie, je nach Situation und Vertrauen. Da Venus in einem dynamischen Bezugsrahmen mit drei anderen Planeten des vorderen Sonnensystems direkt steht, spielen deren Geltungsbereiche eine beeinflussende Rolle. Das bedeutet, dass eine Bindung (Venus) das eigene Verlangen (Merkur), die Wahrnehmung der Person (Erde) und die beiden sozialen Rollen (Mars) berücksichtigen sollte.
Je harmonischer die Geltungsbereiche der vorderen vier Planeten untereinander agieren, desto höher ist die emotionale Intelligenz der Person. So kann die Tabelle 2. „Das planetarische Seinsmodell“ für jeden Planeten bzw. Geltungsbereich gelesen und verstanden werden.
b. Die Entstehung der Planetenarten
Um die Entstehung der drei Planetenarten zu erläutern, muss zunächst auf die Entstehung der Sonne zurückgegriffen werden. Die Sonne wurde schon als Prästern nach den Berechnungen von Logos, der Intelligenz der Milchstraße, auserwählt und entsprechend durch einen elektromagnetischen Impuls aktiviert, damit um den undifferenzierten Prästern die Präsonne entstehen konnte. Diese Präsonne bleibt als Entität der feinstofflichen 5. Dimension enthält ab der Aktivierung Vor-DNS als Speichermedium. Seine Aufgabe ist nun die Sonne um sich als mineralische Hülle zu verwirklichen.
Anfänglich war die aktivierte Präsonne mitten unter lauter Prästernen verortet. Durch die Aktivierung des 2. Elektrons e2 des Permanentatoms, wurde von der Präsonne eine Raumkomprimierung gestartet, die zur Bildung der dynamischen 4. (Raum-)Dimension führte. Die Drehachse der Präsonne entsprach der Drehachse des Permanentatoms, so wie die Drehachse der Erd-Mond-Achse der aktuellen Drehachse des Permanentatoms entspricht. Dieser Drehimpuls bedeutet, dass ein Raumareal innerhalb des Orionarms der spiraligen Milchstraße inklusive bereits vorhandener Prästernen komprimiert wurde. Diese Raumkomprimierung führte innerhalb der sphärischen Begrenzung zu einer zweidimensionalen Drehbewegung der Prästernen um die Präsonne herum. Daraus wurde dann im Laufe mehrerer Entwicklungsschritten die Planetenscheibe unseres Sonnensystems.
Diese Prä-Planetenscheibe enthielt zunächst Prästerne der Milchstraße, die sich aufgrund des erhöhten Umgebungsdrucks innerhalb der neuen Raumdichte des neu entstandenen Areals zunächst zur Bildung von undifferenzierten, konformen mineralischen Vor-Brocken (undifferenzierter, konformer Mineralbrocken als Hülle um einen zentralen Prästern im Bereich des Sonnensystems) um diese Prästerne herum führte. Die mineralischen Hüllen der Prästerne – in Form von Vor-Brocken – enthielten u.a. Metalle, was die Abbremsung von elektromagnetischen Strahlen und die Erzeugung von elektromagnetischen Wellen verursachte. Um es eindeutig zu formulieren: Planeten haben genauso wie Sterne einen zentralen Kern, der Vor-DNS als Speichermedium enthält. Ab der Aktivierung zu einem Vorplaneten heißt der zentrale Kern dann Präplanet statt Prästern.
Der Unterschied zwischen Sternen und Planeten besteht in ihrer mineralischen Zusammensetzung der jeweiligen Hülle um den zentralen Prästern, der ja bei Planeten als Präplanet bezeichnet wird. Es bedurfte des höheren Dichteverhältnisses des Sonnensystems als eigene (Raum-)Dimension, damit Planeten entstehen konnten.
Als nächster Schritt wurden die beiden Kleinplaneten Ceres im vorderen und Pluto im hinteren Bereich der um die Sonne rotierenden Scheibe von Logos berechnet und aktiviert. Es wurden also zwei vorhandene Vor-Brocken auserwählt und elektromagnetisch aktiviert, was zur Differenzierung der beiden Vor-Brocken zu den Kleinplaneten Ceres und Pluto führte. Die sonstigen, nicht aktivierten vorderen sonnennahen Vor-Brocken entwickelten sich alleine aufgrund des notwendigen höheren Widerstandes gegenüber der Anziehung der Sonne massereicher als die hinteren, was zu einer ersten Differenzierung der Scheibe führte.
Der nächste Schritt war, dass Plutos Intelligenz acht der kleineren Vor-Brocken im hinteren Bereich durch einen elektromagnetischen Impuls aktivierte, was ihre Differenzierung zu Zwergplaneten einleitete. Nach ihrer Ausdifferenzierung aktivierten die acht Zwergplaneten jeweils einen Prästern mit Vor-Brocken innerhalb der rotierenden Scheibe zu einem Präplaneten mit Vor-Brocken als Hülle. Das bedeutet, dass Pluto über die acht Zwergplaneten waltet und die acht Zwergplaneten jeweils einen Planeten waltet.
Die Differenzierung und vor allem die daraus folgende Massenzunahme der acht Planeten führte dazu, dass sie eigene Bahnen um die Sonne innerhalb der Scheibe einnahmen, was zur Trennung in zwei Bereiche führte: vorne zwischen Sonne und Asteroidengürtel und hinten zwischen Asteroidengürtel und Kuipergürtel. Es entstanden vier vordere und vier hintere Planeten, die sich weiter durch Akkretionen differenzierten bis zu den uns bekannten Planeten, gesteuert von den Zwergplaneten.
Nach der Ausdifferenzierung der acht Planeten wurde die bereits vorhandene Vorerde von Logi, der Intelligenz des Sonnensystems, zusätzlich elektromagnetisch aktiviert. Diese zusätzliche Aktivierung hatte zur Folge, dass der zentrale Präplanet der Erde zu einer Monade wurde und später die Biosphäre mit eigener Intelligenz – Logi um sich bildete.
Diese Chronologie entspricht dem Grundsatz der Weltformel, dass zuerst ein Objekt als Materie vorhanden sein muss, bevor es geistig übernommen und damit differenziert werden kann.
b. Kleinplaneten
Die beiden Kleinplaneten Ceres und Pluto haben eine äußerst wichtige Funktion innerhalb des Sonnensystems. Beide sind für das Wesenhafte der Lebewesen zuständig, Ceres für die Tierwelt und Pluto für die Menschheit.
Ceres und Pluto entstanden durch jeweilige Aktivierungen von Logos, der Intelligenz der Milchstraße. Eine solche Aktivierung geschah aufgrund elektromagnetischer Impulse, die von der zentralen Vor-DNS der Milchstraße – Logos ausgingen. Bei Ceres als einzigem Kleinplanet des Asteroidengürtels wird das Ergebnis der Aktivierung deutlicher als bei Pluto, wobei Pluto der größte Planet des Kuipergürtels ist.
Die Entstehung der Kleinplaneten wurde bereits im vorigen Abschnitt der Chronologie erläutert.
a. Ceres
Ceres ist der Kleinplanet, der vom Asteroidengürtel aus die animalischen Geltungsbereiche der Tierwelt steuert. Ceres ist für die Ausbalancierung und ausdifferenzierte Masse der vier vorderen Planeten, die das Animalische sowohl der Tiere als auch der Menschen dynamisch ermöglichen, zuständig. Dabei muss Ceres auch auf Jupiter und Saturn bezüglich ihrer beiden Geltungsbereiche Verhalten und Denken, was die Tierwelt betrifft, zugreifen.
Ceres als einziger Kleinplanet des Asteroidengürtels ist sowohl für die Entstehung als auch für die Aufrechterhaltung des Wesenhaften bzw. die Geltungsbereiche der Tierwelt zuständig. Die übrigen Vor-Brocken des Asteroidengürtels standen bereit zur eventuellen Befruchtung durch einen Seinsstern der Milchstraße.
Alle Entitäten, die mit der Entstehung von Himmelskörpern zusammenhängen, müssen aktiviert werden: Sonne → Kleinplaneten → Zwergplaneten → Planeten → Erde.
Alle Entitäten, die mit der Entstehung von Leben zusammenhängen, müssen befruchtet werden: Prästern des Seinssterns → Geistzelle der Monade → Zentralzelle des Menschen.
Ceres enthält daher in seinem zentralen Präplaneten die gesamte Intelligenz der Tierwelt als Vor-DNS gespeichert und steuert als übergeordnete Zentrale die Geltungsbereiche, die zum Wesenhaften der Tierwelt gehören. So war es von Logos ausgegangen, dass die Asteroiden und Meteoroiden das Erdmittelalter beendeten. Ceres musste dann die Zerstörung durchführen. Mit Dinosauriern auf der Erde hätten die noch zu entstehenden Menschen nicht überleben können.
Die Hauptaufgabe bzw. Zielsetzung des Ceres war es, eine Tiergattung zu kreieren, die vom menschlichen Geist besetzt und damit beseelt werden konnte. Als die Gattung Homo der Primaten so weit fortgeschritten war, dass ihr Psychosoma für das anfängliche Dasein als Mensch geeignet war, wurden die neugeborenen Säuglinge der Primaten der Gattung Homo bei ihrer ersten Einatmung mit einer von einer Monade abstammenden menschlichen Geistzelle besetzt, statt mit der Gruppen-Geistzelle ihrer bis dahin zugehörigen Gruppen-Monade. Durch diesen Prozess war der Körper und die Psyche der Homos für die Entstehung des Homo erectus und damit des späteren Menschen geistig besetzt worden.
Bezüglich der Entwicklung der beiden Lebewesen Tier und Mensch war Ceres chronologisch weiter als Pluto, da die Tierwelt vor der Menschheit mit eigenem Körper entstanden ist. Pluto ist die planetarische Zentrale der gesamten Wesenhaftigkeit der Menschheit. Dabei sind die zum Wesen der Menschheit zugehörigen acht Geltungsbereiche des Lebens gemeint.
Während Ceres die Psyche und Sozialität der Tierwelt schuf, kümmerte sich Pluto um die Entwicklung des Prämenschen und dann des Vormenschen, beides rein geistige Wesen, die aufgrund der psychischen Entwicklung der Tierwelt eine emotionale Intelligenz ausbildeten. Intelligenz ist stets geistiger Natur. Diese geistige Intelligenz war in der Lage bei den Vormenschen einen plasmatischen Leib zu ermöglichen.
Emotionen bedürfen einer leiblichen Präsenz, die auch plasmatisch sein darf. Das bedeutet, dass der Vormensch des Erdmittelalters seine emotionale Intelligenz anhand der Emotionalität der Dinosaurier entwickeln musste. Dinosaurier waren impulsiv und angriffslustig.
Für die Tierwelt waren die Geltungsbereiche der ersten sechs Planeten und für die Menschheit die aller acht Planeten erforderlich. Ceres als planetarische Zentrale der Tierwelt erhielt von Pluto, der die hinteren vier Planeten waltet, in den Geltungsbereichen Verhalten und Denken Unterstützung. Als die Tierwelt entstand, war demnach Ceres die aktive Zentrale und Pluto sein Unterstützer bezüglich des Verhaltens und des konkreten Denkens.
b. Pluto
Plutos Aufgabe ist die Schaffung und Optimierung der acht planetarischen Geltungsbereiche des Lebens. Dazu gehört die Steuerung der Mineralisierung aller acht Zwergplaneten des Kuipergürtels, die Pluto als Zentrale steuert.
Als der Mensch auftauchte, indem er die Homos beseelte, änderte sich die Priorität der beiden Kleinplaneten. Ceres hatte seinen Dienst geleistet und nun war Pluto an der Reihe, die entstehende Menschheit weiterzuentwickeln. Das bedeutet, dass Ceres’ Verdienst die Entstehung einer Grundlage für das menschliche Psychosoma war. Daher die > 89 %ige Übereinstimmung der Gene der Menschenaffen mit uns Menschen. Ceres blieb die eigenständige Zentrale der Tierwelt. Pluto musste die acht Zwergplaneten für die Geltungsbereiche der Menschen neu harmonisieren.
Das bedeutet, dass wir die ersten sechs planetarischen Geltungsbereiche gemeinsam mit den Tieren teilen und die letzten beiden Planeten für Werten und Streben stehen, was ausschließlich menschliche Eigenschaften sind. Um fortschreiten zu können, kann der Mensch nur die beiden Geltungsbereiche von Uranus und Neptun anvisieren. Daraus lässt sich schließen, dass die Dynamik der Geltungsbereiche der Planeten bzw. des Lebens untereinander auf das Fortschreiten der beiden höheren geistigen Geltungsbereiche des Menschen ausgerichtet ist.
Plutos zentraler Präplaneten enthält die Vor-DNS der Intelligenz der Menschheit – Logik II in sich. Ceres zentraler Präplaneten enthält Logik I der Tierwelt.
Pluto ist, wie bereits erwähnt, die planetarische Zentrale der Menschheit. Pluto und die Erde haben keine besondere Beziehung, Pluto und die Menschheit schon. Pluto ist mittlerweile der Hauptakteur des Sonnensystems. Es ist auch so, dass die Galaktische Sonne, die Sonne, die Erde und Ceres ihre Aufgaben schon längst vollendet haben. Die Entstehung der Milchstraße, des Sonnensystems, der Biosphäre und der Tierwelt ist abgeschlossen. Nur noch der Mensch kann sich weiterentwickeln, und zwar geistig und sozial, denn körperlich und psychisch, also psychosomatisch, ist ebenfalls alles so weit optimiert und abgeschlossen.
3. Zwergplaneten
Wie bereits ausgeführt, gibt es acht Zwergplaneten im Kuipergürtel, die die Aufgabe haben, jeweils über einen Planeten bezüglich seines Geltungsbereiches zu walten. Ein Zwergplanet aktiviert einen Präplaneten mit Vor-Brocken als mineralische Hülle und sorgt für die Ausdifferenzierung des Vor-Brockens zu einem Vorplaneten der dynamischen 4. Dimension und dann zu einem Planeten der materiellen 3. Dimension. Alle acht Zwergplaneten werden von Pluto als Zentrale harmonisiert.
B) Die Monaden des Sonnensystems
“Der Terminus Monade bezieht sich naturphilosophisch auf eine gedachte Einheit von zugleich physischer und psychischer Bedeutung. Monaden sind die Quellen von spontanem, d. h. mechanisch nicht erklärbarem Wirken in der Natur, und sie konstituieren die Einheit eines jeden … Individuums.” Wikipedia (DE)
In diesem Seinsmodell sind Monaden die Orte, an denen die Speicherung der Weiterentwicklung der Lebensformen als Vor-DNS lokalisiert ist. Die Erdmonade ermöglicht an ihrer Oberfläche das Pflanzenwachstum. Die Asteroiden ermöglichen als Gruppen-Monaden das Entstehen und die Weiterentwicklung der Tierwelt und schließlich die freien Monaden der Saturnringe, die der individuellen Menschen.
Sämtliche Monaden entstehen in der feinstofflichen 5. Dimension und haben Vor-DNS als Speichermedium. Eine Monade ist so aufgebaut, dass sich um die Monade eine mineralische Monadenhülle aufbaut. Fortschritte der Vor-DNS der Monade werden durch Mineralisierungen der Monadenhülle materialisiert. So entstand die Erdoberfläche samt Biosphäre für die Pflanzen. Die mineralisierten Oberflächen der Gruppen-Monaden der Asteroiden enthalten die Gruppen-Selbste ihrer entsprechenden Tiergattung und die der freien Monaden der Saturnringe enthalten jeweils das Selbst menschlicher Individuen.
Folgende Tabelle gibt die Liste der Monaden des Sonnensystems mit ihren zugehörigen Lebensformen wieder.
Tabelle 39: Die Monaden des Sonnensystems
Monade Lebensform Örtlichkeit
Erdmonade Pflanzen Erde
Gruppen-Monaden Tiere Asteroidengürtel
Monaden Menschen Planetenringe
1. Die Erdmonade der Pflanzen
Die Erde ist die Monade der Biosphäre inklusive Pflanzenwelt. Die Aufgabe der Erdmonade war, die Biosphäre zu entwickeln, damit Pflanzen, Tiere und Menschen darin leben konnten. Die Erde hat daher eine eigene zentrierende Bedeutung im Sonnensystem, obwohl die Sonne das Zentrum des Sonnensystems bildet.
Monadenhüllen reifen durch Mineralisierungen, so auch die Erdmonade, wobei ihr besonderes Merkmal ist, dass aufgrund der Strahleneinflüsse der Sonne durch Licht und Wärme sowie des Mondes durch Lebensenergie die Biosphäre entstand. Dann kamen die planetarischen Wellen- und Anziehungskräfte hinzu, die durch ihren Einfluss erst das Wesenhafte des Lebens in Form von Geltungsbereichen auf der Erdoberfläche ermöglichten.
Die Erdmonade hat ihre ursprüngliche Aufgabe bereits seit langem erfüllt und dem Menschen durch die drei Epochen der Erdgeschichte eine lebensfreundliche Biosphäre zur Verfügung gestellt, damit wir darin leben und vor allem weiter geistig reifen können. Leider wird statt vernünftig mit den Ressourcen der Erde umzugehen, die Biosphäre und damit unsere Lebensgrundlage durch unvernünftige Ausbeutung und Vergiftung sukzessive dahingehend zerstört, dass sie irgendwann für uns unbewohnbar werden könnte.
2. Die Gruppen-Monaden der Tiere
Die Gruppen-Monaden der Tiere sind in den Asteroiden des Asteroidengürtels zentral lokalisiert und enthalten Vor-DNS als Speichermedium der einzelnen Tiergattungen. Sämtliche Tiere einer Gattungsart haben die gleiche Gruppen-Monade. Das bedeutet, dass jedes Tier zwar eine individuelle Seele mit Denkfeld (Geist) und Emotionsfeld (Psyche) hat, diese allerdings aufgrund des Gruppen-Selbst der Monade wenig Spielraum für individuelle Entfaltungen wie bei uns Menschen ermöglicht. Daher kommt das instinktive Konformitätsverhalten der Tiere.
Die verschiedenen Gattungen von Dinosauriern hatten demnach zur Folge, dass sie jeweils eigene Asteroiden um ihre Gruppen-Monaden ausbildeten. Während der Auslöschung der Dinosaurier am Ende des Erdmittelalters prallten diese Asteroiden auf die Erde, womit ihre Gruppen-Monaden gleichzeitig zerstört wurden.
Jede erbgenetische Veränderung in der Tierwelt verändert das gesamte energetische Gefüge und damit die Mineralisierung des zugehörigen Gruppen-Selbst der Gruppen-Monade im Asteroidengürtel. Jeder Evolutionsschritt der Tiere führt demnach nicht nur zu einer DNS Veränderung der Tierzellen, sondern ebenfalls zu einer Vor-DNS Veränderung im Bereich der Gruppen-Monade, was zu neuen Mineralisierungen der Monadenhülle, also des Gruppen-Selbst führt.
3. Die Monaden der Menschen
Die Monade eines Menschen ist im Gegensatz zu den Gruppen-Monaden der Tiere eine Einzel-Monade. Die Monaden der Menschen bauen um sich ein mineralisiertes Selbst auf. Dieses Selbst besteht dynamisch aus dem Resultat mehrerer Lebenszyklen auf der Erde. Jeder menschliche Lebenszyklus beinhaltet neue Daten des Erlebnisfeldes (Psyche) und des Verarbeitungsfeldes (Geist) der menschlichen Seele, die mit der Vor-DNS der Monade im Endleben I synchronisiert werden. Näheres zum Endleben ist im Artikel “Die Seele“ des Beitrags “8. Das Dasein als Mensch“ zu finden.
Sämtliche Monaden sind einzelne dynamische Entitäten, die sich hauptsächlich im Bereich der Saturnringe befinden und um sich ein Selbst mineralisieren. Die Selbste der Menschen sind kleiner als die Asteroiden, weswegen sie auch Kleinasteroiden genannt werden. Je weiter die Monade mit Selbst von Saturn entfernt rotiert, desto reifer ist das Selbst.
Ziel der menschlichen Monaden ist die Erreichung des Kuipergürtels, damit ihre Vor-DNS mit der Vor-DNS des Plutos synchronisieren kann. Zu näheren Ausführungen hierzu siehe den Artikel “Die Seinsstufen des Lebens” im Beitrag “9. Das Individuelle des Menschen”.
Sämtliche Monaden entwickelten sich anfänglich konform und profitierten alle gleichzeitig von der Entwicklung der Population der Prämenschen während ihres Daseins auf der Erde im Erdaltertum. Zu dem Zeitpunkt gab es noch keine Differenzierung zu Individuen, und es ging hauptsächlich darum, das Empfindungsfeld mit Strukturfeld aufzubauen. Ähnlich war es beim Vormenschen des Erdmittelalters, obwohl die ersten Differenzierungen eintraten, profitierten bzw. entwickelten sich alle Monaden gleichzeitig.
Mit der Entwicklung vom Frühmenschen zum Menschen, also zunächst Homo erectus et al, fing die Individualisierung der bis dahin gleich entwickelten Monaden an. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Monade in der Lage, bis zu 16 Lebenszyklen auf der Erde zu vollziehen. Jeder planetarische Geltungsbereich wird einmal mit dem weiblichen Prinzip des Geschlechts und einmal mit dem männlichen Prinzip des Geschlechts durchlaufen. Angefangen wird im ersten und zweiten Lebenszyklus mit einer Verstärkung des Geltungsbereichs des Merkur → Venus → Erde → Mars → Jupiter → Saturn → Uranus. Ob im 15. Lebenszyklus Neptun erreicht wird, ist vom Stand der geistigen Entwicklung des lebenden Menschen abhängig. Es gehört eine Menge Willenskraft dazu, den Geltungsbereich des Neptun zu erlangen und vor allem aufrechtzuerhalten. Zu den einzelnen planetarischen Geltungsbereichen siehe “Tabelle 2: Das planetarische Seinsmodell“.
Wenige Monaden bzw. Selbste erreichen den Geltungsbereich des Neptun bereits im 15. Lebenszyklus. Der Geltungsbereich des Neptun muss jedenfalls individuell angestrebt werden, sonst bleibt der Mensch bestenfalls beim Geltungsbereich Uranus für die letzten beiden Lebenszyklen in der Gewissenhaftigkeit stehen. Beim Erreichen des Geltungsbereichs des Neptun besteht jedenfalls die Möglichkeit, im 15. und 16. Lebenszyklus jeweils die Erwachung zu erreichen. Die Befreiung von den Geltungsbereichen kann dann ebenfalls erst im 15. & 16. Lebenszyklus jeweils erreicht werden. Eine Erleuchtung ist nur im 16. und letzten Lebenszyklus möglich und noch äußerst selten.
4. Vor-DNS als Speichermedium galaktischer Intelligenz
Geistige Vor-DNS ist eine Vorstufe der biologischen bzw. psychosomatischen DNS. Vor-DNS ist ein auf Kohlenstoffbasis emergierendes Speichermedium rein geistig-intelligenten Inhalts. Das bedeutet, dass Logos, die Intelligenz der Milchstraße ebenfalls geistige Vor-DNS als Speichermedium nutzt.
Die Entstehung von geistiger Vor-DNS
Bei der Entstehung des Prämenschen innerhalb der Noosphäre der Biosphäre, ist es so, dass geistige Vor-DNS lokal sich parallel zur DNS Entwicklung der Pflanzen elektromagnetisch auf Kohlenstoffbasis emergierte. Seit der Beseelung der Gattung Homo der Hominiden durch menschliche Geistzellen bei ihrer Geburt, ist der Fortschritt der geistigen Vor-DNS im Bereich des sprachlichen Ausdrucks abstrakten Denkens. Im Folgenden soll die Entstehung der geistigen Vor-DNS erläutert werden.
1. Ladungen – Der erste Impuls des Seins
Ladungen bilden den Ursprung aller späteren geistigen und biologischen Prozesse. In diesem Modell sind sie nicht bloß physikalische Eigenschaften, sondern die ersten Differenzierungen innerhalb des planetarischen Seins. Eine Ladung markiert den Moment, in dem EM-Sein sich von Neutralität unterscheidet. Diese elementare Polarität ist der Beginn von Information. Ladungen sind die ersten Unterscheidungen, die das Universum setzt, und damit der Ausgangspunkt jeder späteren Form von Struktur, Bedeutung und Geist. Ohne Ladungen gäbe es keine Grundlage für Kohärenz, Resonanz oder Musterbildung.
2. Kohärenz – Die erste Ordnung der Ladungen
Kohärenz entsteht, wenn viele Ladungen nicht chaotisch nebeneinander existieren, sondern sich aufeinander abstimmen. Sie bildet den ersten Zusammenhang, die erste Koordination, die erste Ordnung innerhalb eines Systems. Kohärenz ist die Fähigkeit von Ladungen, sich zu einem geordneten Feld zu organisieren. In diesem Modell ist Kohärenz die erste Form von Intelligenz, weil sie Ordnung erzeugt. Sie verwandelt reine Differenz in Struktur. Ohne Kohärenz könnten Ladungen keine stabilen Muster bilden, und damit gäbe es weder Bedeutung noch Geist.
3. Resonanz – Die erste Beziehung zwischen Kohärenzen
Resonanz ist der Moment, in dem ein kohärentes System auf äußere Impulse reagiert und mitschwingt. Sie ist die erste Form von Kommunikation im planetarischen Seinsmodell. Resonanz bedeutet, dass eine Kohärenz eine andere Kohärenz erkennt und darauf antwortet. Dadurch entsteht Beziehung: Ein System stimmt sich demnach einerseits intern anhand der entstandenen Kohärenzen ab und andererseits tritt es in Wechselwirkung äußerlich mit anderen kohärenten Bedeutungsfelder. Resonanz ist der Übergang von Ordnung zu Interaktion. Sie ist die Grundlage dafür, dass EM‑Felder entstehen können, die mehr sind als bloße Energie – nämlich Informationsräume.
4. EM‑Felder – Die Räume planetarischer Intelligenz
Wenn Kohärenz und Resonanz stabil werden, verdichten sie sich zu elektromagnetischen Feldern, woraus eine eigene Integrität entsteht. In diesem Modell sind EM‑Felder nicht nur energetische Erscheinungen, sondern die ersten Informationsräume überhaupt im elektromagnetischen der Feinstofflichkeit. Sie tragen Bedeutung, speichern Muster und verbinden biologische und geistige Prozesse auf elektromagnetischer Basis miteinander. EM‑Felder bilden die feinstoffliche Infrastruktur, in der Muster entstehen und sich organisieren können. Ein EM‑Feld ist damit ein geistiges Medium, das eine Intelligenz in sich zentrieren kann.
5. Muster – Die ersten Formen von Bedeutung
Muster sind wiederkehrende Strukturen innerhalb von EM‑Feldern. Sie sind die ersten Formen, die das EM-Sein hervorbringt. Ein Muster ist eine Gestalt, die sich stabilisiert und wiederholt. Muster sind die Vorläufer von Archetypen, Symbolen, sogar Instinkten und später vor allem Gedanken. Sie sind die Codierungen der jeweiligen Intelligenz. Muster entstehen aus der Wechselwirkung von Kohärenz und Resonanz und bilden die Grundlage dafür, dass Bedeutung überhaupt entstehen kann. Ohne Muster gäbe es keine geistige Struktur, keine Vor‑DNS und keinen Geist.
6. Bedeutung – Der Moment, in dem das Universum Sinn trägt
Bedeutung entsteht, wenn Muster nicht nur existieren, sondern Sinn tragen. Bedeutung ist die Relevanz eines Musters innerhalb eines größeren Zusammenhangs. In diesem Modell ist Bedeutung keine subjektive oder psychologische Kategorie, sondern eine Eigenschaft von EM‑Feldern. Bedeutung ist der Moment, in dem das Universum bewusst wird — nicht im Sinne eines individuellen Bewusstseins, sondern im Sinne einer eigenständigen Sinnbildung. Bedeutung ist die erste Form von Geist, weil sie zusammenhängende Muster mit Sinnhaftigkeit erfüllt und sie in einen größeren Zusammenhang stellt.
7. Geist – Intelligenz als dynamische Organisationsform von Bedeutung
Geist als Intelligenz ist die Krone der Informationskette. Er ist die höchste Organisationsform von Bedeutung, die Summe aller Muster, die Kohärenz aller Resonanzen und die Intelligenz eines EM‑Raums. Geist ist in diesem Modell nicht immateriell oder übernatürlich, sondern organisierte EM‑Bedeutung. Er ist das Ergebnis der gesamten Kette von Ladungen bis Bedeutung. Geist ist die Fähigkeit des EM-Seins, Sinn zu erzeugen, zu speichern und weiterzuentwickeln.
Der Weltformel nach können weder Himmelskörper noch Lebensformen ohne eine intelligente Steuerung entstehen, um ihre Intention zu entfalten. In der Weltformel wird eine solche Intelligenz allgemein Geist genannt. Dieser Geist ist in einer feinstofflichen Zentralzelle lokalisiert und ihre Intelligenz wird als Vor-DNS aus Kohlenstoffatomen codiert gespeichert. Solche Zentralzellen gibt es in Sternen, Planeten, Asteroiden, Monaden und Lebensformen.
„Kohlenstoffatome können sich miteinander verbinden, indem sie gemeinsame Elektronenpaare bilden, was als Atombindung oder kovalente Bindung bezeichnet wird. Diese Bindung entsteht, weil Atome durch die gemeinsame Nutzung von Elektronen eine stabile Elektronenkonfiguration erreichen, ähnlich derjenigen von Edelgasen. Bei der Bildung einer solchen Bindung überlappen sich die Orbitale der beteiligten Atome, wodurch ein gemeinsames Molekülorbital entsteht, in dem zwei Elektronen mit entgegengesetztem Spin gleichzeitig wirken können. Die Energie, die bei dieser Überlappung frei wird, wird als Bindungsenergie bezeichnet und sorgt dafür, dass die Atome stabil miteinander verbunden sind.“ KI Leo vom Bravebrowser: 30.11.25
Vor-DNS konnte erst im Rahmen der Verdichtung der feinstofflichen 5. Dimension – Sternenwelt innerhalb der strukturellen 6. Dimension – Kausalwelt des Galaxiehalos entstehen, weil es vorher keinen Kohlenstoff gab. Vor-DNS existiert auch nur in der 5. (Raum-)Dimension, gleichgültig, ob wir von der Vor-DNS der Sterne, Planeten, Asteroiden, Monaden oder Lebensformen reden. Das bedeutet, dass es weder in der dynamischen 4. Dimension der Emotionen noch in unserer materiellen 3. Dimension des Lebens Vor-DNS gibt. Geist und damit Intelligenz sind stets feinstoffliche Prozesse, die niemals plasmatisch oder gar materiell werden. Ausführliches zur Entstehung und Bedeutung der vier (Raum-)Dimensionen einer Galaxie ist im Beitrag “5. Die Galaxie des Permanentatoms“ zu finden.
Wie bereits weiter oben angefangen, befindet sich die Vor-DNS in den Zentralzellen von Sternen, Planeten, Asteroiden, Monaden und Lebensformen. Das ist auch die chronologische Reihenfolge ihrer Verbreitung. Die ersten Zentralzellen von Himmelskörpern entstanden in den Prästernen der frühen Milchstraße, die aus Fusionen von Hydrohelis des Galaxiehalos der 6. Dimension stammen. Eine Erhöhung des Umgebungsdrucks trat ein, als die 5. (Raum-)Dimension innerhalb des Galaxiehalos komprimiert wurde.
Es ist wichtig hierbei zu verstehen, dass alle vier Dimensionen der Galaxis eigene räumliche Entitäten sind. Ausführliches darüber ist im ergänzenden Artikel “Druck und Dichte in der Weltformel“ zu finden. Zusammenfassend: Die 6. Dimension füllte den gesamten Innenraum einer Galaxie zunächst aus. Als die 5. Dimension darin komprimiert wurde, entstand die anfängliche Milchstraße, die innerhalb der weiterhin existierenden 6. Dimension in der Lage war, Prästerne zu komprimieren. Die 6. Dimension existiert demnach weiterhin innerhalb der 5. Dimension und umgibt sie als Galaxiehalo. Genauso ist es mit dem Sonnensystem, das sich innerhalb der Milchstraße dezentral entwickelte. Auch hier befindet sich und agiert die 5. Dimension der Milchstraße weiterhin innerhalb und außerhalb des Sonnensystems.
Die Einbettung des Sonnensystems innerhalb des Orionarms der Milchstraße ermöglicht es, dass zwar eigene Dichte- und Druckverhältnisse entstehen, die Planeten mineralisieren können. Diese neuen Wechselwirkungen und Gesetzmäßigkeiten, die das Sonnensystem gegenüber der Milchstraße hat, werden von der feinstofflichen 5. Dimension aus gesteuert. Diese Steuerung geschieht über elektromagnetische Impulse neuer intendierter Mutationen der Vor-DNS, die über Logos bei den Sternen erwirkt.
Diese intendierten Mutationen bewirken ein verändertes elektromagnetisches Feld, woraus elektromagnetische Impulse an die Vor-DNS der zentralen Sonnenzelle entsendet werden. Diese neu in der Vor-DNS von Logo bewirken eine Änderung der Mineralzusammensetzung der Sonne und damit einhergehend eine Verlangsamung der Gamma- und Röntgenstrahlen zu Lichtstrahlen unterschiedlicher Frequenzen. Dies hat zur Folge, dass Licht- und Wärmestrahlen (Infrarotstrahlung) entstehen, die gemeinsam mit der Lebensenergie des Mondes Leben in der Biosphäre erst ermöglichen.
5. Die Entstehung der Monaden
Es wurde bereits erwähnt, dass Vor-DNS sich in den Zentralzellen von Sternen, Planeten, Asteroiden, Monaden und Lebensformen befindet und dass Vor-DNS sich ausschließlich in der feinstofflichen 5. Dimension befindet. Damit ist Vor-DNS astralen bzw. stellaren Ursprungs. Die Vor-DNS eines Sterns ist für ihre sukzessive Entwicklung vom Prästern (5. Dimension) über Vorstern (4. Dimension) zum Stern (3. Dimension) verantwortlich.
Eine Zentralzelle hat die Aufgabe, um sich herum eine mineralische Hülle aufzubauen, mit einer spezifischen Aufgabe. Innerhalb des Spiralarms-I der Milchstraße befinden sich sogenannte Seinssterne, die das Höhere Selbst von Menschen darstellen. Ein Seinsstern ist in der Lage, seine Zentralzelle zu teilen, wie bei einer biologischen Zellteilung, woraus ein Duplikat inklusive der Vor-DNS entsteht. Die Aufgabe dieses Zellduplikats ist, eine Monade zu bilden. Dafür muss ein undifferenzierter Mineralbrocken der Saturnringe besetzt und damit übernommen werden. Ausführliches hierzu ist im Artikel “Die geistige Übernahme von Materie“ des Beitrags “3. Prinzipielles zum Sein“ zu finden.
Das Höhere Selbst als Seinsstern der Milchstraße übernimmt also per Zentralzellduplikat einen undifferenzierten Mineralbrocken der Saturnringe und macht daraus eine menschliche Monade. Demnach ist eine menschliche Monade die Zentralzelle eines Mineralbrockens, der ab dann sich als Selbst eines Menschen ausdifferenziert und weiter mineralisch heranwächst. Die Aufgabe einer Monade ist es nun, eine menschliche Zentralzelle abzuteilen. Dafür findet erneut eine Zentralzellteilung, diesmal der Monade, statt. Diese abgeteilte Zentralzelle wird ab diesem Stadium Geistzelle genannt und hat nun die Aufgabe, das bei der Geburt ankommende Psychosoma eines Säuglings bei der ersten Einatmung zu übernehmen. Dieser Vorgang wird im letzten Abschnitt “Die Entstehung des Menschen“ ausführlich erläutert.
Die Tabelle 51 gibt eine Übersicht der Dreifältigkeit des menschlichen Geistes.
Tabelle 51: Die Dreifältigkeit des menschlichen Geistes
Bezeichnung Zentralzelle Lokalisation Verkörperung Dynamik
1. Höheres Selbst Prästern Milchstraße Seinsstern Das übergeordnete Geistige
2. Selbst Monade Sonnensystem Mineralbrocken Der angeborene Charakter
3. Geist Geistzelle Mensch Kleinhirn Der menschliche Geist
Demnach erhält eine Monade Vor-DNS vom zugehörigen Prästern des Seinssterns und ein Mensch erhält Vor-DNS als Zentralzelle von der Monade.
6. Die Vor-DNS Rückkopplungen
Geistige Vor-DNS entsteht chronologisch zuerst im Prästern der feinstofflichen 5. Dimension, der um sich einen Seinsstern bildet. Die weitere Folge ist: Monade → Geistzelle → Zentralzelle eines Menschen.
Ein Seinsstern der Milchstraße als Höheres Selbst und ein Kleinasteroid als Mineralbrocken des Sonnensystems als Selbst entwickeln sich beide rein mineralisch weiter. Ihre Mineralisierung ist allerdings von entsprechenden Rückkopplungen der Vor-DNS der menschlichen Zentralzelle abhängig. Wenn der Mensch stirbt, existiert zunächst seine Seele (Psyche + Geist) weiter, und wenn die Seele stirbt, existiert nur noch die Geistzelle weiter, die dann ihre Informationen mit der zugehörigen Monade synchronisiert und dann weiter zum Seinsstern wandert, um dort mit der Zentralzelle bzw. dem Prästern endgültig zu fusionieren.
Die Monade sorgt imperativ dafür, dass die Veränderungen ihrer Vor-DNS sich mineralisch in ihrem umhüllenden Selbst materialisieren und der Prästern sorgt ebenfalls dafür, dass die durch die Fusion beider Vor-DNS der ihr umhüllender Seinsstern (= Höheres Selbst) ebenfalls durch entsprechende Mineralisierungen wächst.
Folgende Chronologie verdeutlicht die Entstehung, Entwicklung und Rückkopplungen der galaktischen Vor-DNS.
=> Prästern → Monade → Geistzelle → Zentralzelle eines Menschen → Geistzelle → Monade → Prästern.
Die Rückkopplungen haben zur Folge, dass die nächste Geistzelle, die zu einer Zentralzelle eines Menschen wird, reifer ist. Das liegt daran, dass nach der Vor-DNS Fusion im Prästern das sogenannte Vorleben eines noch zu werdenden Menschen anfängt. Der Seinsstern, der in der Intelligenz der Milchstraße Logos eingebettet ist, führt durch elektromagnetische Impulse seines zentralen Prästerns an der Vor-DNS der Monade gerichtet entsprechende Aktivierungen aus, die zu intendierten Mutationen führen. Bei der nächsten Teilung der Monade zu einer neuen Geistzelle, die irgendwann eine Zentralzelle eines Menschen wird, sind diese veränderten Vorgaben enthalten. Das sind dann die unbewussten geistigen Bestimmungen für den nächsten Lebenszyklus auf der Erde.
C) Die drei Zwischenepochen der Erdgeschichte
Wie die Erde durch Stasis und Neubeginn Lebensformen neu erschafft
(Die epochalen Auflistungen dieses Abschnitts wurden mit KI-Unterstützung – Leo & Copilot recherchiert.)
Die Geschichte des Lebens auf der Erde verläuft nicht als gleichmäßige Linie, sondern als Abfolge tiefgreifender Umwälzungen, in denen die Biosphäre immer wieder an den Rand des Zusammenbruchs gerät und sich anschließend neu formt. Zwischen den drei großen Epochen der Erdgeschichte liegen Phasen, in denen die planetaren Bedingungen so extrem werden, dass die Biosphäre zum Stillstand kommt, während die inneren, geschützten Räume der Erde die Grundlagen der kommenden Epoche bewahren. Diese Zwischenepochen sind keine bloßen Übergänge, sondern eigenständige, prägende Abschnitte, in denen die Erde selbst zum Bewahrer von Leben wird.
Jede Zwischenepoche beginnt mit einer gewaltigen Umwälzung unterschiedlicher Ausmaße: vulkanische Hyperaktivität, tektonische Umbrüche, atmosphärische Verdunkelung und abrupte Temperaturstürze (globale Vereisung). Diese Ereignisse zerstören das bestehende Ökosystem und reduzieren die Vielfalt der Lebensformen auf wenige, widerstandsfähige Tierarten. In den geschützten Refugien der Erde – in Tiefseezonen, geothermischen Spalten, unterirdischen Habitaten oder dichten Vegetationsresten – überdauern jene Organismen, deren biologische Eigenschaften sie befähigen, die jeweiligen extremen Bedingungen zu überstehen. Die Stasis am Ende einer Zwischenepoche ist dabei kein Zustand des Todes, sondern ein Zustand der Konservierung, in dem die genetischen Grundlagen für die nächste Epoche erhalten bleiben.
Mit dem Ende der Stasis kehren Licht, Wärme und Energie der Sonne zurück. Die zuvor konservierten Tierarten treten aus ihren Refugien hervor und besiedeln eine entleerte Welt, in der die Konkurrenz der vorherigen Epoche verschwunden ist. Die Evolution beschleunigt sich, neue Formen entstehen, und die Erde tritt in eine Phase rapider Erneuerung ein. So entstehen die großen Epochen der Erdgeschichte: das Erdaltertum mit seinen ersten Pflanzen und Wirbeltieren, das Erdmittelalter mit den Blütenpflanzen, Säugetieren sowie Dinosauriern und schließlich die Erdneuzeit, in der die Menschen leider die Biosphäre sukzessive zerstören.
Die drei Zwischenepochen bilden das verborgene Gerüst dieser Entwicklung. Sie zeigen, dass das Leben nicht nur durch kontinuierliche Evolution entsteht, sondern durch Phasen des Innehaltens, in denen die Erde selbst die biologische Zukunft bewahrt und biosphärisch dafür vorbereitet. Die Dynamik hinter den Zwischenepochen kann grob wie folgt zusammengefasst werden:
I. Zwischenepoche: Präkambrium → Erdaltertum (Kambrium)
Vorbereitung für den Beginn der Vegetation, Tetrapoden, Amphibien und Reptilien.
II. Zwischenepoche: Erdaltertum → Erdmittelalter (Perm-Trias)
Umstellung auf die Vegetationsansprüche der zu entstehenden Dinosaurier und kleinen Säugetieren.
III. Zwischenepoche: Erdmittelalter → Erdneuzeit (Kreide-Paläogen)
Umstellung der Vegetation und der Tierwelt auf den kommenden Menschen.
Vorbereitung und Umstellung bedeuten hier, dass alle stellaren und planetarischen Voraussetzungen für das Erreichen des Endziels der nächsten Epoche geschaffen wurden. Selbstverständlich fanden weitere kleinere relevante Korrekturen während der einzelnen Epochen laufend statt.
I. Die erste Zwischenepoche
Jede Zwischenepoche fing mit einer massiven Umwälzung durch Vulkaneruptionen und teilweise Einschlägen innerhalb der Biosphäre an, wonach sie mit einer anschließenden spezifischen längeren Kälte- bzw. Eisphase endete. Das Auftauen innerhalb der Biosphäre durch die Sonne zeichnet jeweils den Beginn der neuen Epoche.
Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Lebensformen, die vor der ersten Zwischenepoche auf der Erde vorhanden waren, unterteilt nach den beiden großen Phasen dieses Präkambriums:
1. Archaikum (vor 4,0–2,5 Mrd. Jahren) – Das Zeitalter der Bakterien
In dieser Zeit gab es keine komplexen Pflanzen oder Tiere im heutigen Sinne. Das Leben bestand fast ausschließlich aus Prokaryoten (einfache Zellen ohne Zellkern).
• Bakterien & Archaeen:
◦ Die ersten Lebewesen waren extremophile Bakterien, die in extrem heißen Quellen oder unter Wasser lebten.
◦ Sie ernährten sich chemisch (Chemosynthese) an Hydrothermalquellen oder nutzten das Licht (Photosynthese).
• Cyanobakterien (Blaualgen):
◦ Dies ist die wichtigste „Pflanze“ des frühen Präkambriums. Sie sind keine echten Pflanzen, sondern Bakterien.
◦ Erfindung: Sie entwickelten die Photosynthese und produzierten den ersten Sauerstoff als Abfallprodukt.
◦ Fossile Spur: Sie bildeten riesige Strukturen namens Stromatolithen (geschichtete Gesteinsformen), die bis heute an manchen Küsten existieren. Sie waren die einzigen „Pflanzen“, die die Atmosphäre veränderten.
• Eozaryoten (Urzellen):
◦ Gegen Ende des Archaikums entwickelten sich erste Eukaryoten (Zellen mit Zellkern), die Vorläufer aller späteren komplexen Leben. Sie waren jedoch mikroskopisch klein und hatten keine festen Körperformen.
2. Proterozoikum (vor 2,5–0,541 Mrd. Jahren) – Der langsame Aufstieg
Hier begann sich das Leben langsam zu komplexer zu entwickeln. Es gab immer noch keine Tiere im klassischen Sinne, aber erste größere Organismen.
• Pflanzen (bzw. pflanzliche Lebensformen):
◦ Cyanobakterien dominierten weiterhin die Ozeane.
◦ Algen: Im Neoproterozoikum (dem letzten Abschnitt des Proterozoikums) entwickelten sich die ersten einzelligen Algen und später einfache mehrzellige Algen (Grünalgen).
◦ Landpflanzen: Es gab keine Landpflanzen (keine Moose, keine Farnpflanzen). Das Land war öde und lebensfeindlich.
• Tiere (bzw. tierähnliche Lebensformen):
◦ Einzellige Protozoen: Einfache Einzeller wie Amöben und Flagellaten waren die „Tiere“ dieser Zeit.
◦ Ediacara-Fauna (ca. 635–541 Mio. Jahre vor heute):
▪ Kurz vor dem Ende des Präkambriums (im Ediacarium) tauchten plötzlich die ersten großen, komplexen, vielzelligen Lebewesen auf.
▪ Sie sahen völlig anders aus als heutige Tiere und sind oft rätselhaft.
▪ Beispiele:
• Dickinsonia: Ein flaches, ovalförmiges Tier mit Rippung, das am Meeresboden „lag“ und Nährstoffe filterte. Man weiß nicht genau, ob es ein Tier, ein Pilz oder ein Pilz-ähnliches Wesen war.
• Charnia: Eine pflanzenähnliche, farnartige Struktur, die am Meeresboden wuchs.
• Spriggina: Ein wurmartiges Tier mit segmentiertem Körper, das vielleicht das erste Tier mit einer „Kopfform“ war.
• Ernietta: Eine trichterförmige Struktur.
▪ Wichtig: Diese Tiere hatten keine Schalen, keine Knochen, keine Augen, keine Beine und wahrscheinlich keinen Mund oder Darm. Sie lebten am Meeresgrund.
Zusammenfassung der Pflanzen und Tierchen des Präkambrium:
Gruppe Beispiele Beschreibung
Mikroben (Prokaryoten) Cyanobakterien, Archaeen Die einzigen „Pflanzen“ (Bakterien) für den Großteil der Zeit.
Einzeller (Protozoen) Amöben, Flagellaten Die ersten „Tiere“ (einzellige Tiere).
Einfache Algen Grünalgen (z. B. Bangiomorpha) Die ersten echten Eukaryoten, die Photosynthese betreiben konnten.
Ediacara-Fauna Dickinsonia, Charnia, Spriggina Die ersten großen, vielzelligen Wesen (Weichkörper-Tiere) kurz vor dem Kambrium.
Das Präkambrium war das Zeitalter der Mikroben und Algen. Die einzigen „Pflanzen“ waren Bakterien (Cyanobakterien) und später einfache Algen. Die ersten Tierchen waren einzellige Protozoen, gefolgt von den rätselhaften, weichen Ediacara-Tieren am Ende der Epoche. Es gab keine Landpflanzen und keine Tiere mit festen Körperteilen.
Um Missverständnisse zu vermeiden. Im Präkambrium gab es:
• Keine echten Pflanzen: Keine Moose, Farne, Bäume oder Blumen.
• Keine Tiere: Keine Insekten, keine Fische, keine Amphibien, keine Dinosaurier.
• Keine Schalen: Die Ediacara-Tiere waren weich und versteinerten nur unter ganz besonderen Bedingungen.
• Kaum Sauerstoff: Die Atmosphäre war sauerstoffarm.
► Die erste Zwischenepoche – die Stasis der mikrobiellen Welt
Die erste Zwischenepoche beginnt in einer Zeit, in der die Erde noch von einfachen Lebensformen beherrscht wird. Die Atmosphäre ist sauerstoffarm, die Kontinente sind karg, und die Ozeane werden von Mikroben (Mikroorganismen) dominiert. Cyanobakterien, Archaeen und frühe Eukaryoten bilden die Grundlage der Biosphäre. Der Satz „Die Ozeane verlieren ihre freie Wasseroberfläche und werden von einer geschlossenen Eisdecke überzogen“ beschreibt den Beginn dieser Zwischenepoche präzise: Die Erde tritt in den Zustand der globalen Vereisung ein, der als Schneeball-Erde bekannt ist und die physikalische Grundlage der ersten Stasis bildet. Wer die geologischen Hintergründe vertiefen möchte, findet sie im Konzept der Snowball‑Earth Mechanismen.
Die Vereisung entsteht nicht abrupt, sondern als Folge von Vulkaneruptionen begleitet von tektonischen Umbrüchen, die zu einem atmosphärischen Wandel führen. Der planetare CO₂‑Gehalt sinkt durch Verwitterung und biologische Aktivität. Die Abkühlung verstärkt sich selbst, bis die Eisbildung die gesamte Oberfläche der Erde erfasst. Die Ozeane frieren jedoch nicht vollständig durch. Wasser besitzt seine höchste Dichte bei vier Grad Celsius, sodass die kältesten Schichten an der Oberfläche verbleiben und gefrieren, während die tieferen Bereiche flüssig bleiben. Unter der geschlossenen Eisdecke entsteht ein abgeschlossener, lichtloser und thermisch stabiler Lebensraum, der die Stasis trägt.
In dieser lichtlosen Welt kommt die Photosynthese zum Erliegen. Die Cyanobakterien, die zuvor die Atmosphäre verändert hatten, verlieren ihre Energiequelle. Die mikrobiellen Gemeinschaften treten in einen Zustand minimaler Aktivität ein. Stoffwechselprozesse verlangsamen sich bis an die Grenze des biologisch Möglichen. Die Stasis ist kein Stillstand im Sinne eines Absterbens, sondern ein konservierender Zustand, in dem die fittesten Lebensformen der Erde unverändert erhalten bleiben. Die Tiefsee bildet den biologischen Kernspeicher dieser Zwischenepoche. Hydrothermale Quellen liefern weiterhin Energie, und die dort lebenden Mikroorganismen überdauern ohne strukturelle Veränderungen. Die Grundlagen dieser Stabilität lassen sich im Konzept der hydrothermalen Systeme nachvollziehen.
Die Stasis der ersten Zwischenepoche ist eine Stasis der mikrobiellen Welt. Die frühen Eukaryoten, die im späten Proterozoikum entstanden waren, überdauern die Vereisung in diesen stabilen Tiefenzonen. Ihre geringe Größe, ihre einfache Struktur und ihre Fähigkeit, Stoffwechselprozesse drastisch zu reduzieren, machen sie widerstandsfähig gegenüber den extremen Bedingungen. Die Stasis bewahrt die genetischen Grundlagen der späteren komplexen Organismen, ohne dass aktive Evolution stattfindet. Die Welt außerhalb der Refugien ist eingefroren, doch die inneren Räume der Erde bleiben lebendig.
Als die vulkanische Aktivität erneut zunimmt, beginnt die Eisdecke zu schmelzen. Das Licht kehrt in die Ozeane zurück, die Photosynthese setzt erneut ein, und die zuvor konservierten Lebensformen nehmen ihre Aktivität wieder auf. Die freigesetzten Nährstoffe aus dem Schmelzwasser und der erneute Sauerstoffanstieg schaffen die Voraussetzungen für eine Phase rapider biologischer Erneuerung. Die kambrische Explosion ist nicht das plötzliche Erscheinen komplexer Organismen, sondern die unmittelbare Folge einer langen, konservierenden Ruhephase. Die Dynamik dieser Erneuerung lässt sich im Konzept der kambrischen Diversifikation nachvollziehen.
Die erste Zwischenepoche ist damit die grundlegende Stasis der Erdgeschichte. Sie bewahrt die mikrobiellen und frühen eukaryotischen Strukturen über extreme klimatische Bedingungen hinweg und schafft die Voraussetzungen für die Epoche des Erdaltertums. Mit dem Ende der Stasis steigen die Sauerstoffwerte, die Temperaturen stabilisieren sich, und die zuvor konservierten Tierchen beginnen sich rasch zu diversifizieren. Die ersten komplexen Tiere entstehen, die ersten Pflanzen bereiten die Besiedlung des Landes vor, und die genetischen Grundlagen der späteren Landwirbeltiere werden gelegt.
Die erste Zwischenepoche ist der Prototyp aller späteren Stasen: eine Phase, in der die Biosphäre durch Eruptionen und tektonische Umbrüche, gefolgt von Vereisung, nicht zerstört, sondern bewahrt und in der die biologische Zukunft der nächsten Epoche vorbereitet wird.
Folgende Auflistung gibt den momentanen Stand der Erkenntnisse zu den sechs Perioden des Erdaltertums wieder:
1. Kambrium (vor 541–485 Mio. Jahre)
• Meeresleben: Der „kambrische Explosion“ genannten Phase folgte eine rasche Entwicklung komplexer Tiere.
• Charakteristische Wesen:
◦ Trilobiten: Die häufigsten und vielfältigsten Gliederfüßer des Erdaltertums.
◦ Anomalocaris: Ein riesiger Raubtier der Meere.
◦ Frühe Weichtiere: Vorfahren von Schnecken und Muscheln.
◦ Stachelhäuter: Frühe Formen von Seeigeln und Seelilien.
• Land: Noch fast ausschließlich unbewohnt, allenfalls einfache Algen und Pilze an den Küsten.
2. Ordovizium (vor 485–444 Mio. Jahre)
• Meeresleben: Die Vielfalt explodierte weiter.
• Charakteristische Wesen:
◦ Kopffüßer: Riesige Nautiloideen (Vorfahren der Tintenfische) mit Schalen bis zu 9 Metern Länge.
◦ Korallen: Die ersten riffbildenden Korallen entstanden.
◦ Fische: Die ersten fischähnlichen Wirbeltiere (Kieferlose wie Ostrakoderme).
• Land: Die ersten einfachen Landpflanzen (Moosartige) und später kleine Gliederfüßer wie Tausendfüßler besiedelten das Land.
3. Silur (vor 444–419 Mio. Jahre)
• Meeresleben: Fische diversifizierten sich weiter.
• Charakteristische Wesen:
◦ Plattenpanzerfische: Frühe Fische mit Panzerung.
◦ Aale: Die ersten echten Fische mit Kiefern tauchten auf.
• Land:
◦ Pflanzen: Gefäßpflanzen (wie Cooksonia) begannen, das Land zu erobern und Wälder vorzubereiten.
◦ Tiere: Spinnentiere (z. B. Skorpione) und erste Insekten wanderten an Land.
4. Devon (vor 419–359 Mio. Jahre) – „Das Zeitalter der Fische“
• Meeresleben: Fische dominierten die Ozeane.
• Charakteristische Wesen:
◦ Panzerfische: Riesige Raubfische wie Dunkleosteus.
◦ Knorpelfische: Vorfahren der Haie und Rochen.
◦ Knochenfische: Die ersten Quastenflosser und Lungenfische.
• Land:
◦ Pflanzen: Die ersten Wälder mit Bäumen (z. B. Archaeopteris) entstanden.
◦ Wirbeltiere: Die ersten Amphibien (Labyrinthodonten) entwickelten sich aus den Lungenfischen und krochen an Land.
◦ Insekten: Die ersten geflügelten Insekten erschienen.
5. Karbon (vor 359–299 Mio. Jahre)
• Klima: Warm und feucht, ideale Bedingungen für riesige Sumpfwälder (die später zu Kohle wurden).
• Land:
◦ Riesengliederfüßer: Durch den hohen Sauerstoffgehalt der Luft wuchsen Insekten und Spinnen riesig (z. B. Meganeura, eine Libelle mit 70 cm Flügelspannweite, und Arthropleura, ein 2,5 m langer Tausendfüßler).
◦ Amphibien: Dominanten große Amphibien.
• Meere: Quastenflosser und Haie blieben wichtig.
6. Perm (vor 299–252 Mio. Jahre)
• Land: Das Klima wurde trockener und kälter. Die Kontinente formten den Superkontinent Pangäa.
• Charakteristische Wesen:
◦ Reptilien: Die ersten echten Reptilien und Synapsiden (Vorfahren der Säugetiere) wie Dimetrodon (mit dem markanten Rückensegel) dominierten.
◦ Amphibien: Blieben in feuchten Gebieten zahlreich.
◦ Insekten: Die ersten Schmetterlinge und moderne Insektenordnungen entstanden.
• Ende: Das Perm endete mit dem größten Massenaussterben der Erdgeschichte, das etwa 90 % aller Arten vernichtete und das Erdaltertum beendete.
II. Die zweite Zwischenepoche – die Stasis der überlebenden Tierarten
Am Ende des Perms geriet die Erde in einen Zustand extremer klimatischer Instabilität. Die gigantischen Eruptionen der Sibirischen Trappenvulkanismen überfluteten die Atmosphäre zunächst mit gewaltigen Mengen an Kohlendioxid und erzeugten eine Phase globaler Überhitzung. Kurz darauf verwandelten Schwefelaerosole den Himmel in eine undurchdringliche Schicht aus Dunst und Asche, die das Sonnenlicht blockierte und die Erde in eine langanhaltende Abkühlung stürzte. Dieser abrupte Wechsel zwischen Hitze und Dunkelheit ließ die Biosphäre des Erdaltertums zusammenbrechen und leitete die zweite Stasis ein.
Die Stasis dieser Zwischenepoche entstand nicht durch das Einfrieren einzelner Organismen, sondern durch das Einfrieren der Welt außerhalb weniger geschützter Regionen. Während große Teile der Landoberfläche unbewohnbar wurden, blieben bestimmte geologische Räume stabil genug, um Leben zu erhalten. Vulkanschlote, tektonische Spalten, geothermisch erwärmte Täler und Küstenregionen, die trotz der globalen Abkühlung nicht vollständig vereisten, bildeten natürliche Refugien. In diesen abgeschirmten Bereichen überdauerten die Tierarten, die später das Erdmittelalter prägen sollten. Diese Refugien fungierten als biologische Tresore, die die genetischen Grundlagen der kommenden Epoche bewahrten. Wer diese Mechanismen vertiefen möchte, findet sie im Konzept der Refugialräume.
Die überlebenden Tiere dieser Zwischenepoche waren nicht die großen Formen des Perms, sondern kleine, unscheinbare Linien, die bereits im späten Erdaltertum existierten. Früheste Archosaurier – die späteren Vorfahren der Dinosaurier – waren zu dieser Zeit kleine, bewegliche Reptilien, die sich in Spalten, Höhlen und unterirdischen Strukturen verbergen konnten. Ihre geringe Körpergröße, ihr niedriger Energiebedarf und ihre Fähigkeit, Entwicklungsprozesse zu verlangsamen, machten sie widerstandsfähig gegenüber den extremen Schwankungen der Umwelt. Die Stasis war daher eine Stasis der Miniaturformen, deren Überlebensstrategien auf Flexibilität und Rückzug beruhten. Die biologische Grundlage dieser Robustheit liegt in den Mechanismen kleiner Tiere, die extreme Bedingungen besser überstehen können, wie es die Forschung zu Überlebensstrategien kleiner Tiere zeigt.
Ein weiterer Mechanismus, der diese Stasis trug, war die Fähigkeit zur Entwicklungsruhe. Embryonen kleiner Reptilien können in eine Diapause eintreten – einen Zustand, in dem die Entwicklung nahezu zum Stillstand kommt, ohne dass der Embryo stirbt. Dieser Zustand wird durch extreme Umweltbedingungen ausgelöst und kann über lange Zeiträume stabil bleiben. Die Stasis der zweiten Zwischenepoche war daher kein physikalisches Einfrieren, sondern ein biologisches Innehalten, ein erzwungener Stillstand der Entwicklung, der die genetischen Tierarten der späteren mesozoischen Welt bewahrte. Die Grundlagen dieses Phänomens finden sich im Konzept der Diapause.
Während die Landbiosphäre weitgehend kollabierte, blieb die Tiefsee erneut stabil. Die physikalische Logik entsprach jener der ersten Zwischenepoche: Die Oberflächen frieren ein, doch die tieferen Wasserschichten bleiben flüssig und thermisch konstant. Die fittesten marinen Lebensformen überdauerten die Stasis in diesen stabilen Tiefenzonen, ohne strukturelle Veränderungen, aber mit drastisch reduzierter Aktivität. Die Stasis war damit ein globaler Stillstand der äußeren Welt, während die inneren, geschützten Räume der Erde die biologischen Linien bewahrten.
Als die Schwefelaerosole allmählich aus der Atmosphäre verschwanden und die Sonneneinstrahlung zurückkehrte, endete die Stasis. Die Temperaturen stiegen, die Böden tauten auf, und die überlebenden Tierarten verließen ihre Refugien. Die kleinen Archosaurier, die die Zwischenepoche überdauert hatten, fanden eine entleerte Welt vor, in der die großen Tiere des Perms verschwunden waren. Die ökologischen Nischen waren frei, die Konkurrenz gering, und die genetischen Flaschenhälse, die die Stasis erzeugt hatte, ermöglichten eine rasche Diversifikation. Die Dynamik dieser Erneuerung lässt sich im Konzept der genetischen Flaschenhälse nachvollziehen.
Die zweite Zwischenepoche war damit die Stasis, die die Biosphäre des Erdaltertums in die Biosphäre des Erdmittelalters überführte. Sie bewahrte ganze Tierarten, die durch ihre ökologische Flexibilität, ihre geringe Körpergröße und ihre Fähigkeit zur Entwicklungsruhe geschützt waren. Die Stasis konservierte die genetischen Grundlagen der späteren Dinosaurier und der mesozoischen Pflanzenwelt, ohne dass aktive Vegetation oder große Tiere existierten. Sie war ein Filter, der die Erde durch eine Phase extremer klimatischer Belastung trug und die Voraussetzungen für die Trias schuf – die Epoche, in der die Dinosaurier erstmals erschienen und die Welt des Erdmittelalters formten.
Das Erdmittelalter bestand aus folgenden Phasen:
1. Trias (vor 252–201 Mio. Jahren)
• Klima & Umwelt: Nach dem größten Massenaussterben am Ende des Perms erholte sich das Leben. Das Klima war meist warm und trocken, die Kontinente waren noch als Superkontinent Pangäa vereint.
• Land:
◦ Dinosaurier: Die ersten Dinosaurier erschienen (z. B. Eoraptor, Coelophysis). Sie waren noch relativ klein und zweibeinig.
◦ Andere Reptilien: Große Raubkrokodil-Verwandte (Phytosaurier) und die ersten Schildkröten.
◦ Säugetiere: Die ersten echten Säugetiere entwickelten sich aus den Synapsiden (z. B. Morganucodon). Sie waren nachtaktiv und insektenfressend.
◦ Pflanzen: Nadelbäume, Farne und Ginkgos dominierten; die ersten Blütenpflanzen tauchten noch nicht auf, aber die ersten Samenfarn-Verwandten.
• Meere:
◦ Reptilien: Die ersten Meeresreptilien wie Ichthyosaurier (delfinähnlich) und Nothosaurier.
◦ Korallen: Moderne riffbildende Korallen entstanden wieder.
2. Jura (vor 201–145 Mio. Jahren)
• Klima & Umwelt: Pangäa begann zu zerbrechen. Das Klima war feuchter und wärmer, was zu ausgedehnten Sumpfwäldern führte.
• Land:
◦ Dinosaurier: Die großen Sauropoden (Langhals-Dinosaurier wie Brachiosaurus, Diplodocus) wurden gigantisch und dominierten die Landschaft. Auch große Fleischfresser wie Allosaurus tauchten auf.
◦ Vögel: Der erste Vogel, Archaeopteryx, entwickelte sich aus kleinen Dinosauriern (Federkleid und Flügel).
◦ Flugsaurier: kleinere und mittelgroße Pterosaurier
◦ Säugetiere: Blieben klein, nachtaktiv und unauffällig, diversifizierten sich aber leicht.
• Meere:
◦ Reptilien: Plesiosaurier (Langhals) und Ichthyosaurier waren die dominierenden Raubtiere.
◦ Fische: Moderne Knochenfische begannen sich zu verbreiten.
◦ Tintenfische: Ammoniten waren extrem häufig und vielfältig (wichtige Leitfossilien).
3. Kreide (vor 145–66 Mio. Jahren)
• Klima & Umwelt: Die Kontinente nahmen ihre heutige Form an. Das Klima war warm, aber am Ende kühler werdend.
• Land:
◦ Blütenpflanzen: Die ersten Blütenpflanzen (Angiospermen) erschienen und veränderten die Ökosysteme massiv. Bestäuber wie Insekten diversifizierten sich.
◦ Dinosaurier: Die Hauptphase der Dinosaurier-Diversität. Berühmte Arten wie Tyrannosaurus rex, Triceratops, Ankylosaurus und Velociraptor lebten in dieser Zeit.
◦ Flugsaurier: Riesige Formen wie Quetzalcoatlus (flugfähig wie ein Kleinflugzeug) erschienen.
◦ Säugetiere: Begannen sich in verschiedene Richtungen zu entwickeln, blieben aber meist klein.
◦ Insekten: Soziale Insekten wie Ameisen und Bienen tauchten auf.
• Meere:
◦ Meeresreptilien: Mosasaurier (riesige Echsen, z. B. Mosasaurus) wurden zu den Top-Raubtieren.
◦ Haie: Moderne Haie entwickelten sich weiter.
◦ Ammoniten: Waren weiterhin extrem zahlreich, starben aber am Ende der Kreide aus.
Das Ende des Erdmittelalters vor 66 Millionen Jahren führten Asteroideneinschlägen (zusammen mit vulkanischer Aktivität) zum Kreide-Paläogen-Massenaussterben. Dabei starben alle nicht-vogelartigen Dinosaurier, die Flugsaurier, die Meeresreptilien und die Ammoniten aus. Nur Vögel (die verbliebenen Dinosaurier), Säugetiere, Reptilien (wie Schlangen, Eidechsen, Krokodile, Schildkröten), Fische und viele andere Gruppen überlebten und bereiteten den Boden für das Erdneuzeit (Känozoikum).
III. Die dritte Zwischenepoche – die Stasis der kleinen Warmblüter
Die dritte Zwischenepoche beginnt mit einem einzigen Ereignis, das die Erde innerhalb weniger Stunden in einen Zustand globaler Verwüstung versetzt. Die Einschläge mehrerer extraterrestrischer Körper wie Asteroiden schleuderten Staub, Aerosole und Rußpartikel in die Stratosphäre und blockierten das Sonnenlicht nahezu vollständig. Die Atmosphäre verdunkelt sich, die Temperaturen fallen abrupt, und die Nahrungsketten brechen zusammen. Der sogenannte Impakt‑Winter hält über Jahre an und bildet die physikalische Grundlage der dritten Stasis. Die Mechanismen dieser Verdunkelung lassen sich im Konzept des Impaktwinters nachvollziehen.
Die Stasis dieser Zwischenepoche entsteht nicht durch den Rückzug der überlebenden Tierarten in geschützte Räume. Während die großen Tiere der Kreide – Dinosaurier, Flugsaurier und Meeresreptilien – den Zusammenbruch der Ökosysteme nicht überstehen, finden kleine Warmblüter Zuflucht in unterirdischen Strukturen, Höhlen, Spalten und dichten Vegetationsresten. Diese Habitate bieten thermische Stabilität, Schutz vor der atmosphärischen Verdunkelung und eine minimale Versorgung mit Nahrung. Die Stasis ist daher eine Stasis der kleinen Säugetiere und Vögel, deren Körperbau und Stoffwechsel sie befähigen, extreme Bedingungen zu überdauern.
Die überlebenden Tierarten dieser Zwischenepoche sind klein, beweglich und ökologisch flexibel. Frühe Säugetiere, die bereits im Erdmittelalter existierten, besitzen die Fähigkeit, ihren Energieverbrauch drastisch zu reduzieren. Manche Arten können in torpor‑ähnliche Zustände übergehen, in denen der Stoffwechsel auf ein Minimum sinkt. Kleine Vögel überstehen die Dunkelheit durch Rückzug in geschützte Nester und durch die Fähigkeit, ihre Körpertemperatur zu regulieren. Die Stasis ist damit ein biologisches Innehalten, das durch die klimatische Katastrophe erzwungen wird und die genetischen Linien für die spätere Erdneuzeit bewahrt. Die Grundlagen dieser Überlebensstrategien lassen sich im Konzept der Überlebensstrategien kleiner Tiere nachvollziehen.
Die Pflanzenwelt überdauert die dritte Stasis in Form von Samen, Wurzelsystemen und widerstandsfähigen Speicherstrukturen. Die oberirdischen Pflanzen sterben großflächig ab, doch die grundlegenden pflanzlichen Linien bleiben erhalten. Samen können jahrelange Dunkelheit überstehen, und unterirdische Rhizome warten auf die Rückkehr des Lichts. Die Stasis konserviert die genetischen Grundlagen der späteren Vegetation der Erdneuzeit, ohne dass aktive Photosynthese stattfindet.
Während die Biosphäre kollabiert, bleibt die Tiefsee erneut stabil. Die physikalische Logik entspricht jener der ersten beiden Zwischenepochen: Die Oberflächen frieren ein, doch die tieferen Wasserschichten bleiben flüssig und thermisch konstant. Die fittesten marinen Lebensformen überdauern die Stasis in diesen stabilen Tiefenzonen, ohne strukturelle Veränderungen, aber mit drastisch reduzierter Aktivität. Die Tiefsee bildet damit erneut den biologischen Kernspeicher der Erde.
Die Stasis endet, als die atmosphärischen Partikel allmählich aus der Stratosphäre entfernt werden und die Sonneneinstrahlung zurückkehrt. Die Temperaturen steigen, die Photosynthese setzt wieder ein, und die zuvor konservierten Lebensformen nehmen ihre Aktivität wieder auf. Die kleinen Säugetiere und Vögel, die die Stasis überdauert haben, besiedeln eine weitgehend entleerte Welt, in der die großen Tierformen der Kreide nicht mehr existieren. Die Pflanzenwelt regeneriert sich aus den überdauernden Speicherstrukturen und bildet die Vegetationsformen, die die Erdneuzeit prägen. Die Dynamik dieser Erneuerung lässt sich im Konzept der K-Pg-Diversifikation nachvollziehen.
Die dritte Zwischenepoche ist damit die Stasis, die die Biosphäre des Erdmittelalters in die Biosphäre der Erdneuzeit überführt. Sie bewahrt die grundlegenden Strukturen der Säugetiere, Vögel und der späteren Vegetation durch eine Phase extremer klimatischer Belastung hindurch und schafft die Voraussetzungen für die Entwicklung der Tierwelt der Erdneuzeit. In ihrer Funktion entspricht sie der Logik der Stasismechanismen der Erde: Konservierung durch klimatische Reduktion und Bewahrung der genetischen Grundlagen für die nächste Epoche.
Hier ist eine Auflistung über die Entwicklung der Erdneuzeit bis heute:
1. Paläogen (vor 66–23 Mio. Jahren)
• Klima & Umwelt: Die Erde erholte sich vom K-Pg-Impakt-Winter. Das Klima war anfangs sehr warm (ein „Heißes Haus“), kühlte dann aber allmählich ab. Die Kontinente näherten sich ihrer heutigen Position an; Indien kollidierte mit Asien (Himalaya entstand).
• Land:
◦ Säugetiere: Rasante Evolution und Größenwachstum, da die Nischen der Dinosaurier frei waren.
▪ Frühe Primaten: Vorfahren der Affen und Menschen tauchten auf (z. B. Plesiadapis).
▪ Pferdevorfahren: Der kleine, handtellergroße Hyracotherium (Eohippus) begann sich zu entwickeln.
▪ Raubtiere: Die ersten echten Raubtiere (Karnivoren) wie frühe Bären und Katzenartige (Miacis).
▪ Riesentiere: In Isolation entwickelten sich riesige Vögel (z. B. Gastornis, ein flugunfähiger Laufvogel) und Säugetiere wie das Paraceratherium (das größte Landtier aller Zeiten, eine hornlose Nashorn-Verwandte).
◦ Pflanzen: Die Blütenpflanzen (Angiospermen) dominierten nun fast vollständig. Die ersten Gräser tauchten am Ende dieser Epoche auf, aber Wälder waren noch vorherrschend.
• Vögel: Diverse Formen, darunter riesige Raubvögel und die ersten modernen Vogelordnungen.
• Meere:
◦ Meeressäugetiere: Die ersten Wale (Pakicetus, Basilosaurus) entwickelten sich von landlebenden Huftieren und kehrten ins Wasser zurück.
◦ Haie & Fische: Moderne Haie und Knochenfische diversifizierten sich stark.
2. Neogen (vor 23–2,6 Mio. Jahren)
• Klima & Umwelt: Das Klima wurde deutlich kühler und trockener. Große Eisschilde bildeten sich an den Polen. Die Vegetation veränderte sich radikal: Wälder weichten Graslandschaften (Savannen, Steppen), die sich massiv ausbreiteten.
• Land:
◦ Säugetiere: Anpassung an das Leben in offenen Graslandschaften (Schnelligkeit, Weiden).
▪ Pferde: Wurden größer, schneller und entwickelten einbeinige Hufe (Equus).
▪ Rinder & Antilopen: Diversifizierten sich stark.
▪ Raubtiere: Die modernen Familien (Löwen, Tiger, Wölfe, Bären, Hyänen) etablierten sich.
▪ Elefanten: Riesige Formen wie Deinotherium und Mammut (frühe Formen) erschienen.
◦ Menschen: Die Hominiden (menschliche Vorfahren) entwickelten sich in Afrika.
▪ Australopithecus (z. B. „Lucy“) begann, auf zwei Beinen zu laufen.
▪ Gegen Ende des Neogens tauchte der erste Vertreter der Gattung Homo (Homo habilis) auf.
◦ Vögel: Die heutigen Vogelordnungen (Sperlingsvögel, Greifvögel, Wasservögel) etablierten sich vollständig.
• Meere:
◦ Wale: Die modernen Walgruppen (Bartenwale, Zahnwale) entstanden.
◦ Robben & Seekühe: Entwickelten sich weiter.
3. Quartär (vor 2,6 Mio. Jahren – Heute)
Dieses Zeitalter ist geprägt durch wiederkehrende Eiszeiten (Glaziale) und Zwischeneiszeiten (Interglaziale). Es ist in zwei Perioden unterteilt:
A. Pleistozän (vor 2,6 Mio. – 11.700 Jahren)
• Klima: Extreme Klimaschwankungen mit langen, kalten Eiszeiten und kurzen, warmen Zwischeneiszeiten.
• Land (Megafauna):
◦ Riesentiere: Eine Welt der riesigen Säugetiere, angepasst an Kälte und Wärme.
▪ Wollhaarmammut und Wollhaarnashorn.
▪ Riesengürteltiere (in Südamerika).
▪ Säbelzahnkatzen (Smilodon).
▪ Riesenbären, Wollwölfe, Riesenhirsche.
◦ Menschen:
▪ Homo erectus wanderte aus Afrika aus.
▪ Neandertaler (Homo neanderthalensis) entwickelten sich in Europa und Asien.
▪ Der moderne Mensch (Homo sapiens) entstand vor ca. 300.000 Jahren in Afrika und breitete sich weltweit aus.
▪ Kultur: Entstehung von Werkzeugen, Feuer, Kunst und Sprache.
• Aussterben: Am Ende des Pleistozäns starb ein Großteil der Megafauna aus (wahrscheinlich durch Kombination von Klimawandel und menschlicher Jagd).
B. Holozän (vor 11.700 Jahren – Heute)
• Klima: Eine ungewöhnlich stabile Warmzeit, die die Entwicklung der menschlichen Zivilisation ermöglichte.
• Land:
◦ Mensch:
▪ Beginn der Landwirtschaft (Neolithische Revolution) vor ca. 10.000 Jahren.
▪ Entstehung von Städten, Schrift, komplexen Gesellschaften.
▪ Industrielle Revolution und massive globale Veränderungen durch den Menschen.
◦ Fauna: Die großen Tiere, die überlebten (Elch, Bär, Wolf, Bison), wurden oft von Menschen gejagt oder in ihrem Lebensraum begrenzt. Viele Inselarten (z. B. Moas, Dodo) wurden vom Menschen ausgerottet.
• Aktuelle Entwicklung: Wir befinden uns möglicherweise in einem neuen, vom Menschen verursachten Aussterbeereignis (oft als Anthropozän diskutiert), das die biologische Vielfalt stark reduziert.
Zusammenfassung der Entwicklung im Erdneuzeit
Epoche Zeitraum Dominante Gruppe Schlüsselereignis
Paläogen 66–23 Mio. J. Säugetiere, Vögel Erholung nach Dinosauriern, Wale kehren ins Wasser zurück.
Neogen 23–2,6 Mio. J. Säugetiere, Gräser Ausbreitung der Savannen, erste Hominiden (Australopithecus).
Pleistozän 2,6 Mio.–11.700 J. Megafauna, Menschen Eiszeiten, Säbelzahnkatzen, Neandertaler, Homo sapiens.
Holozän 11.700 J.–Heute Menschen Landwirtschaft, Zivilisation, Industrielle Revolution.
Die Erdneuzeit ist also die einzige Epoche, in der wir Menschen selbst leben. Es begann mit der schnellen Aufteilung der Säugetiere in neue Formen und endete (bzw. führt zu) der Dominanz des Menschen, der nun selbst zum größten Einfluss- und leider Zerstörungsfaktor der Biosphäre geworden ist.
Anmerkung:
Dieser Artikel dient der Vorbereitung für das nächste Kapitel “Die Entstehung des Menschen“, weil der Mensch sich parallel zu den drei Epochen der Erdgeschichte in drei Stufen entwickelte: Prämensch → Vormensch → Mensch.
D) Die Entstehung des Menschen
Die Menschheit ist, wie bereits erwähnt, nicht einfach so auf natürlicherweise innerhalb der Biosphäre entstanden wie die Pflanzen und Tiere, sondern sie entwickelte sich über drei periodische Instanzen, nämlich Prämensch, Vormensch und dann Mensch. Der Prämensch entstand im Erdaltertum, der Vormensch im Erdmittelalter und der Mensch schließlich in der Erdneuzeit.
1. Der Prämensch
Der Prämensch ist kein biologisches Wesen, sondern ein geistiges EM‑Feld aus Muster bildenden Gedächtnisspuren, das sich innerhalb der planetarischen Noosphäre des Erdaltertums parallel zur biologischen Entstehung von Pflanzen emergierte. Der Prämensch ist eine frühe Form von Geist, der aus den elektromagnetischen Bedeutungsräumen der jungen Biosphäre entstand.
Natürlicher Magnetismus auf atomarer Ebene entsteht durch die Bewegung elektrischer Ladungen sowie durch den Spin und den Bahndrehimpuls der Elektronen. Diese winzigen Ströme und magnetischen Momente erzeugen magnetische Felder, die in Materialien je nach Ausrichtung der Elektronenmomente zu unterschiedlichen Eigenschaften führen. Die elektromagnetische Wechselwirkung ist dabei eine grundlegende Kraft, die den Aufbau und die Eigenschaften von Atomen und Molekülen bestimmt. In diesem Modell bildet sie die physikalische Grundlage für die geistige Emergenz innerhalb der Biosphäre.
Die geistige Emergenz folgt der planetarischen Informationskette:
Ladungen erzeugen Kohärenz → Kohärenz erzeugt Resonanz → Resonanz bildet EM‑Felder → EM‑Felder formen Muster → Muster tragen Bedeutung (EM-DNS-Impulse)→ Bedeutung speichert sich in kohlenstoffbasierter Vor‑DNS → Vor‑DNS organisiert Geist → Geist antizipiert.
Ausformuliert: Auf atomarer Ebene entstehen Ladungen durch die Wechselwirkungen der Elektronen. Diese Ladungen erzeugen kohärente Resonanzen, die sich zu stabilen elektromagnetischen Feldern formen. In der Biosphäre des Erdaltertums bildeten diese Felder Muster, die als Bedeutungsräume in der Noosphäre emergierten. Die Pflanzenwelt war dabei der erste große Erzeuger solcher kohärenten EM‑Muster.
Die DNS der Pflanzen erzeugte nicht nur biologische Information, sondern auch geistige EM‑Impulse, die als EM-DNS verstanden werden können. Diese Impulse emergieren in der Noosphäre geistige Vor‑DNS – ein kohlenstoffbasiertes Speichermedium für geistige Bedeutungen. Aus diesen Bedeutungsräumen selektierte sich ein eigenes kohärentes intelligentes Zentrum – der Prämensch.
Anders ausgedrückt: Die DNS der Pflanzen bauten ein EM-Feld in der geistigen Noosphäre der Biosphäre auf. Der Prämensch war in der Lage sich als Zentrum eines eigenständigen EM-Feldes zu emergieren, das als Ursprung des menschlichen Seins verstanden werden kann. Dieses EM-Feld bzw. der Prämensch selektierte durch resonierende Kohärenzen aus der DNS-Entwicklung der Pflanzenwelt des Erdaltertums ein eigenes EM-Sein. Dieses EM-Sein ist ein Bedeutungsfeld, das aus der EM-DNS entstand, das – wie bereits beschrieben – als Speichermedium ein kohlenstoffbasiertes Vor-DNS aufbaut. Um dieses Zentrum herum entsteht der Prämensch als EM-Körperkonstrukt. EM-DNS sind Impulsmuster, die in der Feinstofflichkeit des Elektromagnetismus aus Kohlenstoffatomen der Noosphäre Vor-DNS als Speichermedium emergieren.
Der Prämensch ist somit ein EM‑Körperkonstrukt, das aus den Bedeutungsfeldern, die aus der Pflanzen-DNS entstandenen EM-DNS Impulse hervorging. Er resonierte mit vier grundlegenden Bedeutungsbereichen der frühen Biosphäre:
1. Spürsinn – Empfindungsfeld
2. Außenabgrenzung & innere Strukturgebung – Strukturfeld
3. Zellfunktionen der Zellbestandteile – Zellfunktionsfeld
4. Zellteilungen & Wachstum – Wachstumsfeld
Diese vier Felder bildeten die ersten kohärenten Bedeutungsräume des Prämenschen, der als eigenständiges geistiges EM-Zentrum innerhalb der Noosphäre emergierte. Um dieses Zentrum herum bildete sich das EM-Körperkonstrukt des Prämenschen.
Es gibt keine Prämenschen, so wie es verschiedene Vormenschen gab und individuelle Menschen gibt. Der Prämensch ist ein dynamisches und wachsendes geistiges EM-Feld der Menschheit innerhalb der Noosphäre. Der Geist des Menschen, der in den Prämenschen innerhalb der Noosphäre verortet ist, manifestiert sich als Logik – die spezifisch menschliche Form von Intelligenz.
Sobald ein EM-Bedeutungsfeld innerhalb der Noosphäre ein Zentrum emergiert, entsteht dadurch eine übergeordnete dynamische Intelligenz, die das EM-Feld organisiert und strukturiert im Sinne von weiteren internen synergetisch-resonierenden Kohärenzen. Dieser Prozess führt dann zu Verdichtungen und damit Bedeutungszuwachs, woraus Antizipationen sich bilden. Daher muss der Prämensch als wesenhaft verstanden werden.
Als der Prämensch einen kritischen Punkt elektromagnetischer Verdichtung erreichte und dadurch soweit war, dass die nächste Stufe der Menschwerdung emergieren konnte – der Vormensch –, kam die zweite Zwischenepoche der Erdgeschichte mit entsprechender biosphärischer Umwälzung des Erdaltertums in das Erdmittelalter. Ausführliches über die drei Zwischenepochen der Erdgeschichte kann im obigen Kapitel “Die Zwischenepochen der Erdgeschichte“ gelesen werden. Der Prämensch ist damals nicht ausgestorben, weil er elektromagnetisch-feinstofflicher Natur war, ist und bleibt. Er bildet die EM-Matrix des Menschen, aus der später die biologische Menschwerdung emergieren konnte.
Während der zweiten Zwischenepoche antizipierte der Prämensch mit menschlicher Logik den Vormenschen, den er allerdings nur während des Erdmittelalters verdichten konnte, als zwischen Umwelt der Biosphäre und der eigenen Intention – die Vormenschwerdung – Kohärenz und Resonanz entstanden. Die Intention erzeugt bei Übereinstimmung Kohärenz und die schafft Resonanz.
Die Chronologie der Entstehung der Seele (Psyche + Geist)
In der Weltformel (josephlorch.de) wird die Seele des Menschen als eine aus Psyche + Geist bestehende Einheit verstanden. Der Anteil des Egos (Körper + Psyche + Geist + Sozialität), der auch nach dem Tod im Nachleben weiter existiert. In Folgenden soll die Chronologie der beiden Seinskomponenten Psyche & Geist erläutert werden.
A. Die chronologische Entwicklung der Psyche der Seele des Menschen im Bereich des Psychofeldes = Aura war:
Tabelle 56: Die chronologische Entwicklung der Psyche
Epoche Lebensform Psyche
1. Erdaltertum Pflanzen Empfindungsfeld
2. Erdmittelalter Säugetiere Emotionsfeld
3. Erdneuzeit Mensch Psychofeld
Die Bezeichnung Empfindungsfeld wurde gewählt, weil Pflanzen ihre Umwelt lediglich elektromagnetisch und damit feinstofflich aufgrund einer Detektion empfinden, also erspüren und dadurch über bekannte Muster vor-sensorisch empfinden können. Dieses Erspüren & Empfinden kann zu strukturellen bzw. evolutionären Veränderungen führen – ja nach Intensität und Bedeutung im Überlebenskampf. Da Pflanzen keine Seele aus Psyche + Geist haben, haben sie keine Emotionen; dazu waren erst die Tiere in der Lage. Das Empfinden führt allerdings schon zu messbaren Erregungszuständen des die Pflanzen durchdringenden und umliegenden elektromagnetischen Empfindungsfeldes, was durchaus als eine Art von „Vorgefühl“ bezeichnet werden kann.
Alle Säugetiere haben ein Psychosoma, bestehend aus einer Psyche und einem physischen Körper. Das menschliche Psychosoma entstammt genetisch (DNS) dem Psychosoma der Säugetiere. Die Dynamik der Psyche von Tieren wird als Emotionsfeld bezeichnet – das Feld der tierischen Aura, das den Körper dynamisch umgibt und durchdringt.
Das Psychofeld bzw. die Aura des Menschen ist demnach vollkommen identisch mit der Aura bspw. der Menschenaffen. Der Unterschied liegt in unsere geistige Emotionalintelligenz, also der Umgang mit aufkommenden Emotionen. Die Psyche ist genauso wie der Körper in der DNS sowohl der Tiere als auch der Menschen gespeichert, weil sie Teil des angeborenen Psychosomas ist. Der Geist bzw. das Geistige wird nicht in der DNS gespeichert, sondern in der geistigen Vor-DNS der zentralen Geistzelle jedes einzelnen Menschen.
B, Die chronologische Entwicklung des Geistes der Seele des Menschen im Bereich des Geistfeldes, das sich um die Aura elektromagnetisch befindet, war:
Tabelle 55: Die chronologische Entwicklung des Geistes
Epoche Lebensform Geist
1. Erdaltertum Pflanzen Strukturfeld
2. Erdmittelalter Säugetiere Denkfeld
3. Erdneuzeit Mensch Geistfeld
Können Pflanzen denken? Pflanzen können definitiv nicht so denken wie Tiere und Menschen, aber sie sind durchaus in der Lage, bekannte Muster gegenüber Neuem zu erkennen und darauf physiologisch zu reagieren. Das bedeutet, dass Pflanzen aus Erfahrung lernen können.
Eine Pflanze denkt beispielsweise nicht: „Es wird gleich regnen“, sondern sie detektiert die atmosphärische Spannungsänderung sensorisch (nimmt sie wahr). Sie besitzen demnach ausgefeilte Mechanismen, um Umweltsignale zu erfassen – Vor-Sinne. Sie können Luftfeuchtigkeit, Luftdruckänderungen (die oft mit Wetterumschwüngen einhergehen), Lichtspektren und chemische Signale sensorisch detektieren (wahrnehmen).
Wenn der Luftdruck sinkt (ein Indikator für Regen), schließen manche Pflanzen ihre Spaltöffnungen oder ändern die Wachstumsrichtung, um Wasserverlust zu minimieren oder Stürmen vorzubeugen. Die Pflanze „denkt“ also nicht über den Regen nach, sondern reagiert rein biochemisch und physikalisch auf das Signal des niedrigeren Drucks.
Ein weiteres Beispiel ist die Reaktion auf Bodentrockenheit. Die Wurzeln detektieren den Wassermangel und lösen die Produktion des Botenstoffs Abscisinsäure aus. Dies führt dazu, dass die Blätter ihre Spaltöffnungen schließen, um die Verdunstung zu stoppen. Auch hier denkt die Pflanze nicht: ‚Ich werde verdursten!‘, sondern reagiert rein biochemisch auf das detektierte Signal.
2. Der Vormensch
Die Änderungen der von den Planeten ausgehenden Wellen, Bahndrehimpulse und ihre Anziehungskräfte sowie der Sternenkonstellationen in der Zwischenepoche vom Erdaltertum zum Erdmittelalter sorgten dynamisch für die Entwicklung des Vormenschen. Dabei spielten Jupiter und Saturn die Hauptrollen bei der Entstehung von Individualität in den Bereichen Verhalten und Denken des Vormenschen. Die Geltungsbereiche der vorderen vier Planeten verkörpern das Animalische sowohl der Tierwelt als auch der Menschen. Siehe hierzu die “Tabelle 2: Das planetarische Seinsmodell“.
Der Vormensch ist die nächste bzw. mittlere Stufe zur Entstehung des Menschen. Er emergierte parallel zu den Säugetieren des Erdmittelalters. Die Vormenschen waren von ihrer Gestalt her zunächst ein reines Geistfeld, das als mehrfacher EM-Feld-Kopie des Prämenschen verstanden werden kann. So hatten Vormenschen jeweils eine Zentralzelle, die die geistige Vor-DNS des Prämenschen enthielt, und ein umgebendes EM-Feld, das dem des Prämenschen der Noosphäre entsprach. In diesen EM-Feldern verdichteten sich allmählich die Vormenschen. Dies geschah eigenständig anhand der evolutionären DNS-Entwicklungen der Säugetiere. Vormenschen verdichteten sich über gasig, wolkig und gänzlich nebelhaft zu differenziert flüssig-plasmatisch. Sie blieben allerdings knochenlos.
Das bedeutet, dass für die vormenschliche Entwicklung während des Erdmittelalters die evolutionäre Entwicklung der Säugetiere als EM-DNS-Lieferanten die Hauptrolle spielte. Die Säugetiere sind demnach das elektrochemische Resultat der Antizipationen des rein geistigen Prämenschen während der zweiten Zwischenepoche der Erdgeschichte, woraus die verschiedenen Säugetiere sich parallel entwickelten bzw. evolvierten, damit die Vormenschen sich aus ihren Fortschritten verdichten konnten.
Die Vormenschen lebte in großen Höhlen unter der Erde, die es heute noch regional gibt. Da sie einen knochenlosen plasmatischen Körperbau hatten, waren sie für Dinosaurier sichtbar. Daher lebten sie genauso zurückgezogen von der Außenwelt, wie die nachtaktiven Säugetiere des Erdmittelalters. Aus den Höhlen zu steigen, bedeutete, sich den äußerst aggressiven Dinosauriern auszusetzen. Ein klassischer realer Archetyp vieler Träume, Bücher und Filme.
Ihre Behausungen bauten die Vormenschen nur teilweise in der materiellen 3. Dimension in geschützten Gebieten vor den Dinosauriern, die sie aufgrund ihres plasmatischen Aufbaus erkannten, weswegen es auch wenige materielle Hinterlassenschaften hierzu gibt. Ein weiterer Grund liegt darin, dass die Vormenschen auch in Gebieten lebten, die jetzt teilweise unter den Ozeanen liegen. Skelette von Vormenschen, die in der Epoche der Dinosaurier lebten, gibt es gar nicht, weil sie keine Knochen hatten.
Der Vormensch war eine Gestalt der dynamischen 4. Dimension und existierte wie der Prämensch vor der Entstehung des Menschen, allerdings in der bereits vorhandenen Biosphäre der Erde. Er erreichte daher nur eine flüssig-plasmatische Konsistenz als höchste Dichte, sonst war seine Gestalt strukturiert. Knochen und Zähne, die beiden physischen Hauptmerkmale der materiellen 3. Dimension, konnten die Vormenschen nicht ausbilden. Daher waren ihre Körper in vieler Hinsicht deutlich flexibler, als unsere es sind. Sie hielten ihre Form – eine elastische, fast gummiartige Textur.
Der Vormensch sollte so verstanden werden, dass er eine Seele, bestehend aus Geist + Psyche war, die noch nie einen eigenen festen physischen bzw. materiellen Körper besaß. Der Körper des Vormenschen war strukturiert plasmatisch. Eine eigene Form der Sozialität, beeinflusst durch individuelle Charaktereigenschaften, gab es beim Vormenschen bereits.
Das bedeutet, dass der Vormensch die zweite Stufe in der Entwicklung der Seele des Menschen erreichte. Das Strukturfeld der Pflanzen entwickelte sich bei den Säugetieren zum Denkfeld, woraus bei den Vormenschen schon das bei uns Menschen ebenfalls vorhandene Verarbeitungsfeld bzw. Geistfeld entstand. Das Empfindungsfeld der Pflanzen entwickelte sich bei den Säugetieren zum Emotionsfeld, woraus das Psychofeld bzw. Aura des Menschen entstand. Siehe weiter oben die Tabellen 55 & 56.
Der Vormensch war ein Meister im Umgang mit den Energien und damit den Kräften der dynamischen 4. Dimension. Er lebte schließlich darin, also nicht wie wir Menschen in der materiellen 3. Dimension. Aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur dynamischen 4. Dimension waren die Vormenschen in der Lage, über das energetische Seinsfeld von Materie Manipulationen vorzunehmen. Die auf der Erde verteilten riesigen Monumente, die aus einer vormenschlichen Zeitperiode stammen, sind ein Beweis dafür, dass der Vormensch bereits über mehrere Regionen verteilt lebte.
Der Vormensch hatte alles, was er von der DNS (psychosomatisch) und Vor-DNS (geistig) der Säugetiere nutzen konnte, ausgeschöpft und wollte endlich einen eigenen festen materiellen Körper der 3. Dimension mit Knochen erhalten. Wie bereits erwähnt, lebte der Vormensch zwar auf der Erde innerhalb der materiellen 3. Dimension der Biosphäre, existierte allerdings nur plasmatisch in der dynamischen 4. Dimension.
Der Vormensch konnte alles, was in der feinstofflichen 4. Dimension möglich war:
Körperlich:
1. Sehen, hören, ertasten und riechen,
2. Wasser trinken und Luft atmen und
3. sich frei bewegen
Psychisch:
1. Beziehungen eingehen und
2. Emotionen erleben
Geistig:
1. abstrakt denken und
2. Kommunikativ sprechen
Zu seiner EM-Verdichtung über gasig zu plasmatisch benötigten die Vormenschen die Biosphäre nicht. Sonneneinwirkung oder feste Nahrung benötigten sie nicht, denn sie lebten von Wasser und Luft. Der Prämensch hat die Wasser- und Luftnutzung zum Wachsen von den Pflanzen gelernt und war in ihrer Vor-DNS bereits gespeichert.
Demnach trank der Vormensch – analog zu den Säugetieren – Wasser. Quellen in unterirdischen Höhlen sind reich an gelösten Mineralien und Elementen. Die Mineralien und Elemente, die in den unterirdischen Quellen vorhanden waren, konnten die Vormenschen für ihre plasmatische Gestalt elektromagnetisch verwenden. Sie konnten sie allerdings nicht herstellen. Das war der Stoffwechsel der Vormenschen.
Die Vormenschen benötigten keinen Darm, weil sie keine feste Nahrung zu sich nehmen konnten. Daher war auch keine Entgiftung erforderlich. Sie benötigten nur die winzigen Spurenelemente des Wassers zur Molekülbildung. In der feinstofflich-elektromagnetischen 5. Dimension ist es so, dass das, was nicht resoniert, nicht aufgenommen wird – es fließt quasi durch ohne Wirkung. Alles andere war funktionell ausgebildet: Das Nervensystem, die Wassernutzung, Lunge mit Kreislauf. Der Vormensch pflanzte sich durch Geschlechtsverkehr fort, wie die Säugetiere.
Die Vormenschen konnten sich auf der Erde bzw. dem Boden fortbewegen, was physisch erst entwickelt werden musste, da Pflanzen, die den Prämenschen bildeten, nicht gehen können. Der Vormensch trug auch keine Kleidung, weil es so etwas noch nicht gab. Die Geschlechtsmerkmale verrieten zwar das Geschlecht, sie waren aber nur erogen bei einer anstehenden Befruchtung – wie bei den Säugetieren.
EM-Felder können nicht getötet werden. Sie können nur an Dichte verlieren und eingehen. Das ist kein biochemischer Prozess, sondern ein elektrochemischer. Vormenschen, die aufgrund ihrer Divergenz nicht mehr resonierten, gingen aufgrund fehlender Resonanz ein. Das bedeutet, dass nicht der körperlich Fitteste kam weiter, sondern der geistig-ethisch Überlegene. Es herrschte die Macht des sprachlichen Ausdrucks.
Analog der Sterne der Milchstraße vermehrten sich die Vormenschen nicht, sondern wenn ein Vormensch einging, wurde ein neuer Vormensch gezeugt. Wenn die Position und Strahlkraft eines Sterns nicht mehr benötigt wird, geht der Stern systemisch ein und ein neuer Stern entsteht an geeigneter Stelle – ein energetischer Update.
Mit der plasmatischen Verdichtung wurde sich der Vormensch seiner selbst allmählich bewusst, weil sich die vier Grundtypen ausbildeten. Subjektivität kann nur anhand eines äußeren Objektes sich ausbilden. Ausführliches zur Subjektivität kann im ergänzenden Artikel “13. Das Geistige der Subjektivität“ (spirituelleslernen.de) gefunden werden.
Die vier Grundtypen der Menschen
Der Vormensch realisierte sich in vier charakterlichen Grundtypen innerhalb der Biosphäre plasmatisch. So wie die Säugetiere lernen mussten, mit anderen Säugetieren ihrer Art zu leben, so entwickelten sich die vier Grundtypen der Vormenschen aus. Diese vier Grundtypen bilden zwei separate Dualitäten, die jeder Mensch in sich trägt und individuell unterschiedlich auslebt:
Paar 1. nähesuchend vs. distanziert
Paar 2. emotional vs. kontrolliert
Zur Historie der vier Grundtypen: Im 5. Jahrhundert v. Chr. entwickelte Hippokrates von Kos die Lehre von den vier Körpersäften (Blut, Schleim, gelbe Galle, schwarze Galle). Der Arzt Galen (2. Jh. n. Chr.) verknüpfte diese Körpersäfte später direkt mit den vier Temperamenten (sanguinisch, phlegmatisch, cholerisch, melancholisch).
Fritz Riemann übernahm in seinem Buch “Die vier Grundformen der Angst“ (1961) die quadratische Struktur und die Gegensätze als Antinomen, verwendete aber Begriffe aus der damaligen Psychopathologie. Er sah die vier Grundängste als die treibende Kraft hinter den Charakterstrukturen, ähnlich wie die Säfte die Temperamente bestimmen sollten.
Beide Systeme basieren auf einem quadratischen Struktur-Modell mit vier Polen, die sich paarweise gegenüberstehen. Während die Antike die Temperamente auf die Mischung der Körpersäfte zurückführte, leitet Riemann als Psychoanalytiker seine Typen aus tiefenpsychologischen Grundängsten ab. Beide Modelle teilen die menschliche Psyche in vier Grundtypen ein, die als zwei individuelle Skalen verstanden werden sollen. Die allermeisten Menschen leben Mischformen hiervon aus. Zu extreme Polarisierung einer Skala bewirkt eine behandlungsbedürftige psychische Störung.
Die folgende Tabelle zeigt eine Gegenüberstellung der antiken Temperamentenlehre und Fritz Riemanns Grundformen der Angst. Sie stellt keine Gleichsetzung dar, sondern dient dem besseren Verständnis ihrer grundsätzlich strukturellen Ähnlichkeiten.
Tabelle 120: Gegenüberstellung zweier Charaktermodelle
Antikes Temperamentenlehre mit den
Eigenschaften der Temperamente Fritz Riemanns Grundformen der Angst mit den Eigenschaften der Angstformen
Sanguiniker Lebhaft, heiter, optimistisch, kontaktfreudig, schnell begeistert, emotional warm, spontan, sucht Neues, vermeidet Langeweile Hysterisch Angst vor Festlegung, Routine, Endlichkeit; sucht Abwechslung, Freiheit, Bewegung; vermeidet Einschränkung; emotional betont
Choleriker Tatkräftig, energisch, reizbar, dominant, willensstark, ehrgeizig, kontrollorientiert, impulsiv, zielgerichtet Zwanghaft Angst vor Veränderung, Unsicherheit, Kontrollverlust; sucht Ordnung, Struktur, Stabilität; vermeidet Chaos und Spontaneität
Melancholiker Ernst, tiefgründig, empfindsam, nachdenklich, introvertiert, pflichtbewusst, perfektionistisch, idealistisch, verlustsensibel Depressiv Angst vor Alleinsein, Verlust, Trennung; sucht Nähe, Anschluss, Bindung, Sicherheit; vermeidet Isolation und Autonomie
Phlegmatiker Ruhig, gelassen, langsam, ausgeglichen, friedliebend, bequem, unaufgeregt, konfliktscheu, stabil, reizarm Schizoid Angst vor Nähe, Vereinnahmung, Abhängigkeit; sucht Distanz, Autonomie, Rückzug; vermeidet emotionale Intensität.
Es ist damit auch kein Zufall, dass solche Charaktereigenschaften ebenfalls in Säugetieren zu finden sind.
Da Vormenschen keinen Bezug zur Biosphäre hatten – außer Luft und Wasser – verteilten sie sich über fünf Regionen um den Erdball. Es ist wichtig zu verstehen, dass es in fünf Regionen jeweils acht Vormenschen nur gab. Vier weibliche und vier männliche, die lernen mussten, miteinander und vor allem mit der sich ausbildenden subjektiven Ich-Bewusstheit klarzukommen.
Die jeweils acht Vormenschen lernten miteinander anhand der verschiedenen Geschlechter und charakterlichen Merkmale umzugehen. Es gab keinen menschlichen Narzissmus. Sie gingen miteinander um, wie Säugetiere einer Art untereinander umgingen.
Es gab insgesamt 40 Vormenschen: 5 Regionen mit 4 Grundtypen, jeweils einmal weiblich und einmal männlich = 5 x 4+4 = 40. Jeder der vier Grundtypen war in beiden Geschlechtern vertreten. Sie haben sich also in fünf verschiedenen Regionen im Laufe der Evolution der Säugetiere des Erdmittelalters aus der EM-DNS verdichtet.
Als der Vormensch so weit fortgeschritten war, dass die nächste Stufe der Menschwerdung eintreten konnte, wurde das Erdmittelalter beendet, damit die Dinosaurier von der Erdoberfläche verschwinden konnten und die Biosphäre für den kommenden Menschen ausgerichtet war.
Während der massiven Umwälzung der Biosphäre in der dritten Zwischenepoche der Erdgeschichte starben die Vormenschen nicht aus, weil sie keine biologische, sondern eine plasmatische Natur hatten. Mit dem Eintreten der Erdneuzeit evolvierten allmählich die Primaten und im Laufe ihrer Evolution die Hominiden. Die Gattung Homo war dann so weit fortgeschritten, dass sie von den Vormenschen beseelt wurden, woraus Homo habilis → Homo erectus → Homo sapiens evolvierten. Der Jetztmensch ist das Endprodukt der menschlichen Evolvierung aus den Homos.
Der Homo habilis evolvierte in Ostafrika, dem heutigen Gebiet der Länder Kenia, Tansania und Äthiopien, bekannt für das Große Afrikanische Grabenbruch-System (East African Rift Valley). Die Regionen, zu denen danach die Homo erectus und Homo sapiens in der nächsten Epoche der Erdneuzeit auswanderten, waren:
Ostafrika – Kenia, Tansania & Äthiopien
Naher Osten – Arabische Halbinsel + Iran, Irak & Levante
Eurasien – Europa & West Russland
Asien – Indien, China & Südostasien
Amerika – Nord-, Mittel- & Südamerika
Es sollte aufgrund der tektonischen Verschiebungen während der Zwischenepoche von Erdmittelalter zur Erdneuzeit davon ausgegangen werden, dass die Regionen der Vormenschen nicht exakt mit den uns bekannten Kontinenten übereinstimmten.
Regionale Denkweisen
Es ist offensichtlich, dass es bei Menschen regionale Denkweisen gibt, die sich als heuristische Faustregeln verstehen lassen. Diese Muster sind tief in der Geschichte verwurzelt – geprägt durch die Denkweisen unserer Vorfahren bzw. der Vormenschen in unterschiedlichen Umgebungen.
Es handelt sich hierbei nicht um Stereotypen, sondern um bewusste Verallgemeinerungen, die sich im Laufe der Jahrtausende dynamisch weiterentwickelt haben. Sie beschreiben kollektive Schwerpunkte spezifischer Denkweisen.
Afrika: Spiritistisch
Naher Osten: Religiös
Eurasien: Empirisch
Asien: Philosophisch
Amerika: Naturverbunden (Nordamerika: Biosphäre & Mesoamerikas: Weltall)
Als die Homogattung der Hominiden in Mittelafrika erschien, wurden alle 40 zentralen Geistzellen der Vormenschen zu deren Beseelung zum Homo labiles verwendet – 20 weiblich & 20 männlich. Der Vormensch existierte damit nicht mehr plasmatisch, sondern als Mensch im physischen Körper der Homos eingefangen.
3. Der Mensch
Der Entwicklungsschritt vom Vormenschen zum Menschen konnte nur erfolgen, indem der Geist des Vormenschen einen physischen Körper beseelte und damit besetzte. Aus sich heraus konnte der Vormensch keinen eigenen materiellen physischen Körper bilden.
Am Ende des Erdmittelalters verschwand der Vormensch nicht gemeinsam mit den Dinosauriern von der Erdoberfläche, weil er nicht biologischer Natur, sondern elektromagnetisch mit einer dynamisch-plasmatischen Körperkonstrukt. Erst mit der evolutionären Entwicklung des Homo als Gattungsart der Hominiden Primaten während der Erdneuzeit war es soweit, dass der vormenschliche Geist ein physisches Psychosoma beseelte und dadurch bekam.
Dazu erhielten die Homosäuglinge bei ihrer ersten Einatmung statt ihres gewohnten Gruppen-Geistes einen individuellen (vor)menschlichen Geist. Daher stammt die über 98-prozentige Übereinstimmung unserer DNS mit der DNS der Menschenaffen. Wir haben das Psychosoma der Homos schließlich besetzt bzw. beseelt und in mehreren Entwicklungsschritten zum modernen Jetztmenschen geformt.
Tabelle 52: Das Wesentliche der menschlichen Entwicklung
Entwicklung Epoche Dimension Gestalt DNS
Prämensch Erdaltertum 5. Dimension EM-Feinstofflich Pflanzen
Vormensch Erdmittelalter 4. Dimension Plasmatisch Säugetiere
Mensch Erdneuzeit 3. Dimension Solide Homos
Nach der Auslöschung der Dinosaurier am Ende des Erdmittelalters entwickelte sich als Erstes in der Erdneuzeit die Tierwelt – insbesondere die Säugetiere – bis zu den heutigen Tieren. Als der Mensch begann, sich auf der Erde im Körper der Homos zu realisieren, waren gleichzeitig das Geologische der Planeten des Sonnensystems und die Biosphäre der Erde entsprechend verändert worden. Die Vegetation und die Tierwelt waren auf das Erscheinen des Menschen abgestimmt und eingestellt.
Das Erscheinen des Menschen auf der Erde war schon ein plötzliches Ereignis, allerdings bedurfte es vorher evolutionärer Entwicklungen der Primaten bis zu den Homos, was Zigtausende Generationen dauerte. Als die Gattung Homo der Primaten so weit fortgeschritten war, wurden 40 davon in Ostafrika mit (vor)menschlichen Geistzellen besetzt oder besser beseelt, was zu der Entstehung der Gattungen des Homo erectus führte. Die bekanntesten Gattungen waren die mittlerweile ausgestorbenen Neandertaler und die Homo sapiens, von denen wir Jetztmenschen stammen. Es handelte sich dabei um zwei kontinental getrennte Stammlinien des Homo erectus: Neandertaler vorwiegend im europäischen und Homo sapiens im afrikanischen Raum.
1. Frühmensch = Homo erectus
2. Mensch = Homo sapiens sowie Neandertaler et al
3. Jetztmensch = Körperlich, psychisch und geistig moderner Mensch
Es hat etliche Generationen unserer frühmenschlichen Vorfahren der Homo erectus Gattung bedurft, bis der physische Körper den Anforderungen des menschlichen Geistes entsprach. Die Neandertaler in Europa blieben während dieser Entwicklung auf der Strecke. Sie waren einfach nicht fit genug. Ab dem Zeitpunkt der Beseelung der Homos mit individuellen (vor)menschlichen Geistzellen konzentrierte sich die Lenkung der Lebensenergie auf die Weiterentwicklung des Kleinhirns, was gleichzeitig die Fingerfertigkeit und das Sprechenkönnen forcierte.
Das Kleinhirn steuert die Koordination der Bewegungen des Körpers. Die spezifische Weiterentwicklung des Kleinhirns des Frühmenschen führte zum aufrechten Gang, zur Veränderung der Fingerdynamik und zur anfänglichen Ausbildung des Sprechens. Die Beine wurden länger und die Füße gaben die Greiffunktion zugunsten eines lauffähigeren Fußes auf. Die Arme wurden kürzer und die Hände kleiner und dynamischer im Bereich der Finger. So konnte die Umwelt wesentlich besser manipuliert werden. Das Fertigen von Werkzeugen und Skulpturen sowie das Malen und später das Schreiben wurden erst durch die verbesserten Fingerfertigkeiten des Menschen ermöglicht.
Zu den Weiterentwicklungen der Extremitäten kam die der Sprechmuskulatur hinzu, woraus das Sprechenkönnen entstand. Damit waren die Möglichkeiten einer differenzierteren Kommunikation sowie des abstrakten Denkens stark erweitert worden.
Anders ausgedrückt: Sowohl der Körper als auch die Psyche der Primaten Homo waren so weit ausgebildet bzw. evolutionär entwickelt, dass nur noch der Geist bzw. das Geistige des Vormenschen fehlte, damit der Homo erectus entstehen konnte. Der Geist des Menschen steuert und koordiniert die Körperbewegungen und das Sprechen über das Kleinhirn. Physiologische Änderungen des Schädels des Homo erectus erfolgten entsprechend den hirnorganischen Entwicklungen, die während der Umsetzungen der Fortschritte des Kleinhirns stattfanden. Das gesamte Gehirn wuchs und wuchs.
Selbstverständlich passte sich der Stoffwechsel des Körpers den veränderten Ernährungsgewohnheiten der Homo sapiens an. Das geschah allerdings rein körperlich und nicht geistig. Die Emotionen der Psyche teilen wir mit den früheren Homos, aber auch mit den heutigen Primaten. Dazu gehören z.B. Freude bis Glück, Traurigkeit bis Trauer, Ärger bis Wut, Neid bis Eifersucht, Zuneigung bis Liebe, Abneigung bis Hass und Misstrauen bis Angst. Unser Geist bzw. das Geistige des Menschen lernte im Laufe der Generationen, mit den aufkommenden animalischen Emotionen konstruktiver umzugehen.
Der Vorgang der Beseelung von Homos bedeutet, dass die ersten Menschen zunächst mit den körperlichen Instinkten und Emotionen der Homos geboren wurden. Fast 99 % unserer DNS sind weiterhin mit der DNS von Menschenaffen identisch. Näheres zum Vorgang der Beseelung ist im Artikel “Die Seele des Nachlebens“ im Beitrag “8. Das Dasein als Mensch“ zu finden.
Das bedeutet wiederum, dass wir anfänglich nicht viel anders waren als die Hominiden bzw. Primaten. Plastisch vorgestellt passierte Folgendes: Die Neugeborenen der Gattung Homo der Primaten atmeten direkt nach der Geburt, also mit der ersten Einatmung, statt der Geistzelle der zugehörigen Gruppen-Monade der Homos, eine individuelle Geistzelle einer menschlichen Monade ein. Die Eltern der ersten Menschen bzw. Homo erectus waren demnach Primaten, Homos.
Zunächst war während der Kindheit der ersten Homo erectus alles wie gewohnt, menschenaffig. Das Denken war allerdings bereits von den Vormenschen geprägt, flexibler und abstrakter, was zu einer über viele Generationen differenzierteren Nutzung der Beine, Finger und der Entstehung des Sprechens führte. Die Frühmenschen bzw. Homo erectus erkannten sich allmählich gegenseitig und bildeten Kommunen. In diesen Kommunen entstanden gemeinsame Bestrebungen nach Erleichterungen des Lebens.
• Schutz und Behausung
• Regeln des Umgangs miteinander
• Ackerbau und Tierhaltung
• Werte und Marktplätze
• Später kamen Fortbewegungsmittel und Kommunikationsmittel hinzu.
Tabelle 53: Darstellung der drei epochalen Schritte des menschlichen Werdens
Kategorien Prämensch Vormensch Mensch
Epochen: I. Epoche II. Epoche III. Epoche
Erdzeitalter: Erdaltertum Erdmittelalter Erdneuzeit
Lebensformen: Biosphäre + Vegetation Säugetiere + Dinosaurier Tierwelt + Menschen
Konsistenz: Elektromagnetisches Feld Wolkig bis Plasmatisch Knorpelig bis knochig
Stützgewebe: EM-Feinstofflich Bindegewebe Knochen
DNS-Geber: Pflanzen Säugetiere Homos
Dimension: 5. Dimension 4. Dimension 3. Dimension
Wie bereits betont, sind nach diesem Seinsmodell im Laufe der Chronologie zur Menschwerdung die Pflanzen und Tiere u. a. entstanden, um die Entstehung des heutigen Menschen zu ermöglichen. Dabei haben sich in den drei Epochen der Erdgeschichte sehr viele verschiedene Pflanzen und Tiere entwickelt, damit auch letztendlich wichtige DNS-Sequenzen zur Entstehung des Psychosomas der Homos beitragen konnten.
Die grundsätzliche Vorstellung ist, dass der ursprüngliche Wille zu sein (des Raums) die Erde mit allem, was dazu gehört, intendiert chronologisch schuf. Die Mineralien, Pflanzen und Tiere waren vor unserem physischen Körper in der materiellen 3. Dimension der Biosphäre entstanden. Der Mensch profitierte davon, um seine Spezifität im Dasein entstehen und sich darin entwickeln zu können. Wir haben wenige DNS Übereinstimmungen mit der Pflanzenwelt (~30 %) und sehr viele DNS Übereinstimmungen mit den Menschenaffen (bis zu ~99 %). Dies liegt daran, dass die Tierwelt aus der Pflanzenwelt stammt. Die Pflanzenwelt entwickelte sich dann eigenständig weiter, und die entstandenen Tierarten taten dies ebenfalls und erweiterten ihre DNS durch evolutionäre Prozesse.
4. Die fünf Bewusstheitsstufen der Lebensformen
Bewusstheit wird hier verstanden als ein rein geistiges Erkennen der eigenen Funktionalität. Das Bewusstsein hingegen erweitert die Bewusstheit durch den Bezug zur eigenen Produktivität hinsichtlich eines Seinsobjektes. Die Tabelle 54 gibt eine Übersicht der fünf Bewusstheitsstufen der Lebensformen.
Tabelle 54: Die fünf verschiedenen Bewusstheitsstufen, die das Sein des Lebens bietet
Bewusstheitsstufe Lebensprinzip Lebensform
1. Unbewusstheit Prinzip Ursache-Wirkung Biosphäre
2. Vorbewusstheit Lebt aus der Vergangenheit Pflanzen
3. Bewusstheit Lebt reaktiv gegenwärtig Tierwelt
4. Ich-Bewusstheit Lebt in der Zukunft Menschen
5. Selbst-Bewusstheit Lebt intuitiv gegenwärtig Höhere Seinsstufen
a. Unbewusstheit
Unbewusstheit ist die Bewusstheitsstufe der Minerale und der Biosphäre. Beide folgen dem Prinzip von Ursache & Wirkung. Minerale haben keinerlei Reaktionsmöglichkeiten, also weder aktiv noch passiv, und sind einfach, ohne sich ihrer in irgendeiner Weise bewusst zu sein. Die Biosphäre beinhaltet ein lebendiges klimatisches Geschehen, das eine unbewusste Eigendynamik entfaltet, die von verschiedenen Einflussfaktoren abhängig ist.
b. Vorbewusstheit
Vorbewusstheit ist die Bewusstheit über das bisherige Sein. Es ist eine rein seiende Bewusstheit und ein Resultat der Vergangenheit. Hier handelt es sich um die Bewusstheit der Pflanzen, die nicht aktiv, sondern nur passiv eingreifen können und auf Kontinuität äußerer regelmäßiger Abläufe und Verhältnisse aufbauen. Das Lebensprinzip der Pflanzen ist daher vergangenheitsorientiert.
c. Bewusstheit
Reine Bewusstheit ist die Bewusstheit über das eigene Leben, sich also des eigenen Lebens bewusst zu sein, ohne eine Bewusstheit über ein eigenes Ich zu haben. Es ist die Bewusstheit der Tierwelt ohne abstraktes Denkvermögen. Das Lebensprinzip der Tiere ist ein gegenwärtiges reaktives Leben mit der Fähigkeit zu konkretem Denken.
d. Ich-Bewusstheit
Ich-Bewusstheit ist die Bewusstheit über das eigene Ich, also sich des eigenen Ichs bewusst zu sein. Es ist die Bewusstheit des Menschen über sich selbst. Das Lebensprinzip der Menschen ist ein vorausschauendes Leben – ein Leben in der Zukunft.
e. Selbst-Bewusstheit
Selbst-Bewusstheit ist die Bewusstheit über das eigene Selbst in Abgrenzung zum Ich. Es ist die Bewusstheit der befreiten und erleuchteten Menschen, also der beiden höchsten Seinsstufen des Lebens. Das Lebensprinzip der beiden höchsten Seinsstufen ist rein intuitiv, gegenwärtig.
Intuition
Bei der Intuition ist es so, dass das sensitive Erspüren wieder da ist. Erspüren liegt zwischen dem Erahnen der Pflanzenwelt der feinstofflichen 5. Dimension und dem Wahrnehmen des Körpers in der materiellen 3. Dimension. Erspüren verursacht sowohl negative als auch positive Gefühlsregungen in der dynamischen 4. Dimension.
Zum Beispiel erspürt ein Hund die Angst seines Gegenübers, er erahnt sie nicht. Erahnen gehört in den Bereich des Antizipierens von Ereignissen, was der feinstofflichen 5. Dimension, die Dimension des Geistes, angehört.
In der Intuition wird auf das intuitive Sein völlig vertraut und einfach, also ohne nachzudenken, passieren lassen.
Joseph – Stand: 15.07.26