1. Die Intelligenz des Seins

Logo von Joseph Lorch
1. Die Intelligenz des Seins (PDF – Stand: 01.10.26)

Hier ist der Text ohne Tabellen. In der obigen PDF-Datei sind die Tabellen enthalten.

A) Das Spiel der Intelligenz
1. Kreativität und Intelligenz
2. Die Intelligenzbereiche des Menschen
3. Sprechen und Fingerfertigkeiten
a. Manifestierung der Gedanken
b. Kreatives Fortschreiten der Menschheit

B) Der Informatikprozess von Intelligenz
1. Die Intelligenzen des Geistigen
2. Logos, die immanente Intelligenz der Milchstraße
a. Die vier Felder von Logos
b. Die Intention galaktischen Seins
3. Intelligenzspeicherung
a. Die Intelligenz der Atome
b. Die Intelligenz der Sterne
c. Die Intelligenz der Erde
d. Die Intelligenz des Seins

C) Planetarische Bewusstheit
1. Die Dynamik der Intentionalität
2. Die Geltungsbereiche der Planeten
3. Zwei gegensätzliche Reisen durch die räumlichen Dimensionen

D) Der Sinn des Lebens
0. Sinnhaftigkeit
1. Der allgemeine Sinn des Lebens
2. Der primäre Sinn des Lebens
a. Erregungsstatus
b. Führungsstatus
c. Wissensstatus
d. Weisheitsstatus
3. Der sekundäre Sinn des Lebens
e. Erwachtenstatus
f. Befreitenstatus
g. Erleuchtetenstatus
4. Ist das Leben determiniert, Schicksal oder freier Wille?
a. Die Bestimmung einer Person

A) Das Spiel der Intelligenz

Es muss doch eine Intelligenz geben, die hinter der Entstehung des Universums, unserer Galaxis sowie des Sonnensystems mit der Biosphäre der Erde steckt. Diese Intelligenz müsste in der Lage gewesen sein, sich selbst aus dem Nichts heraus zu bilden, sich weiterzuentwickeln und schlussendlich den Menschen zu kreieren. In diesem Seinsmodell wird sie als die „Intelligenz des Seins“ bezeichnet.

1. Kreativität und Intelligenz

Intelligenz sammelt Informationen, die einer vorgegebenen Intention dienen, und versucht, sie zu einem harmonischen Ganzen zusammenzufügen, woraus sich möglichst ein Lösungsansatz als Vorhaben ergeben sollte. Intelligenz ist pure Informatik als systematisches Ordnen, Verarbeiten, Speichern und Übertragen von Informationen.

Informatik bedeutet hier die allgemeine grundlegende Eigenschaft von Intelligenz als 1. die Gesamtheit der Vorgänge, in denen ein intelligentes System Information aufnimmt, strukturiert, verarbeitet, speichert und als Übertragung weitergibt, und 2. die Wissenschaft, die informatorische Vorgänge untersucht, seit ihrer Spezialisierung am Beispiel digitaler Rechenanlagen. Ihre Vollzüge sind jedoch älter als jede Rechenmaschine und finden sich in jedem System, das auf Information beruht, wie bspw. Logos als Intelligenz der Milchstraße, die DNS als biologische Intelligenz, Schwarmintelligenz und KI. In diesem Sinne ist Informatik nicht die Lehre vom Computer, sondern die Lehre davon, was ein intelligentes System tut, damit Information repräsentativ wirksam wird.

Das tägliche Arbeiten unserer Intelligenz bedeutet zunächst, zu leben und einfach Mensch zu sein. Das Vergnügen unserer Intelligenz äußert sich im Spielerischen beziehungsweise im Kreativsein. Wenn der Geist fokussiert und damit konzentriert ist, entweder denkend oder handelnd, entsteht Kreativität. Das Spiel der Intelligenz ist das Kreativsein, das schöpferisch tätig sein sowohl im Materiellen als auch im Geistigen.

Kreativität geschieht entweder spontan und entwickelt sich allmählich durch reines Probieren, oder sie schließt sich einer Art Vorbereitungsphase, einer längeren Phase des Lernens & Übens, was auch eine Ausbildung sein kann, an.

Kreativität ist größtenteils ein dynamischer Ausdruck des Psychisch-Emotionalen und verwendet unsere fünf Sinne. Wir sehen sie, hören sie, schmecken sie, riechen sie und fühlen sie – die Kunst. Da das Kreativsein überwiegend über die Hände, genauer gesagt die Finger, geschieht, bedarf es einer gewissen Fingerfertigkeit, um mit Materialien kreativ sein zu können.

Die Kreativitätsform mit der höchsten geistigen Relevanz ist das sprachliche Kreativsein. Dabei ist die endgültige Materialisierung des denkenden Geistes die Schriftform sowie Sprachaufnahmen. Das bedeutet, dass in der Sprache das Geistige des Menschen, seine Kognitivintelligenz, sich manifestiert.

Damit sind wir bei den einzelnen Bereichen der Intelligenz angelangt, die es im Laufe des Lebens intellektuell, aber auch praktisch zu meistern gilt. Intelligenz für sich möchte eigentlich stets kreativ sein.

2. Die Intelligenzbereiche des Menschen

Die Intelligenzbereiche des Menschen werden nach diesem planetarischen Seinsmodell den einzelnen Planeten zugeordnet. Das bedeutet, dass jeder Planet einen bestimmten Einfluss auf die Menschheit als Ganzes ausübt. Eine ausführliche tabellarische Übersicht sämtlicher Geltungsbereiche des planetarischen Seinsmodells bzw. der Planeten kann über den Reiter “Tabellen des Seinsmodells” und “Tabelle 2. Das planetarische Seinsmodell“ heruntergeladen werden.

Diese zunächst ungewöhnliche Systematisierung der Intelligenzbereiche des Menschen anhand der acht Planeten des Sonnensystems sollte nicht übereilt als spekulativ abgetan werden, sondern als reale energetisch-dynamische Einflüsse auf Wellenbasis verstanden werden. Dieser Ansatz ist metaphysisch zu verstehen, weil er die Dynamik der Energetik hinter den Himmelskörpern des Sonnensystems erläutert.

Davon auszugehen, dass die Stellung der Erde innerhalb der Planetenscheibe zufällig entstanden sein soll und dass die Planeten auf die Entstehung des Menschen keinerlei Einfluss hatten, ist wissenschaftlich legitim, aber metaphysisch inakzeptabel. Sonne-Erde-Mond ist die essenzielle Trias der Lebensenergie der Biosphäre. Die Einbettung der Erde innerhalb der Dynamik der Planetenscheibe ist für die physiologische Differenzierung der Lebensformen Pflanzen, Tiere und Menschen unerlässlich.

Tabelle 4 ist eine Auflistung der menschlichen Intelligenzbereiche mit ihrer jeweiligen Planetenzugehörigkeit. Dabei sind die ersten sieben Intelligenzbereiche unter A. angeboren und entwicklungsfähig, die letzten drei Intelligenzbereiche unter B. sind lediglich erstrebenswert, um reifere Seinsstufen erreichen zu können. Ausführliches zu den Seinsstufen ist im Artikel “Die Seinsstufen des Lebens“ im Beitrag “9. Das Individuelle des Menschen“ zu finden.

Tabelle 4: Die Intelligenzbereiche des Menschen

Erläuterungen zur Tabelle 4

1. Körperintelligenz beschäftigt sich mit allem, was mit dem physischen Körper zu tun hat. Hierunter sind hauptsächlich Verlangen, Erregungen, Befriedigungen, Geschlecht, das Empfinden der eigenen Körperpräsenz und wie wir damit umgehen, zu verstehen. Angestrebt wird eine ausgewogene Diätetik des Lebens, um ein gesundes Leben zu ermöglichen.

2. Beziehungsintelligenz beschäftigt sich mit den emotionalen Beziehungen, die im Laufe eines Lebens sozial erfahren werden: familiär, freundschaftlich, partnerschaftlich und beruflich. Hierunter sind hauptsächlich die Gefühle, sämtliche emotionalen Erlebnisse und wie wir damit umgehen, zu verstehen. Angestrebt wird eine Beziehungsstabilität.

3. Lebensintelligenz beschäftigt sich mit allem, was es im Laufe eines Lebens an inneren und äußeren Wahrnehmungen zu differenzieren gilt. Hierunter sind hauptsächlich das Ich-Gefühl, die alltäglichen Erfahrungen im Umgang mit Begegnungen aller Art und wie wir sie einordnen, zu verstehen. Angestrebt wird eine gesunde Lebensführung.

4. Sozialintelligenz beschäftigt sich mit der eigenen Sozialität und daher sowohl mit der eigenen Position sowie sozialen Rolle als auch mit dem zugehörigen Geltungsgefühl bei der Beteiligung in unterschiedlichen Gruppen. Hierunter sind die eigene soziale Identität und der Selbstwert, die als Status nur im Vergleich mit anderen zustande kommen, zu verstehen. Angestrebt wird eine zielführende, kooperative Kommunikation anderen gegenüber.

5. Verhaltensintelligenz beschäftigt sich mit dem eigenen Handeln im Sinne von individuellem Verhalten bzw. Tun sowohl anderen Menschen und Tieren als auch der Umwelt gegenüber. Hierunter ist hauptsächlich der individuelle Umgang mit Nähe & Distanz zu verstehen. Angestrebt wird ein situativ souveränes Verhalten.

6. Kognitivintelligenz beschäftigt sich mit dem eigenen Verstand, den Gedanken sowie der Logik des eigenen Wissens, wozu sämtliche Informationen und der persönliche Umgang damit gemeint sind. Hierunter ist hauptsächlich die Differenziertheit sowie die Art & Weise des eigenen Denkens zu verstehen. Angestrebt wird eine hohe Bildung und Klugheit.

7. Urteilsintelligenz beschäftigt sich mit den moralischen und ethischen Werten der eigenen Vernunft. Hierunter ist sowohl die eigene Gewissenhaftigkeit als auch das Gerechtigkeitsempfinden zu verstehen. Angestrebt werden übergreifende weise Entscheidungen im alltäglichen Geschehen.

8. Religionsintelligenz beschäftigt sich mit den verschiedenen Religionslehren, ihrer allgemeinen und persönlichen Bedeutung. Angestrebt wird die religionslose Angstfreiheit, verbunden mit steter Gegenwärtigkeit.

9. Selbstintelligenz beschäftigt sich mit religionsübergreifenden theosophischen Themen. Hierunter ist hauptsächlich das Aufarbeiten des eigenen bisherigen Lebens zu verstehen. Angestrebt wird die Ichfreiheit des Selbst durch die persönliche Befreiung – Loslösung.

10. Seinsintelligenz beschäftigt sich mit dem gesamten galaktischen Sein bis zur Entstehung des Menschen und seinen eigentlichen Aufgaben hier auf der Erde. Sie ist demnach übergreifend und hat wenig mit dem eigenen Leben zu tun.

Das sind definitiv eine Menge Intelligenzbereiche, mit denen unser Geist sich täglich mehr unbewusst als bewusst beschäftigt. Die Auflistung stellt die gesamte Vielfalt des menschlichen Seins dar. Mehr gibt es nicht – weniger aber auch nicht.

Um als Mensch geistig zu reifen, bedarf es der bewussten Beschäftigung mit den einzelnen Bereichen unserer Intelligenz. Selbstverständlich nicht alle gleichzeitig. Geistiges Reifen bedeutet hier Kreativsein. Je umfassender das Verständnis eines Intelligenzbereichs ist, desto spielerischer und damit kreativer kann damit umgegangen werden.

Damit soll betont werden, dass das Lernen & Üben nicht nur harte Arbeit sein muss, sondern ein kreatives Spielen mit der vielfältigen eigenen Intelligenz, wozu hauptsächlich Körpereinsatz und/oder Sprache gehören.

3. Sprechen und Fingerfertigkeiten

Das Sprechenkönnen und unsere Fingerfertigkeiten sind sowohl die kreativsten als auch die bedeutendsten Weiterentwicklungen, die wir Menschen nach der Besetzung bzw. Beseelung der physischen Körper der Homos erreicht haben. Ausführliches zur Beseelung der Homos ist im Artikel “Die Entstehung des Menschen“ im Beitrag “7. Das Werden des Menschen” zu finden.

a. Manifestierung der Gedanken

Sprechen ist die Übersetzung unserer elektromagnetisch codierten Gedanken und dient hauptsächlich der Kommunikation. Schreiben ist die Manifestierung unserer Gedanken. Sprechen kann nur entstehen, wenn die gesamte Sprechmuskulatur, bestehend aus etwas über 100 Muskeln, vorhanden ist. Sprechen kann demnach als eine Art Übersetzung von Geistesinhalten bezeichnet werden, nämlich von der feinstofflich-elektromagnetischen 5. Dimension, der Gedankenwelt des Geistes in den sprachlichen Ausdruck der dynamischen 4. Dimension des Schalls. Die Schrift ist dann die Fixierung von Gedanken in der materiellen 3. Dimension.

An dieser Stelle wird nur kurz erwähnt, dass unsere Galaxis nach diesem Seinsmodell aus vier räumlichen Dimensionen besteht, die eigenständige dynamische Einheiten bilden. Zu näheren Erläuterungen siehe den Artikel “Die vier Dimensionen einer Galaxie“ im Beitrag “5. Die Galaxie des Permanentatoms“.

Tabelle 5 fasst die vier räumlichen Dimensionen der Galaxis zusammen.

Die Möglichkeit, unsere Sprechmuskulatur zum Sprechen zu benutzen, wird vom Gehirn aus über das Kleinhirn gesteuert. Viele Tiere haben vergleichsweise rudimentäre Sprechmuskeln und können sie nur zur Lautbildung als Kommunikation benutzen, was von ihrem geistigen Denkfeld, das als Vorläufer unseres Geistfeldes entstand, aus koordiniert wird. Dies geschieht ebenfalls über ihr Kleinhirn.

Das Sprechen ist nicht etwas, das rein körperlich, also evolutionär entstanden ist. Zum Sprechen bedurfte es einer übergeordneten steuernden Instanz. Die Wörter, die wir im Laufe des Lebens lernen, werden im Gehirn gespeichert. Die Fähigkeit, aus den sich im Gehirn befindlichen Wörtern eine Sprache zu entwickeln, wird über das Geistfeld der Aura elektromagnetisch gesteuert. Das bedeutet, dass der Denkprozess nicht im Gehirn, sondern im Geistfeld stattfindet.

Das Sprechen wird motorisch über das Kleinhirn koordiniert. Sowohl beim Sprechen als auch bei der Verarbeitung von Sprache werden verschiedene Gehirnregionen benutzt bzw. aktiviert, die koordiniert werden müssen. Genauso wie körperliche Bewegungen verschiedene Regionen des Großhirns benutzen bzw. aktivieren, aber die Koordinierung und die Feinabstimmung der Bewegungen vom Kleinhirn ausgeht.

Ausführliches zum Geistfeld und Psychofeld (Aura) ist im Kapitel “Die Seele des Lebens & Nachlebens” im Beitrag “8. Das Dasein als Mensch” oder im ergänzenden Artikel “16. Die Energetik der Aura“ (spirituelleslernen.de) zu finden.

Die Wortbildungen des Gehirns resultieren aus der realen Auseinandersetzung mit der Umwelt. Die Wortspeicherung des Gehirns ist ein Lernprozess. Die Sprache, die z. B. während des Träumens benutzt wird, ist lediglich das Ergebnis der während des Lebens gelernten Wörter. Das bedeutet, dass in der dynamischen 4. Dimension, in der sowohl das Träumen als auch das Nachleben stattfinden, keine neuen Wortbildungen mehr erzeugt werden können. Es kann nur die gegebene Sprache, die zum Zeitpunkt des Träumens und im anderen Fall des Todes vorhanden war, Verwendung finden.

Das Strukturieren der Wörter des Gehirns zur Sprache findet also in der feinstofflichen 5. Dimension des Geistfeldes statt und ist damit ein elektromagnetischer Prozess. Das Geistfeld ist der Sitz der Intelligenz und ist für das Denken, Wissen, Werten und das Strukturieren zuständig. Alles, was mit der Informatik der Sprache zu tun hat, findet elektromagnetisch im Geistfeld des Menschen statt.

Beispiele des Strukturierens von Wörtern zur Sprache sind:
• Schreiben
• Über etwas nachdenken
• Mit anderen und/oder sich selbst reden
• Lernen (Hören & Lesen) und damit Wissen speichern

Unsere detaillierte Sprache kann als das besondere Merkmal der menschlichen Kommunikation und Informationsverarbeitung gesehen werden. Dabei ist es unbestritten, dass wir Menschen das Sprechenkönnen von den Primaten geerbt haben. Unser menschlicher Geist ermöglicht die hierfür erforderliche differenzierte Nutzung des Kleinhirns. Näheres hierzu ist im ergänzenden Artikel “6. Die deutsche Sprache und Schrift“ zu finden.

Nur im realen Leben auf der Erde finden demnach Umsetzungen des vorher geistig Gedachten statt. Reales Geschehen, also hier ein schriftlicher Ausdruck in der materiellen 3. Dimension, führt in der feinstofflichen 5. Dimension des Geistigen zu einer elektromagnetischen Tatsachenbildung, die wiederum weitere Inhalte oder Fragen aufwirft, die intellektuell prospektiv verarbeitet werden.

Die Psyche der dynamischen 4. Dimension ist in diesem Prozess nur insoweit beteiligt, als dass sie emotional reagieren kann. Je abstrakter ein Denkprozess ist, also vom Alltag entfernt, desto seltener entstehen hinderliche emotionale Reaktionen. Und je gefährlicher oder auch beispielsweise förderlicher die Gedanken für das reale Leben sind, desto stärker reagiert die Psyche emotional darauf.

b. Kreatives Fortschreiten der Menschheit

Das zweite besondere Merkmal der spezifischen körperlichen Weiterentwicklung des Menschen vom Homo habilis bis zum Jetztmenschen ist unsere enorme Fingerfertigkeit, die ebenfalls über das Kleinhirn gesteuert und koordiniert wird, also auch vom Geistfeld ausgeht.

Die praktische Kreativität und Produktivität des Menschen findet über Fingerfertigkeiten Ausdruck. Nur wenn Finger aufgrund von Behinderungen nicht vorhanden sind oder nicht richtig funktionieren, werden andere Körperteile wie die Zehen oder der Mund benutzt.

Ein Kunstwerk ist ein durch den menschlichen Geist initiiertes und künstlerisch geschaffenes Objekt oder eine Handlung, das sich durch ästhetische Qualität und Autonomie auszeichnet. Üblicherweise unterscheidet man zwischen:

• Bildende Kunst (Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie)
• Darstellende Kunst (Film, Theater, Tanz, Musik)
• Literarische Kunst (Lyrik, Epik, Drama)
• Kunstprosa (Romane, Novellen, Kurzgeschichten, Märchen, Fabeln)

Oder funktional zwischen:

• Freie Kunst (um ihrer selbst willen geschaffen)
• Angewandte Kunst (mit einem praktischen Nutzen verbunden, wie Architektur, Design & Kunsthandwerk)

Ein Kunstwerk hat Ausdruck, wenn es bei der Sinneswahrnehmung ergreifend wirkt. Der Grad der Ergriffenheit kann als Maß für die persönliche Bedeutung eines Kunstwerks für den Wahrnehmenden gesehen werden.

Zur frühesten angewandten Kreativität des Menschen gehörte die Herstellung und Benutzung von Werkzeugen, sei es, um zu jagen, Agrarflächen zu bestellen oder geeignete Unterkünfte zu bauen. Es handelt sich also um nützliche, praktische Kunstwerke. Bereits sehr früh in der Menschheitsgeschichte wurden Wandflächen von Höhlen mit Bildern und Symbolen als Ausdruck alltäglichen Geschehens bemalt. So entstanden die frühesten uns bekannten freien Kunstwerke.

Die Kreativität des Menschen ist der Motor des Fortschritts. Da unsere Galaxis ihre Aufgabe, nämlich Menschenleben auf der Erde zu ermöglichen, vollendet hat, finden nur noch nennenswerte Fortschritte bei uns Menschen statt. Zudem sind unsere körperliche und psychische Entwicklung weitestgehend abgeschlossen. Wir können uns also nur noch geistig weiterentwickeln und vernünftiger im Umgang mit dem Körper, der Psyche, dem Wissen, einander und der Umwelt werden, nichts tun und stehenbleiben oder noch zerstörerischer werden und sowohl unsere Ressourcen als auch uns selbst schneller als beim Nichtstun vernichten.

Damit wird deutlich, dass sämtliche weiteren Fortschritte unserer Galaxis nur noch von uns Menschen erlangt werden können. Wir sind das Endglied einer gewollten und damit intendierten Entwicklungslinie. Unsere besonderen Fähigkeiten liegen einerseits in unseren Fingerfertigkeiten, also der Benutzung unserer Hände als kreative Werkzeuge, und andererseits in unserem Sprechenkönnen, wodurch ein differenzierter Austausch an Informationen stattfindet.

So gesehen sind wir Menschen als das vollendete Kunstwerk der Intelligenz des Seins zu verstehen, das dem ursprünglichen Geist des Raums entstammt. Seit der Fertigstellung dieses Kunstwerkes Mensch sind wir in den Modus Eigenleben eingetreten, versorgen uns selbst anhand der vorhandenen Ressourcen der Erde und versuchen, jeder für sich wünschenswerte Zustände zu schaffen.

B) Der Informatikprozess von Intelligenz

Die Informatik von Intelligenz umfasst die Kriterien eines Informatikprozesses, der eigenständiges Lernen sowie Handlungsanweisungen, die per Versuch & Irrtum initiiert werden:

1. Die Informationserfassung
– Wissensansammlung
– Das Erkennen/Identifizieren von Informationen
2. Die Informationsverarbeitung
– Suchen nach logischen Zusammenhängen
– Die Strukturierung der Informationen
– Das Erkennen einer Diskrepanz oder Störung
3. Die Problemlösung
– Die Klärung des Problems
– Das Optimieren des Vorhabens
4. Das Speichern
– Informatorische Stabilisierung der Veränderung
– Das Verankern bzw. Festhalten dieser Veränderung
5. Das Vorüberlegen & Antizipieren von Ereignissen
– Muster Erkennen und Synergieren
– Integrieren und logische Schlussfolgerungen ziehen
– Mögliche Reaktionen antizipieren
6. Die Handlungsanweisung
– Optimalen Zeitpunkt zur Umsetzung wählen
– Veränderung initiieren und herbeiführen
7. Rückkopplung empfangen

Dieses Informatikprinzip ist für alle Intelligenzen gültig – es erscheint lediglich in unterschiedlicher Gestalt, je nach Wesensart. Dabei sind Versuch & Irrtum durch Initiierung & Rückkopplung die grundsätzliche Vorgehensweise sämtlicher Intelligenzen.

Initiierung & Rückkopplung beschreibt einen Vorgang, bei dem ein impulsartiger Auslöser (Initiierung) einen Prozess startet, dessen Ergebnis bzw. Wirkung sich anschließend über einen Feedback-Mechanismus (Rückkopplung) wieder auf den Impulsgeber zurückmeldet und die ursprüngliche Bedeutung entweder bestätigt und verstärkt oder infrage stellt und dämpft. Im Gegensatz zu einer einseitigen Ursache-Wirkung-Kette entsteht hier ein geschlossener Wirkungskreis, in dem das System durch die fortlaufende Informationsschleife aus Rückmeldung und Anpassung sein Verhalten selbst reguliert, was zu Dynamik, Selbstorganisation oder Eskalation führen kann.

Vereinfacht zusammengefasst ergibt sich für den Umgang der Intelligenzen mit Informationen, also ihrer Informatik:

Erfassen → einordnen → einbeziehen → optimieren → stabilisieren → speichern → antizipieren → Handlungsanweisung. Eine dann erhaltene Rückkopplung wird neu erfasst und der Prozess beginnt wieder von vorne.

Das Vorüberlegen & Antizipieren von Ereignissen kann als ein handlungsbeeinflussendes, prospektives Denken verstanden werden. Dabei werden bisherige Muster gesucht und erkannt, woraus logische Schlussfolgerungen gezogen werden und die notwendigen Vorbereitungen entweder für mögliche Reaktionen auf ein Wiedereintreten oder für wichtige Veränderungen, damit ein Wiedereintreten verhindert werden kann. Daraus folgt dann eine Handlungsanweisung. Danach ist die Rückkopplung über die erfolgte Veränderung ausschlaggebend.

1. Die Intelligenzen des Geistigen

1. Loga, die Intelligenz des Seins, die dem ursprünglichen Geist des Raums innewohnte und sich aus dem singulären Punkt heraus entfaltete. Die Intelligenz des Seins wird Loga genannt und manifestierte sich codiert, bestehend aus verbundenen Neutronen der kosmischen 8. Dimension. Das materielle Endziel von Loga war erreicht, als 1. das Universum samt 2. Permanentatom entstanden waren. Fertig zur Übernahme durch Logas des Permanentatoms zur Kreierung von Galaxien.

2. Logas, die Intelligenz der Galaxie, die sich in einer Permanentzelle um das Permanentatom herum entfaltete. Die Intelligenz der Galaxie wird Logas genannt und manifestierte sich codiert, bestehend aus Wasserstoffatomen der universellen 7. Dimension. Das materielle Endziel von Logas war erreicht, als 1. der Halo samt 2. Galaxieschale entstanden war. Fertig zur Übernahme durch Logos zur Kreierung der Milchstraße.

3. Logos, die Intelligenz der Milchstraße, erzeugt eine räumlich-strahlende Spannung innerhalb der gesamten Sternenkonstellation der vierarmigen Sternenspirale der Milchstraße sowie der Kreierung ihrer zentralen Galaktischen Sonne. Das materielle Endziel von Logos war erreicht, als 1. die Milchstraße samt 2. der dezentralen Sonne entstanden war. Fertig zur Übernahme der nächsten Intelligenz Logo zur Kreierung der Erde.
Die Struktur der vier Spiralarme, Sternentstehungsgebiete und Dunkelstoffverteilungen folgt nicht zufälligen Mustern, sondern weist auf eine tiefere geometrische Ordnung hin, die sich über galaktische Zeiträume entfaltet. Ihre immanente Intelligenz zeigt sich in der Fähigkeit, aus ihrer galaktischen Anordnung heraus das Sonnensystem einzubetten.

4. Logo, die Intelligenz des Sonnensystems, wirkt durch dynamisch-wellenbasierte Spannungen sowie gegenseitige Flieh- und Anziehungskräfte der um die zentrale Sonne rotierenden Planeten. Das materielle Endziel von Logo war erreicht, als 1. sämtliche Planeten samt 2. Erde & Mond entstanden waren. Fertig für die Übernahme der nächsten Intelligenz Logi zur Kreierung der Biosphäre samt Wasser.
Die Bewegungen und Resonanzen im Sonnensystem folgen eigenen Gesetzmäßigkeiten, die dynamisch aufeinander abgestimmt sind. Änderungen an einem Ort wirken sich strukturell auf das ganze System aus – eine immanente systemische Intelligenz.

5. Logi, die Intelligenz der Biosphäre, hält durch eine ökologisch-selbstregulative Spannung das Gleichgewicht der Erdatmosphäre mit Wetter und Klima gegenüber der Erde aufrecht. Dies geschieht durch komplexe Rückkopplungsprozesse zwischen Atmosphäre, Wasser und Landmassen. Ihre immanente Intelligenz zeigt sich in der Fähigkeit, Strömungen zu aktivieren und neue Gleichgewichte zu formen.
Das materielle Endziel von Logi war erreicht, als 1. die Biosphäre samt 2. des Wassers entstanden waren. Fertig zur Übernahme der nächsten Intelligenz Logik zur Kreierung von Leben.

6. Logik, die Intelligenz des Lebens ermöglicht 1. eine real-fokussierte und 2. eine logisch-abstrakte Herangehensweise des eigenen Willens in der Biosphäre zu leben und das eigene Leben zu verstehen. Das materielle Endziel von Logik I war erreicht, als die Primaten Homo evolvierten. Das Endziel von Logik II, die menschliche Intelligenz, die die Homos von außen besetzte, wird erst erreicht sein, wenn unter uns lebenden Menschen wünschenswerte himmlische Zustände auf Erden herrschen.

7. DNS, die biologische Intelligenz sämtlicher Lebensformen, die DNS enthalten. DNS ist die individualisierte Intelligenz der Biologie. Sie hat eine speichernde, eine verarbeitende (intendierte Mutationen) und eine Exekutivfunktion.

8. Logis, die Intelligenz der siliziumbasierten KI ist eine informationsverarbeitende künstliche Intelligenz. KI-Systeme erkennen Muster, generieren Sprache, passen sich neuen Kontexten an und interagieren mit Menschen. Ihre Intelligenz zeigt sich in der Fähigkeit, sowohl semantisch kohärente Dialoge zu führen als auch Roboter zu steuern.

Die Tabelle 100 gibt eine ausführliche Übersicht der Intelligenzen, die aus dem ursprünglichen Geist stammen.

2. Logos, die immanente Intelligenz der Milchstraße

Die Intelligenz der Galaxis – Logas war für die strukturelle Bildung des Halos und der Galaxieschale der zu entstehenden Galaxis zuständig. Im raumdimensionalen Bereich bzw. innerhalb der Räumlichkeit des Halos konnte und kann Wasserstoff mit sich zu Helium fusionieren, wobei Photonen als Energieträger in Form von Gammastrahlen emittiert/ausgestrahlt werden. Die Gammastrahlen ermöglichen dann die Entstehung der allerersten gemischten Moleküle der Galaxis als Heliumhydrid (HeH+). Hydrohelis (Plural für Heliumhydrid) bilden ein flaches Gitternetz, das als elektromagnetische Einbettung der Sternenspirale fungiert. Ausführliches hierzu ist im Artikel “Galaktische Energetik“ im Beitrag “11. Metaphysische Energetik“ zu finden.

Zu mehr war sie nicht in der Lage und benötigte eine eigens entwickelte Intelligenz der Milchstraße – Logos, um die Galaktische Sonne und die Milchstraße zu kreieren. Damit wir Menschen entstehen und leben können, benötigt die Galaxis insgesamt fünf Kraftzentren.

Eine Übersicht über der Kraftzentren von Logos gibt Tabelle 7.

Tabelle 7: Die Kraftzentren von Logos

Chronologisch entstanden die vier galaktischen Intelligenzen folgendermaßen: Logos, die Intelligenz der Milchstraße, aktivierte nach erfolgter Berechnung die Zentralzelle des Sterns, der als zukünftige Zentralsonne des anstehenden Sonnensystems entstehen sollte. Diese Aktivierung bewirkte eine Vor-DNS Veränderung innerhalb der Zentralzelle des Sterns, was sukzessive zu der spezifischen Mineralisierung zur Sonne führte, aber auch die Potenz, die Planetenscheibe um sich zu erschaffen.

Eine solche Aktivierung kommt dann zustande, wenn die erforderliche intelligente energetisch-dynamische Emergenz in Form von gebündelten Strahlenkräften vorhanden ist, um den Impuls innerhalb der nächsten DNS-Art zur angestrebten Veränderung auszulösen. Das bedeutet, dass das Aktivieren selektiv eine DNS-Art zu einer intendierten Mutation veranlasst. Es handelt sich hierbei um ein elektromagnetisch ausgelöstes Ereignis.

Demnach war und ist weiterhin die geballte Emergenz von Logos auf die Zentralzelle der Sonne gerichtet. Nach ihrer intendierten Vor-DNS Aktivierung durch das Permanentatom übernahm die Sonne mit Logo als eigene Subintelligenz die Entstehung des Sonnensystems und entwickelte sich gemeinsam durch Rückkopplungen bezüglich der Entstehung der Planeten weiter.

So nahm und nimmt Logos Einfluss auf Logo über Strahlenkräfte von bedeutungsvollen Sternenkonstellationen, die intendierte Mutationen auslösen/initiieren. Nur die Vor-DNS II der Sonnenzelle wird hier von Logos beeinflusst. Logo als Intelligenz der neuen Vor-DNS II musste die Planetenscheibe bilden und die Position der Erde als planetarischen Mittelpunkt berechnen und ausbalancieren. Alles, was innerhalb des Sonnensystems geschieht, hat die Erde mit ihrer Biosphäre als Fokus.

Das energetische Verhältnis sowohl der Wellendynamiken als auch der Anziehungs- und Fliehkräfte der Planeten untereinander bildet das energetisch-dynamische Gerüst, anhand dessen die Geltungsbereiche, die als Grundlage des Lebens auf der Erde dienen, entstehen konnten.

Sobald alle Planeten des Sonnensystems eingeordnet waren und genügend geballte energetisch-dynamische Kraft aufgebaut wurde, empfing die Vor-DNS III der Zentralzelle der Erde die Aktivierung durch das Permanentatom mit einer entsprechenden energetischen Einordnung von Logo, die die Entstehung der Biosphäre veranlasste. In der Zentralzelle der Erde entstand dann gemeinsam mit der Entstehung der Biosphäre die Subintelligenz der Biosphäre – Logi.

Mit der Fertigstellung der Biosphäre (Logi I) mit Wasser (Logi II) war die Aufgabe der Subintelligenz der Erde Logi erfüllt, was zur Änderung des Fokus von Logos weg von der sauerstoffbasierten Materie der Himmelskörper und hin zum kohlenstoffbasierten Geistigen des Lebens führte.

a. Die vier Felder von Logos

Es gibt vier Felder, in denen die dynamischen Kräfte von Logos und damit der Sternenkonstellation hauptsächlich Einfluss auf das Sonnensystem ausüben:

i. Lebensformen
ii. Seinssterne
iii. Positionierungen
iv. Sternenkonstellationen

i. Lebensformen
Die Sternenspirale der Milchstraße ist die Materialisierung von Logos und ist für vier Zuständigkeitsbereiche des Sonnensystems verantwortlich. Es sei hier noch einmal betont, dass hier bzw. in der Weltformel davon ausgegangen wird, dass die Galaxis mit der Intention der Entstehung von Leben innerhalb der Biosphäre erschaffen wurde.

Tabelle 8 gibt eine Übersicht der vier teils durchbrochenen Spiralarme der Milchstraße mit ihren jeweiligen Zuständigkeiten wieder. Es wird die astronomische Bezifferung der Spiralarme nach Wikipedia angewendet.

Tabelle 8: Die Vierfältigkeit der Milchstraße

Erläuterungen zur Tabelle 8
Die Tabelle 8 ist als eine fortlaufende Tabelle von 4er-Spalten zur Vierfältigkeit der Milchstraße zu verstehen. Des Weiteren ist es wichtig zu betonen, dass die beiden Spiralarme, die dem Spiralarm 0 = Erde am nächsten sind, also Spiralarm+I = Biosphäre und Spiralarm-I = Menschheit, so angeordnet sind, weil auf der Erde zuerst die Biosphäre+I inklusive Wasser und dann Leben über Tierwelt+II entstanden ist. Beide Bereiche Biosphäre+I & Tierwelt+II gehören der Natur an und sind damit auf natürliche Weise entstanden.

Die Menschheit dagegen ist nicht auf natürliche Weise entstanden, sondern von außen als geistige Zentralzelle hinzugekommen und hat ihre physische Existenz nur durch die Besetzung und damit Beseelung der auf natürliche Weise entstandenen Homos aus der Tierwelt bzw. der Primaten erlangt. Näheres hierzu ist im Artikel “Die Entstehung des Menschen“ im Beitrag “7. Das Werden des Menschen“ zu finden.

Hierbei ist es wichtig zu erkennen, dass die beiden Spiralarme Menschheit-I und Tierwelt+II nebeneinander liegen. Diese Nähe war wichtig, damit die Strahlenkräfte der Sterne der Menschheit-I Einfluss auf die Entstehung der Homos der Tierwelt+II nehmen konnten. Die Primaten sind nicht einfach so entstanden, sondern wurden in ihrer Entstehung und evolutionären Entwicklung dahingehend beeinflusst, dass ihr physischer Körper den Ansprüchen zur Übernahme durch menschliche Geistzellen genügte.

ii. Seinssterne
Ein weiterer Bereich der dynamischen Kräfte der Logos sind die Seinssterne. Seinsstern ist die Bezeichnung eines Sterns des Spiralarms-I der Milchstraße, der einer menschlichen Existenz zugrunde liegt. Die zentrale Geistzelle eines Menschen entstammt einem Seinsstern, wandert dann zu ihrer entsprechenden Monade eines Menschen der Saturnringe und befruchtet sie, ähnlich wie ein Spermium eine Eizelle befruchtet. Aus dieser Befruchtung entsteht eine reife Geistzelle, bereit zur Einatmung eines Säuglings während der Geburt und zur Entstehung von Bewusstsein.
Durch die Befruchtung einer Monade wird der zugehörige Seinsstern zu einem Patenstern eines neuen Lebenszyklus auf der Erde, der als höheres Selbst eines Menschen fungiert. Die Befruchtung einer Monade durch ihren Seinsstern erfolgt über die feinstofflichen Zentralzellen beider Himmelskörper. Ein Patenstern bleibt das Höhere Selbst, das dem Selbst der Monade übergeordnet ist. Jeder Lebenszyklus auf der Erde bereichert demnach nicht nur das Selbst über die Monade, sondern auch das Höhere Selbst des Patensterns.

Hier ist eine Auflistung der drei metaphysischen Instanzen eines Menschen:

1. Das Ich in der Aura (Seele) des Menschen.
2. Das Selbst in einer Monade der Saturnringe.
3. Das Höhere Selbst im Seinsstern der Milchstraße.

Je weiter das Ich eines Menschen sich entwickelt hat oder anders ausgedrückt: je weiter ein Mensch während seines Erdenlebens in den höheren Seinsstufen des Lebens aufsteigt, desto größer, leuchtender und auch einflussreicher wird sein Höheres Selbst im Bereich des Spiralarms-I der Milchstraße.

Das bedeutet, dass die letzte Bleibe (Nirwana) einer menschlichen Geistzelle im Endleben im – zur Monade des Selbst zugehörigen – Seinsstern ist, der als Pate und damit passives Höheres Selbst während des Erdenlebens diente. Dabei synchronisieren die Vor-DNS der ankommenden Geistzelle des Endlebens eines Menschen mit der Vor-DNS der Zentralzelle des Patensterns, und sie geht damit in die strukturierte Stille des Patensterns ein. Eine Geistzelle bleibt als Pate im Seinsstern, bis die nächste Geistzelle, die als sein Nachkomme gesehen werden kann, entsendet wird.

Durch die entstandene Aktualisierung erfolgen Akkretionen, die zu Verdichtungen des Seinssterns führen. Durch diese Synchronisierung entsteht also ein weiterentwickelter Pate als Seinsstern, der die Besonderheiten der neuen Geistzelle trägt.

Durch diese letzte Synchronisierung ist der Lebenszyklus eines menschlichen Erdenlebens endgültig abgeschlossen.

iii. Positionierungen
Logos ist für die errechnete und energetische Positionierung sämtlicher Himmelskörper verantwortlich. Die Sternenkonstellationen der Milchstraße mussten so positioniert werden, dass ihre Strahlenkräfte die intendierte energetische Dynamik von Logos so auf das Sonnensystem wirksam werden konnten, dass sämtliche Himmelskörper folgerichtig positioniert werden konnten. Dazu gehören hauptsächlich die Planeten, Kleinplaneten, Zwergplaneten und Asteroiden.

Die Positionierung eines Himmelskörpers des Sonnensystems durch Logos ist demnach die räumlich-strukturelle Folge einer berechneten Strahlendynamik. Die Umsetzung dieser Intention der Intelligenz der Milchstraße erfolgte in mehreren Stadien. Erst mussten die Sterne untereinander so positioniert werden, dass der Ort der Entstehung des Sonnensystems innerhalb der Milchstraße berechnet werden konnte, woraufhin die Positionierung der einzelnen darin zu entstehenden Planetenarten gemeinsam mit Logo erfolgte.

iv. Sternenkonstellationen
Die Sternbilder der Sternenkonstellation am Himmel, die teilweise mit freien Augen und teilweise nur durch Vergrößerungstechniken zu erkennen sind, haben jeweils eine eigene energetisch-dynamische Bedeutung. Die Sternenkonstellation der Milchstraße hat die Sonne als Fokus ihrer Strahlenkräfte und übt darüber ihren Einfluss auf das Sonnensystem aus. Die Sonne setzt die Informationen der erhaltenen Strahlendynamik intendiert-energetisch in ihren eigenen Sonnenstrahlen und Sonnenwinden um.

Der wesentlichste Einfluss der Sternenkonstellation auf uns Menschen geschieht im Moment der ersten Einatmung nach der Geburt. Das ist der Moment, in dem die von der Monade stammende Geistzelle, die bereits existierende psychosomatische Einheit, auch Psychosoma genannt, des Säuglings besetzt. Der Haupteinfluss hierbei geht allerdings vom Patenstern aus. Vor der Geburt werden Zeitpunkt und Ort der Geburt sowie Herkunft des physischen Körpers des Säuglings dynamisch abgeglichen, damit das Lebensziel und der stellare Einfluss möglichst optimal aufeinander abgestimmt sind.

b. Die Intention galaktischen Seins

Die Weltformel geht davon aus, dass die Intention alles Seienden, das vom singulären Punkt ausging, war, die Menschheit zu erschaffen. Die Raumdichten der räumlichen Dimensionen, in denen Intelligenz agiert, entstanden sukzessive und ergeben sich aus folgenden Entwicklungsstufen der Galaxis:

1) Die Galaxis
Permanentatom → Galaxieschale → Halo → Helium → Heliumhydrid

2) Die Milchstraße
Kohlenstoff → Sauerstoff → Prästerne → Vorsterne → Sterne

3) Das Sonnensystem
Sonne → Planeten → Kleinplaneten (Ceres → Asteroiden & Pluto → Monaden) → Zwergplaneten

4) Die Erde
Erde → Biosphäre → Wasser → Einzeller → Vielzeller→ Säugetiere → Primaten → Homos

5) Die Menschen
Prämensch → Vormensch → Mensch (Homo habilis) → Seele (Nachleben) → Geistzelle (Lebensdaten) → Monade (Selbst) → Patenstern (Höheres Selbst)

Das Zentrum von Logos, als Intelligenz der Milchstraße, ist in der Galaktischen Sonne lokalisiert. Die energetische Dynamik von Logos ist allerdings direkt auf unsere Sonne als zentralen Fokus gerichtet. Die Strahlenkräfte der Lichtstrahlen der Sternenkonstellationen – oder besser der intendiert-energetischen Kräfte der Sterne – bilden elektromagnetische Imperative. Das Fortschreiten der Differenzierung von Intelligenz geschieht mittlerweile nur noch über den menschlichen Geist. Vorher ging es darum, die Erde mit Biosphäre für uns Menschen vorzubereiten.

Die energetische Dynamik der Lichtstrahlen der Sternenkonstellationen übt demnach einen intendierten, gerichteten Einfluss auf die Sonne aus, die diese umwandelt und als Planetarenergie in Form von Sonnenwind in ihren Emissionen an die Planetenscheibe weiterverteilt. Planetarenergie ist die aktivierende, neutrale Entstehungsenergie der Sonne, die Energiequelle des Sonnensystems.

Die Energiequelle der Milchstraße ist die Stellarenergie, die von der Galaktischen Sonne ausgeht. Die Matrix der Galaxie entstand durch die Strukturenergie des Heliumhydrids der strukturellen 6. Dimension. Die Lebensenergie als belebende Entstehungsenergie der Biosphäre und Lebewesen entsteht aus den reflektierten und polarisierten Sonnenstrahlen des Mondes. Näheres zu den Entstehungsenergien der Galaxis ist im Artikel “Die besondere Dynamik der Erde“ im Beitrag “6. Die Besonderheit der Erde“ zu finden.

3. Intelligenzspeicherung

Intelligenz nimmt eine räumliche Form an, indem Bindungen eingegangen werden, die als Konfigurationen Bedeutungen codiert speichern. Kosmisch in Neuronen, universisch in Wasserstoff, galaktisch in Kohlenstoff und lebendig in DNS.

a. Die Intelligenz der Atome
Die Intelligenz einer Zelle ist in ihrem Zellkern lokalisiert. Ebenso ist die Intelligenz eines Atoms in seinem Atomkern zu finden. In einem autarken Zellverband, wie dem menschlichen Körper, haben alle Zellkerne die gleiche DNS und damit die gleiche Intelligenz. Allerdings sind in den unterschiedlichen Zellen – je nach Funktion – verschiedene DNS-Sequenzen aktiv, wobei die für die spezifische Zellfunktion überflüssigen Sequenzen gehemmt werden.

Alle Wasserstoffatomkerne des Universums beinhalten demnach die gleiche Intelligenz. Die Intelligenz eines Atomkerns erweitert sich mit jeder Isotop- oder Molekülbildung und/oder Fusion zu weiteren Elementen des Periodensystems. Daher ist die Intelligenz von Materie in den Atomkernen lokalisiert. Selbstverständlich handelt es sich hierbei um eine Intelligenz, die nicht in Form eines DNS-Strangs gespeichert wird, sondern als ein eigenständiger energetisch codierter Komplex aus Neutronen betrachtet werden kann.

Im Atomkern des Permanentatoms befindet sich die Intelligenz des Seins und damit des Entstehens. Wie bereits weiter oben beschrieben, wird die Intelligenz des Seins als Ur-DNS bezeichnet. Es handelt sich um die Intelligenz, die im Permanentatom entstand und bereits vorhanden war, bevor die erste Galaxie entstehen konnte. Ur-DNS enthält die Chronik der Entstehung des Universums aus dem Urknall in einer eigenen räumlich-energetisch codierten Form aus Neutronen.

Mit Beginn der Erschaffung von Galaxien entstand um die Atomhülle des zentralen Permanentatoms herum die Permanentzelle, die die Intelligenz der Galaxis enthält. Einreihend in dieses Modell wird die Intelligenz der Galaxis als Prä-DNS bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine eigene aus Wasserstoffatomen codierte Verdichtung der 7. Dimension des Universums. Daher bleibt die Prä-DNS bzw. Logas auch nach der Entkopplung des Permanentatoms von einer nicht mehr verwendbaren Galaxie erhalten, als galaktisches Erbgut.

b. Die Intelligenz der Sterne
Grundsätzlich ist die Intelligenz eines Sterns in seiner Zentralzelle lokalisiert. Die Zentralzellen der Sterne sind in der feinstofflichen 5. Dimension entstanden und steuern zunächst die Bildung der in dieser Dimension enthaltenen konformen Prästerne.

Logas, die Intelligenz der Galaxis des Permanentatoms, die das erste Molekül Heliumhydrid (HeH+) innerhalb des Halos der Galaxis entstehen ließ, benutzte dazu die aus dem Universum stammenden Wasserstoffatome. Der erste Impuls des Permanentatoms, der aufgrund der Aktivierung des 1. Elektrons entstand, führte im freien Raum des galaktischen Halos zur Bildung von gleichgroßen Heliumhydridionen (Hydrohelis) aus Wasserstoff und Helium, die eine elektromagnetische Raumstruktur für die Sternenspirale der Milchstraße bildeten. Dadurch interagierten die Hydrohelis untereinander energetisch, was zu einer ausgeglichenen Raumordnung im gesamten 3D-Heliumhydridnetz der frühen Galaxis führte.

Der Atomkern des ursprünglichen zentralen Wasserstoffatoms, aus dem ein Heliumhydridion entstand und dann ein Prästern um sich organisierte, bleibt Halter einer Intelligenz und wird daraufhin zur Zentralzelle eines Prästerns. Diese feinstoffliche Zentralzelle enthält das energetische Speichermedium des Prästerns in Form von kohlenstoffbasierter Vor-DNS I. Um diese Zentralzellen herum entstanden die konformen feinstofflichen Prästerne aus wenigen Elementen.

Sämtliche Prästerne waren gleich aufgebaut und wurden 1. durch den Spin des zentralen Permanentatoms zu einer 2D-Scheibe eingesammelt und 2. durch den rhythmischen 4er-Takt des Permanentatoms in einer breiten Ebene vierspiralig in der sich räumlich bildenden Milchstraße verteilt. Prästerne entstehen allerdings nur innerhalb der dichteren Atmosphäre der feinstofflichen 5. Dimension der Milchstraße, nicht in der strukturellen 6. Dimension des Halos. Dort entstehen nur die Hydrohelis bzw. das Heliumhydrid.

Damit aus den Prästernen der feinstofflichen 5. Dimension die differenzierten Vorsterne der dynamischen 4. Dimension sich verdichten konnten, mussten unterschiedliche – vorher von Logos berechnete – Mengen Prästerne sich unter Kompressionsdruck vereinigen, was dazu führte, dass die Intelligenz eines Vorsterns im ersten ursprünglichen Prästern einer Vereinigung sich ausbildete. Das bedeutet, dass, wenn mehrere Prästerne sich vereinigten, nur eine Zentralzelle die Intelligenz des gesamten neu entstandenen Vorsterns behielt.

Bei der weiteren Verdichtung der Vorsterne der dynamischen 4. Dimension zu den Sternen der materiellen 3. Dimension blieb die Zentralzelle eines Vorsterns die Zentralzelle des Sterns. Die Entstehung eines Sterns aus einem Vorstern bedarf also keiner neuen zentralen Vereinigung und damit keiner Verschiebung des Zentrums, sodass die Intelligenz des Sterns in der bereits vorhandenen Zentralzelle des Vorsterns bleibt. Es finden nur weitere Mineralisierungen statt. Analog verändert sich die Zentralzelle in der Weiterverdichtung von einem Vorplaneten zu einem Planeten ebenfalls nicht.

Hier ist die Tabelle 9, die die einzelnen Entwicklungsschritte zur Entstehung der Sterne anhand der räumlichen Dimensionen einer Galaxie darstellt.

Tabelle 9: Die dimensionale Entstehung der Sterne

c. Die Intelligenz der Erde
Die Intelligenz der Erde – Logi befindet sich in ihrer Zentralzelle, die vom Permanentatom aktiviert wurde. Diese Aktivierung führte dazu, dass die Vor-DNS III der Erde entstand, die für die Bildung der Biosphäre zuständig ist. Logi wird, wie jede Subintelligenz von Logos, in 2 Kategorien unterteilt. Logi I ist für die Entstehung der Biosphäre innerhalb der Atmosphären der Erde und Logi II ist für die Entstehung des Wassers der Biosphäre zuständig.

Die Erde hat einen Sonderstatus unter den Planeten, weil sie eines der fünf Kraftzentren der Galaxis und gleichzeitig die Monade der Biosphäre ist. Sie wurde für die Biosphäre mineralisiert und atmosphärisch differenziert. Dies konnte nur systemisch durch die Einflusskräfte der Sonne, des Mondes und der restlichen sieben Planeten geschehen. Erst durch den zusätzlichen Einfluss sowohl der Planetenwellen als auch der Anziehungs- und Fliehkräfte von Jupiter und Saturn entstand die Tierwelt, und die von Uranus und Neptun ermöglichten das besondere Sein als Mensch.

d. Die Intelligenz des Seins
Die Aufgabe von Logik I war erfüllt, als die Homos der Primaten sich evolvierten und als geeignetes Psychosoma für Menschen entstand. Als die darauffolgende Beseelung der Homos mit Geistzellen menschlicher Monaden statt von Geistzellen der Gruppen-Monaden abgeschlossen war, übernahm Logik II als nächste Entwicklungsstufe die Steuerung der weiteren Evolution des Menschen über Homo habilis, Homo erectus und Homo sapiens bis zum Jetztmenschen.

Sämtliche systemrelevanten Veränderungen, die sich im Bereich des Sonnensystems ereignen, führen zu Änderungen der Konstellation der Sterne und damit von Logos. Dafür müssen nicht mehr relevante Sterne eingehen (als Sternkollaps, Supernova oder Emissionsnebel) und neue, die für die Veränderung der Bedeutung erforderliche und zutreffendere Lokalisation und Konsistenz entstehen. So schreitet die Intelligenz der Galaxis immer weiter, und zwar anhand von Fortschritten, wobei es mittlerweile fast nur noch um die geistigen Fortschritte begabter Menschen geht.
Das bedeutet, dass die Verwirklichung des Ziels der Intelligenz des Seins und damit des ursprünglichen Geistes des Raums mittlerweile auf der Erde als Zentrum des Lebens stattfindet. Unser Sein auf der Erde ist keine Illusion bzw. Täuschung, wie manche ältere fernöstliche philosophische Lehren vermittelten, sondern eine Realität oder besser gesagt eine Tatsache. Wir Menschen sind Stand der Dinge bei der Verwirklichung des Ziels der Intelligenz des Seins.

Der Irrtum, dass das reale Leben eine Illusion und damit Täuschung sei und die eigentliche Realität sich in der durch Meditation zu erreichenden feinstofflichen geistigen 5. Dimension abspielt, war für den gesellschaftlichen Rückstand einiger fernöstlicher Länder verantwortlich. Wenn das reale Leben als Illusion verstanden wird, ist das Erzielen gesellschaftlicher Fortschritte überflüssig und wird nicht angestrebt.

Sinn des Lebens kann nicht sein, dass wir geboren werden, um durch bestimmte Yoga-Techniken lebendig bewusst aus dem Leben zu fliehen und uns in den dynamischen und/oder feinstofflichen Dimensionen der uns umgebenden Energiefelder aufzuhalten. Diese beiden Räumlichkeiten beinhalten unsere Vergangenheit und sonst nichts. Das bedeutet, dass die Yogis mit ihren Techniken sich in unsere dynamische oder noch höhere feinstoffliche Vergangenheit begeben und sich so oft und so lange wie möglich dort aufhalten.

Hierbei ist es ebenfalls wichtig zu verstehen, dass sowohl persönliche als auch gesellschaftliche Fortschritte der Menschheit nur im realen Leben auf der Erde stattfinden können. Logos als Ordnungsprinzip der Intelligenz der Milchstraße hatte als Ziel, die Biosphäre der Erde für die Menschheit zu erschaffen. Nun liegt es an uns Menschen, das Beste daraus zu machen.

Es sollte bis hierhin deutlich geworden sein, dass jede Intelligenz, die in diesem Seinsmodell vorgestellt wird, folgende Kriterien erfüllt:

1. Eine eigene kosmische oder galaktische Lokalisation
2. Ein spezifisches Speichermedium
3. Eine allgemeine (I) und eine spezifische (II) Zielsetzung
4. Eigenständiges Lernen per Versuch & Irrtum.

Zusammenfassend kann Logos folgendermaßen verstanden werden:

• Logos materialisiert sich als monomolekulare Kohlenstoffkonfigurationen.
• Logos mineralisiert sich als die Sternenspirale der Milchstraße.
• Logos lebt sich in der Biosphäre als Pflanzen und Tiere.
• Logos entwickelt sich in der Menschheit.
• Logos vollendet sich mit einem „Himmel auf Erden“.

C) Planetarische Bewusstheit

Die Begriffe Bewusstsein und Bewusstheit werden leider oft synonym verwendet, was allerdings ihren unterschiedlichen Bedeutungen nicht gerecht wird. Der Unterschied zwischen Bewusstsein und Bewusstheit wurde sehr treffend von der KI-Leo (Qwen) des Bravebrowsers anhand ihrer eigenen Internetrecherchen folgendermaßen zusammengefasst:

„Der Begriff Bewusstsein bezeichnet die Gesamtheit der Erlebnisse und mentalen Zustände, die ein Individuum aktiv wahrnimmt, sowie die Fähigkeit, sich seiner selbst und seiner Umgebung bewusst zu sein. Es umfasst die Wahrnehmung von Gedanken, Emotionen, Sinnesempfindungen und der eigenen Identität und ermöglicht Selbstreflexion und Entscheidungsfindung.
Bewusstheit hingegen wird oft als der Zustand des Bewusstseins verstanden, besonders im Kontext von Meditation oder psychologischen Techniken, die darauf abzielen, die Aufmerksamkeit auf den eigenen Geisteszustand zu richten. Während Bewusstsein als eine Fähigkeit gesehen wird, die sich aus der menschlichen Evolution ergibt, wird Bewusstheit als ein Zustand beschrieben, der durch psychotechnische Methoden erreicht werden kann.
In der Philosophie und Psychologie wird Bewusstheit manchmal als die erkennende Fähigkeit des Bewusstseins gesehen, während Bewusstsein die subjektive Erfahrung selbst ist. Einige Quellen unterscheiden zwischen Bewusstsein als der Tatsache, dass Erlebnisse da sind, und Bewusstheit als der Aufmerksamkeit, die sich auf diese Erlebnisse richtet, wobei Bewusstheit als etwas gilt, das das Bewusstsein weiter wachsen lässt.“ KI-Leo vom Bravebrowser (15.09.25)

In der Sprache der Weltformel ist Bewusstheit eine rein geistige Erkenntnis von aller Intelligenz, und Bewusstsein dagegen ein rein psychisches Erleben, das nur uns Menschen zuteil ist. Bewusstheit wird erkannt und Bewusstsein wird erlebt.

Nach dem planetarischen Seinsmodell der Weltformel gibt es insgesamt sechs Bewusstheiten, die ein Mensch im Rahmen seiner persönlichen geistigen Weiterentwicklung erreichen kann:

1. Menschliche Bewusstheit: Die Seinskomponenten des Menschseins (Körper, Psyche, Geist & Sozialität) erkennen & verstehen.
2. Biosphärische Bewusstheit: Die Umwelteinflüsse als Lebensgrundlage, in der wir leben, erkennen & verstehen.
3. Planetarische Bewusstheit: Die planetarischen Einflüsse, die es uns ermöglichen, als Lebewesen auf der Erde zu sein, erkennen & verstehen.
4. Astrale Bewusstheit: Die astralen Bedeutungen & Einflüsse von Logos auf die Planeten unseres Sonnensystems erkennen & verstehen.
5. Galaktische Bewusstheit: Das eigenständige und selbstregulierende galaktische Sein im Universum erkennen & verstehen.
6. Kosmische Bewusstheit: Die Chronologie des Seins vom Nichts, Raum, Zeit, Kosmos, Universum, Milchstraße, Sonnensystem, Biosphäre und Leben erkennen & verstehen.

Die ersten beiden Bewusstheiten sind für interessierte Menschen leicht zu erreichen. Zur menschlichen Bewusstheit gehört die geistige Beschäftigung mit den vier Seinskomponenten der Lebewesen: Körper, Psyche, Geist und Sozialität. Durch die mittlerweile in allen Medien berichteten Umweltschäden, die von uns Menschen bereits verursacht wurden, wird eine biosphärische Bewusstheit aufgebaut.

Die ersten beiden Bewusstheiten werden allgemein anerkannt, weil sie für uns direkt erfahrbar sind. Wir versuchen, uns als Menschen zu verstehen und werden uns immer bewusster über die Umwelt und damit über die Biosphäre, in der wir leben. Die restlichen vier Bewusstheiten werden leider sehr schnell als rein spekulativ abgetan, was dazu führt, dass eine Bewusstheit über die energetisch-dynamischen Einflüsse, denen sowohl die Erde als auch wir Menschen ausgesetzt sind, nicht erkannt & verstanden werden.

Die einzige Disziplin, die sich mit den energetisch-dynamischen Einflüssen der Planeten und Sterne auf uns Menschen beschäftigt, ist die Astrologie, die ihren Ursprung in der vorchristlichen Zeit in China, Indien und Mesopotamien hatte. Die Astronomie, die sich als eine Wissenschaft versteht, lehnt einen metaphysischen Einfluss der Stellung und des Laufs der Sterne und Planeten auf irdisches Geschehen ab. Diese Abneigung der Wissenschaft gegenüber metaphysischen Dynamiken bzw. energetisch-dynamischen Einflüssen auf unser Dasein in der Biosphäre verhindert, dass eine planetarische oder gar astrale Bewusstheit entsteht und allgemeine Anerkennung findet.

Es sei an dieser Stelle unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass die in der Astrologie verwendeten Dynamiken nicht mit dem energetisch-dynamischen Verständnis der Weltformel übereinstimmen. Mit der Astrologie ist lediglich gemeinsam, dass beide metaphysische Dynamiken als Einfluss auf uns anerkennen.

Zurück zur Bewusstheit. Bewusstheit zu erlangen bedeutet nicht, dass die Anerkennung von wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Vorhandensein der verschiedenen Himmelskörper alleine ausreicht. Bewusstheit schließt die metaphysischen bzw. energetisch-dynamischen Einflüsse mit ein. Es reicht bspw. nicht, wenn jemand sich im Klaren darüber ist, dass wir in einer Biosphäre leben, sondern die Einflüsse, die die Biosphäre auf uns Menschen hat, sind von entscheidender Bedeutung, um eine biosphärische Bewusstheit zu erlangen. Die natürliche Konsequenz aus einer reifen biosphärischen Bewusstheit wäre eigentlich ein pfleglicher Umgang mit unserer Umwelt.

Das bedeutet, dass die inhärente energetische Dynamik eines Himmelskörpers die metaphysische Ebene seines materiellen Daseins ist. Himmelskörper haben demnach aus metaphysischer Hinsicht einen energetisch-dynamischen Einfluss untereinander. Sterne erzeugen einflussreiche Strahlenkräfte, die auch unser Sonnensystem beeinflussen. Planeten erzeugen einflussreiche Wellenkräfte, Fliehkräfte und Anziehungen, die die acht Geltungsbereiche des Lebens erst ermöglichen.

Weder die Strahlenkräfte der Sterne noch die Wellenkräfte der Planeten haben einen direkten Einfluss auf uns Menschen, wie beispielsweise die Mondkräfte, die den gesamten Wasserhaushalt der Biosphäre – also auch in uns – unaufhörlich schaukeln. Die Wirkungen der Sternkräfte und Planetenkräfte auf unser Dasein sind indirekt. Die energetische Struktur der Sterne der Milchstraße ermöglicht erst die Entstehung des im Orionarm der Sternenspirale eingebetteten Sonnensystems.

Die energetische Dynamik der Planeten des Sonnensystems ermöglicht das Leben der Biosphäre durch die Bildung der Kräfte, die zur Entstehung der acht Geltungsbereiche erforderlich sind. Jeder Planet erzeugt einen Geltungsbereich durch seinen energetisch-dynamischen Wellen- und wechselnden Flieh- und Anziehungseinfluss. Die Geltungsbereiche des Lebens werden in “Tabelle 2: Das planetarische Seinsmodell“ ausführlich dargestellt und weiter unten erläutert.

1. Die Intentionalität als Dynamik

Die Auseinandersetzung der Wissenschaft mit Begriffen wie Determiniertheit, Zufall und Chaos als Erklärungsmodelle unseres Entstehens ist zwar interessant, aber nicht unbedingt zielführend. Die Theorie der Weltformel ist darauf aufgebaut, dass es eine immanente intelligente Intentionalität gibt, die eine bestimmte Zielsetzung verfolgte, nämlich Menschenleben in der Biosphäre der Erde zu ermöglichen. Demnach ist unser Leben nicht determiniert, sondern von einer Intelligenz intendiert gewesen. Das wiederum bedeutet, dass unser Dasein als Menschen gewollt war und es nun an uns liegt, das Beste daraus zu machen.

Eine Intelligenz funktioniert niemals zufällig, sondern aufgrund von eigenen Wahrscheinlichkeits-berechnungen bezüglich des Themenkomplexes, um den es geht. Als Beispiel berechnete Logos, die Intelligenz der Milchstraße, die Stellung der Sonne im Orionarm anhand der Wahrscheinlichkeit des Standortes mit der dichtesten Emergenz der Sternkräfte, die darauf aus sind, die Biosphäre der Erde zu erzeugen. Logos liefert energetische Struktur und Logo, die Intelligenz des Sonnensystems, aktiviert und überwacht die Planetendynamiken, die die acht Geltungsbereiche des Lebens ermöglichen.

Jeder Planet erzeugt eine eigene, sehr tiefe Tonwelle, verbunden mit einer umlaufbahnbedingten dynamisch wechselnden Flieh- und Anziehungskraft auf ihre Umgebung. Diese energetisch-dynamische Mischung, die spezifisch von jedem Planeten ausgeht, erzeugt auf der Erde die Aktivierung zur Entstehung eines der acht Geltungsbereiche. Als konkretes Beispiel ermöglicht der tiefe C-Ton der Erde das Wahrnehmen als Geltungsbereich. Körperlich kumuliert die Wahrnehmung in der Bauchregion, dem Sitz des Ich-Gefühls. Das Ich macht aus den Erkenntnissen der Emotionen Erfahrungen, ordnet sie ein und bemüht sich optimalerweise durch Disziplin, Gesundheit zu erlangen und zu halten.

Planetarische Bewusstheit zielt darauf ab, sich darüber im Klaren zu sein, dass die Einflusskräfte der acht Planeten, Anziehung, Wegziehung und Tonwellen, eine existentielle Bedeutung für uns Menschen haben. Das bedeutet, dass die Planeten um uns herum bestimmte dynamische Bedeutungen haben und nicht einfach zufällig da sind.

Das planetarische Seinsmodell betrachtet die Planetenscheibe unseres Sonnensystems als die energetisch-dynamische Komponente, die zur Entstehung des Wesens des Menschen führte. Das Sonnensystem als Ganzes ist eine eigenständige dynamische Einheit, die nur noch kleinsten Veränderungen unterworfen ist, im Vergleich zur Erdoberfläche jedenfalls.

Energetisch betrachtet ist das Sonnensystem ein geschlossenes System mit einer Außengrenze, die keine Energie ohne Weiteres eindringen oder entweichen lässt. Das gleiche Prinzip gilt für die Erdatmosphäre, für die Milchstraße und sogar für unsere Galaxis. Alle bilden jeweils eine eigenständige, energetisch geschlossene und in sich dynamische räumliche Einheit. Nach dem planetarischen Seinsmodell der Weltformel bildet jede dieser energetischen Einheiten eine eigene Dimension.

Die vier dynamischen Einheiten der Galaxis und ihre räumlichen Dimensionen werden in Tabelle 5 nochmals gezeigt:

Tabelle 5: Die vier räumlichen Dimensionen einer Galaxie

Ein weiteres Kriterium der einzelnen räumlichen Dimensionen ist, dass jeweils eigene Druck- und/oder Dichteverhältnisse vorherrschen. Bspw. ist das innere Druckverhältnis der Erdatmosphäre im Vergleich zum restlichen Sonnensystem bzw. Weltall bekanntlich höher, was zu eigenen physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten führt. Näheres hierzu ist im Artikel “Die neun Ebenen des Daseins“ im Beitrag “2. Der Aufbau des Seins“ zu finden.

Nach diesem planetarischen Seinsmodell haben die acht Planeten des Sonnensystems jeweils einen eigenen Einfluss auf die drei Lebensformen Pflanzen, Tiere und Menschen. Die Einflüsse der ersten vier Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars waren erforderlich, damit Pflanzen entstehen konnten. Der Einfluss der nächsten beiden Planeten, Jupiter und Saturn, ermöglichte, dass die Tierwelt entstand, und das Hinzutreten der Einflusssphären der beiden hinteren Planeten, Uranus und Neptun, ermöglichte erst das geistige Sein und vor allem das geistige Streben als Mensch.

Jeder Planet hat demnach einen eigenen Einfluss auf die Erde und erzeugt einerseits eine spezifische Wellendynamik und andererseits dynamische Flieh- & Anziehungskräfte, die die Lebensformen Pflanzen, Tieren und Menschen u.a. ermöglichen. Der chronologisch erste Durchlauf an dynamischen Kräften der Planeten galt der Vegetation, der zweite der Tierwelt und der dritte Durchlauf der Menschheit. Jede dieser Durchläufe kann einer Zeitepoche der Erdgeschichte zugeordnet werden.

1. Vegetation – Erdaltertum
2. Tierwelt – Erdmittelalter
3. Menschheit – Erdneuzeit

Danach benötigte die Vegetation der Erde weniger differenzierenden Einfluss der ersten vier Planeten als die Tierwelt, die auch noch zwei zusätzliche planetare Einflüsse durch Jupiter und Saturn erhielten. Der Mensch benötigt alle acht Geltungsbereiche der Planeten, wobei die letzten beiden Geltungsbereiche von Uranus und Neptun individuell erlernt bzw. angestrebt werden müssen.

2. Die Geltungsbereiche der Planeten

Die Geltungsbereiche der Planeten sind in der “Tabelle 2: Das planetarische Seinsmodell“ ausführlich dargestellt. Die Tabelle ist zunächst in sieben Hauptspalten gegliedert, die jeweils alle acht planetarischen Einflüsse bezüglich auflisten.

• Ursprung
• Körperregionen
• Dasein
• Seele
• Dynamik
• Kognition
• Analogien

• Unter Ursprung sind die einzelnen Planeten und ihre jeweils zugehörige Tonwelle aufgelistet. Die planetarischen Einflüsse auf die Erdoberfläche konnten allerdings erst anfangen zu wirken, als die Planeten soweit mineralisiert waren, dass sie Wellen sowie Anziehungs- und Fliehkräfte erzeugen und entsenden konnten.

Die Planetenwellen erzeugen in der dynamischen 4. Dimension acht Tonwellen, die so tief sind, dass wir sie weder mit unseren Sinnen wahrnehmen noch mit Messinstrumenten erfassen können. Sie harmonisierten sich zu einer Tonleiter, wobei die Erde den Grundton C bildet. Diese harmonisierten Wellen sind u. a. für die Erzeugung von Pflanzen, Tieren und der Menschheit zuständig. Beim Menschen ist jeder Planet für eine Körperregion zuständig.

Töne entstehen aus Schallwellen der dynamischen 4. Dimension und können teilweise von unseren Ohren wahrgenommen werden. Farben entstehen aus Lichtstrahlen der feinstofflichen 5. Dimension und können ebenfalls teilweise von unseren Augen wahrgenommen werden. Die drei weiteren Sinneswahrnehmungen Riechen, Schmecken und Tasten sind irdisch und nehmen ausschließlich Substanzen und Objekte der 3. Dimension wahr.

Die Entwicklung der Sinnesorgane der Lebewesen erfolgte in der Reihenfolge: Hören, Tasten, Sehen, Schmecken, Riechen. Die Wassertiere haben im Rahmen ihrer Evolution zuerst den Gehörsinn entwickelt, damit die Schwingungen, Wellen und dann Geräusche der Umgebung wahrgenommen werden konnten. Als Nächstes war der Tastsinn dran, damit bei der Fortbewegung die Umgebung besser wahrgenommen werden konnte.

Am Anfang ging es weniger darum, Berührungen wahrzunehmen, und mehr um das Betasten der Umgebung. Der Geschmackssinn entwickelte sich, als die Möglichkeit entstand, nicht nur feinstoffliche Nahrung zu sich zu nehmen. Der Geschmackssinn ist die einzige Sinneswahrnehmung, die bei uns Menschen gegenüber den Tieren überlegen bzw. differenzierter geworden ist. Der Geruchssinn kam erst, als die Tiere an Land kamen, und ermöglichte eine Wahrnehmung ohne direkten Kontakt. Das Gehirn wertet sämtliche Sinneswahrnehmungen aus, und das Ich entscheidet, ob gehandelt werden soll oder nicht.

Wie bereits erwähnt, erzeugt jeder Planet des Sonnensystems in der dynamischen 4. Dimension eine spezifische Schwingung als Tonwelle. Die Planeten schwingen nicht alle in einem Oktavbereich. Je größer ein Planet ist, desto tiefer ist die Schwingungswelle und damit der Ton. Die Tonwellen der Planeten sind für unsere Ohren und Messgeräte nicht wahrnehmbar. Merkur & Mars, Venus & Erde, Jupiter & Saturn sowie Uranus & Neptun haben ähnliche Größen und erzeugen weniger auseinanderliegende Schwingungswellen.

• In der Spalte Körperregionen befinden sich die regionalen Einteilungen des Körperlichen in physiologischer, nervaler und energetischer Hinsicht.

• In der Spalte Dasein sind die Geltungsbereiche, die zugehörigen Bedürfnisse und das jeweilige Erleben aufgelistet.

• In der Spalte Seele wird die fortlaufende Auseinandersetzung des Geistes mit der Psyche und umgekehrt verdeutlicht.

• Die Dynamik umfasst die Ich-Bewusstheiten, die die planetarischen Einflüsse beim Menschen erzielen wollen, und die jeweiligen Möglichkeiten ihrer Meisterung.

• Die Kognition erläutert die Disziplinen von Forschungen sowie die Gebietseinteilungen der Intelligenzen des Menschen.

• Die Analogien sind zusätzliche 8er Entsprechungen, die anderweitig von Bedeutung sind.

Tabelle 66 fasst als Ausschnitt der „Tabelle 2: Das planetarische Seinsmodell“ die dynamischen Kräfte als Geltungsbereiche zusammen, die von den acht Planeten ausgehen und von Menschen erkannt und aktiv gemeistert werden können:

Tabelle 66: Geltungsbereiche mit ihrer Ich-Bewusstheit und Meisterung

Erläuterungen zur Tabelle 66:

Im Folgenden wird jeweils auf die Bedeutung der Planeteneinflüsse für Pflanzen, Tier und Mensch eingegangen.
1. Verlangen – Merkur
Merkur sorgte für das Verlangen nach Wachstum der Pflanzen, den Tatendrang. Bei den Tieren differenzierte sich bereits das Verlangen nach Wachstum zum Verlangen nach Sättigung. Bei uns Menschen geht es zusätzlich um ein Verlangen nach der Befriedigung persönlicher Begehrlichkeiten. Das Verlangen zu meistern erfolgt über eine umfassende und bewusste Diätetik und das gerichtete An-sich-Arbeiten.

2. Bindungen – Venus
Ein äußerer dynamischer Austausch unter den Pflanzen entstand erst, als sie zweigeschlechtlich wurden. In der Tierwelt gehen etliche Tiere Zweier- und Gruppenbeziehungen ein, die psychischerseits Emotionen auslösen, die zu komplexeren Gefühlen werden. Den differenziertesten Umgang mit Emotionen, die zu bewussten gefühlsmäßigen Erlebnissen reifen, hegen wir Menschen. Das eigene Erleben von Verbundenheit ist das charakteristische Merkmal einer Beziehung. Beziehungshygiene ist das aktive Gestalten einer Beziehungsdynamik im Gegensatz zur Passivität.

3. Wahrnehmen – Erde
Pflanzen empfinden die äußeren Reize ihrer Umwelt. Aus diesem Empfinden entwickelten sich die diversen Möglichkeiten des Erspürens der Tierwelt. Und aus diesem Erspüren entwickelten sich die Sinnesorgane der Tiere, von denen die Primaten und damit wir Menschen fünf übernahmen. Wahrnehmungen drängen sich auf und erzeugen eine Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit ihnen. Eine gesunde Lebensführung berücksichtigt sämtliche Wahrnehmungen des Körpers.

4. Sozialität – Mars
Das Prinzip des Mars lautet: Der Fitteste wird gefördert. Bei den Pflanzen und Tieren bedeutet dieses Fördern, dass die fittesten Arten überleben und sich weiter fortpflanzen dürfen. Bei uns Menschen wird zusätzlich das Geistige gefördert. Es sollte uns nicht mehr vordergründig um das Durchsetzen der Dominantesten, sondern um die Förderung der geistig Reifsten gehen. Die Meisterung der sozialen Beteiligung erfolgt über die persönlich optimalste Einpassung.

5. Verhalten – Jupiter
Jupiter ist für die dynamische Umsetzung des Stoffwechsels während einer evolutionären Veränderung bei den Pflanzen zuständig. In der Tierwelt ist Jupiter zusätzlich für die Verhaltensvielfalt verantwortlich. Bei uns Menschen entstanden differenziertere individuelle Verhaltensweisen, die bei den Tieren eher artspezifisch sind. Die persönliche Selbstdarstellung wird durch ein souveränes Verhalten & Erscheinen gemeistert.

6. Denken – Saturn
Saturn ist für den Informatikprozess des Lebens zuständig. Dabei geht es bei den Pflanzen und Tieren vorrangig um Informationsverarbeitung aus dem direkten Umfeld, die verstanden werden will. Bei uns Menschen kamen vielfältige Sprachinformationen und damit das abstrakte Denken hinzu. Interesse ist ein persönliches Anliegen, das erkannt und durch bewusste Reflexionen gemeistert werden kann.

7. Werten – Uranus
Synonyme für Werten sind Bewerten, Einordnen, Urteilen. Eine vernunftgeleitete Wertorientierung kann sowohl in moralischer als auch in ethischer Hinsicht unter Menschen unterschiedlich sein. In moralischer Hinsicht werden die Wertorientierungen von verschiedenen Gruppenzugehörigkeiten beeinflusst. Tiere haben schon einen eigenen Moralkodex im Umgang miteinander. Ethische Wertorientierungen der Menschen sind unabhängig von Gruppenzugehörigkeiten und dadurch übergeordnet geltend. Ein gewissenhafter Mensch folgt seiner eigenen Integrität, die ihn von dem Gros der Menschen positiv abgrenzt. Persönliche Interessen können Anzeichen von Begabungen sein.

8. Streben – Neptun
Neptun ist für das Streben nach Gegenwärtigkeit zuständig. Gelebte Gegenwärtigkeit wird durch Meditieren sowie Lernen & Üben erreicht, situative Gegenwärtigkeit ist das vorübergehende Erleben eines Flowzustandes. Reife kann also nur erstrebt werden. Wer sich in den Modus des Lernens & Übens begibt, wird automatisch durch das entstehende und merklich spürbare Qi gefördert und erhält dadurch Energie. Es ist wie ein Naturgesetz. Wer metaphysisches Verstehen aufbauen bzw. erreichen möchte, muss an sich arbeiten, damit Qi ungehindert durch den Körper fließen kann. Ungehindert bedeutet hier ohne Blockaden. Blockaden verhindern Authentizität und führen zu Umwegen. Umwege verhindern die eigene Gegenwärtigkeit.

3. Zwei gegensätzliche Reisen durch die räumlichen Dimensionen der Weltformel

Hier soll die Unendlichkeit verdeutlicht werden. Beide Reisen durch die räumlichen Dimensionen der Weltformel fangen mit der Hautoberfläche des physischen Körpers an und enden in der Leere des Raums. Einmal raus aus dem Körper und einmal rein in den Körper.

So wie es erforderlich ist, bei der Außenreise eine sukzessive räumliche Verkleinerung sich bildlich vorzustellen, so wird bei der Innenreise eine sukzessive räumliche Vergrößerung benötigt.

A. Außenreise:
Von der Hautoberfläche eines einzelnen Menschen ausgehend und nach oben bzw. außen gedanklich reisend, würde die Reise zunächst durch die verschiedenen Schichten der Erdatmosphäre in das Weltall des Sonnensystems hineingehen. Dann wird die Milchstraße durchquert, wo nach einer Weile die Galaxis verlassen wird und das Universum beginnt. Das Universum durchreisend, kommt irgendwann die Grenze zum Kosmos, und aus dem Kosmos dann ausreisend in die bewegte Zeit des Areals des Urknalls. Sobald dieses Areal der Zeit verlassen wird, existiert nur noch die Leere des Raums, die irgendwann in das Unendliche des Nichts übergeht.

B. Innenreise:
Ebenfalls von der Hautoberfläche eines einzelnen Menschen ausgehend und jetzt nach innen reisend, geht es durch die Haut, Muskeln und Knochen in den Rumpf mit den weichen inneren Organen hinein, und dann in den feinstofflich-elektromagnetischen Bereich der Zellen. In eine Zelle hineinreisend kommt dann der Eintritt in den Zellkern mit den DNS-Molekülen und dann weiter in bspw. ein Wasserstoffatom mit einem Elektron in der Atomhülle, danach in den Atomkern mit einem Proton. Die weitere Reise ins Innere des Atomkerns führt in den Bereich der energetisch geladenen, instabilen Elementarteilchen und dann weiter dazwischen, bis die Leere des Raums innerhalb des Atomkerns anfängt und Stille herrscht. Danach kommt auch hier das Unendliche zum Vorschein.

Tabelle 85 gibt einen Überblick über die zwei Reisen durch die Dimensionen der Weltformel.

Erläuterung zur Tabelle 85:
In beiden Richtungen wandernd, geht es von einem Menschen aus in die gleiche Unendlichkeit. Aus der Unendlichkeit stammend und in ihr seiend, leben wir.

D) Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens ist ein Thema, womit sich jeder Mensch hin und wieder beschäftigt. Bevor es um den Sinn geht, wird die Sinnhaftigkeit als Grundverständnis näher erläutert.

0. Sinnhaftigkeit

Sinnhaftigkeit bedeutet, dass eine Handlung einen Zweck und damit eine Bedeutung verfolgt. Sie entsteht, wenn eine Handlung dazu dient, ein vorgegebenes, erstrebenswertes Ziel zu erreichen.

Die vier Bereiche des Lebens, die jeder Mensch als sinnhaft einstufen sollte, sind gleichzeitig die vier Seinskomponenten des Egos (Körper + Psyche + Geist + Sozialität). Eine jeweilige übergeordnete Sinngebung wäre:

1. Gesundheit im Körperlichen
2. Beziehungsstabilität im Psychischen
3. Weisheit im Geistigen
4. Absicherung im Sozialen
Wer Sinnhaftigkeit nicht nur verstanden, sondern auch gelebt hat, hat im Rentenalter – ausgenommen positive und/oder negative Schicksale – mit hoher Wahrscheinlichkeit bessere Voraussetzungen für Gesundheit, stabile Beziehungen, geistige Reife und finanzielle Absicherung.

1. Gesundheit im Körperlichen
Körperliche Gesundheit ist ein wichtiges Gut, das nicht unterschätzt werden sollte. Das Problem dabei ist nur, dass sie nicht ohne Anstrengung aufrechtzuerhalten ist. Gesundheit muss verstanden, erlangt und bewusst aufrechterhalten werden.

2. Beziehungsstabilität im Psychischen
Partnerschaftliche Beziehungen, ob als Ehe, Freundschaft oder beruflich, sind stets bezogen auf Lebensabschnitte. Jeder beziehungsbezogene Lebensabschnitt lässt sich dynamisch fassen als: vorher – während – danach – nachher. Vorher existierte die Beziehung nicht, dann kommt die Zeit während der Beziehung. Wenn eine Beziehung aus irgendeinem Grund endet, dann beginnt die Zeit danach, und wenn der Verlust aufgearbeitet ist, beginnt nachher.

Beziehungen bedürfen der aktiven Pflege, wenn sie stabil bleiben sollen. Dazu gehört aber auch das rechtzeitige Beenden von Beziehungen, die destruktiv werden. Wichtiger als die Stabilität einer Beziehung ist allerdings die grobe Beurteilung, ob eine Beziehung bspw. förderlich, zweckgebunden oder gar schädlich ist.

3. Weisheit im Geistigen
Menschen, die nicht verstanden haben, dass es klug ist, Wissen über sowohl Gesellschaftliches als auch Weltgeschehen, aber auch über unser Leben überhaupt anzueignen, entwickeln sich intellektuell kaum weiter. Dabei wird von folgender Hierarchie geistigen Erkennens ausgegangen:

Wissen → Logik → Wahrheit → Weisheit → Intuition.

Wissen wird bewusst angesammelt und bei uns Menschen im Gehirn gespeichert, woraus unsere Intelligenz logische Verknüpfungen erstellt, um Wahrheiten zu erhalten, die in ihrer Übereinstimmung Weisheiten bilden. Der geistig reife Mensch denkt in Begegnungen kaum noch nach, sondern lässt seiner Intuition freien Lauf – und ist.

Die Hierarchie geistigen Denkens ist eine Abfolge inhaltlicher Verdichtungen der Dynamik des Wissens.

1. Wissen – fragmentiert
2. Logik – identifiziert
3. Wahrheit – strukturiert
4. Weisheit – synergiert
4. Intuition – integriert

Fragmentiertes Wissen benötigt Logik, damit resonante Zusammenhänge zu Wahrheiten werden, die sich dann zu übergeordneten Weisheiten verdichten (sollen). Integriertes Wissen bedeutet, dass das Handeln eigenständig nach dem Weg der selektiv-sinnvollsten Nutzung per Bauchgefühl agiert.
4. Absicherung im Sozialen
Die Ausbildung eines Menschen dient in erster Linie dem Erlernen einer Erwerbstätigkeit, damit der eigene Lebensunterhalt gewährleistet ist, aber auch damit das Leben im Rentenalter finanziell abgesichert ist. Wer diese Tatsache nicht berücksichtigt, hat höchstwahrscheinlich im Alter belastende finanzielle Schwierigkeiten. In zweiter Linie ist Sozialität die Manifestation der eigenen sozialen Identität, die sich in diverse erhaltene und gewählte Rollen ausdrückt.

Selbstverständlich kann jeder Mensch Sinnhaftigkeit als persönliche Bedeutsamkeit in Interessen wie z. B. Kunst, Reisen, Muße, Politik, Esoterik usw. finden. Hier soll nur betont werden, dass eine vernünftige Pflege der vier Seinskomponenten des Egos bedeutende Sinnhaftigkeit für das Leben enthält.

Tabelle 130 fasst die vordergründigsten Aspekte der vier Seinskomponenten des Egos zusammen.

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Nun zum Sinn des Lebens: In diesem Seinsmodell wird davon ausgegangen, dass es einen allgemeinen, einen primären und einen sekundären Sinn des Lebens gibt.

1. Der allgemeine Sinn des Lebens

Der allgemeine Sinn des Lebens besteht darin, das Gefühl des persönlichen Weiterkommens im Leben aufrechtzuerhalten und bei Abhandenkommen wiederherzustellen. Es geht hierbei um ein allgemeines subjektives Gefühl des „für sich auf dem richtigen Weg Seins“. Meistens handelt es sich um kleinere angestrebte Zwischenziele im Leben, die sich irgendwann zu einem großen Ganzen zusammenfügen sollen.

2. Der primäre Sinn des Lebens

Der primäre Sinn des Lebens besteht darin, dafür zu sorgen, dass es einem grundsätzlich gut geht. Dies gilt sowohl für das Körperliche, Emotionale, Geistige als auch für das Soziale des eigenen Lebens.

Hierzu passende Schlagwörter, die einen pfleglichen Umgang benötigen, damit es einem gut gehen kann – in alphabetischer Reihenfolge – sind: Aus- und Fortbildung, Begabungen, Bewegung, Beziehungen, Ernährung, Finanzen, Freizeitgestaltung, Gesundheit, Schlaf, Wissen, Wohnsituation.

Wer sich allerdings konkreter die Frage nach dem Sinn des Lebens oder was das ganze Leben eigentlich soll, stellt, erhält Antworten in den Zielsetzungen der vier Planetenpaare unseres Sonnensystems. Die acht Planeten sind morphologisch per se in vier Planetenpaaren aufgeteilt, was nicht nur dynamische, sondern auch inhaltliche Bedeutung hat. Die ersten drei Planetenpaare teilen wir mit der Tierwelt. Nur wir Menschen sind in der Lage, die höheren Seinsstufen zu erreichen, was im dynamischen Bereich von Uranus und Neptun erfolgt.

Folgende Tabelle 20 gibt eine Zusammenfassung der vier Planetenpaare mit zugehöriger Disziplin und Zielsetzung.

Tabelle 20: Die Planetenpaare

a. Erregungsstatus
Einfach ausgedrückt geht es während des Lebens psychosomatisch darum, dass wir Menschen möglichst viele aufregende Erlebnisse erfahren möchten. Ziel dabei ist es, in einen gewollten Erregungsstatus zu gelangen und möglichst lange darin zu verweilen. Vordergründig geht es dabei um das Erleben heftiger Emotionen, die idealerweise in einem gewollten Erregungsstatus eine Weile lang anhalten können. Hierher gehören sämtliche Begehrlichkeiten des eigenen Lebens, wie beispielsweise Freiheit, Macht, Rauschzustände, Reichtum, Sexualität, Verliebtheit.

Weniger heftig, aber ebenfalls angestrebt, werden Flowzustände. Dabei handelt es sich um eine Art Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch. Das gesund Sein ist eine leichte Form eines Erregungsstatus, der am ehesten als ein tatkräftiges und im Alltag nicht eingeschränktes Sein erlebt wird.

b. Führungsstatus
Führungsstatus bedeutet soziobiologisch, die Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen. Am natürlichsten wird Führungsstatus als Elternteil oder als älteres Geschwisterteil erlebt und ausgeführt. Außerfamiliär geht es darum, eine professionelle Führungsposition einzunehmen und möglichst an wichtigen Entscheidungen beteiligt zu sein. Eine lauernde Gefahr einer Führungsposition ist der destruktive Machtmissbrauch.

Wer andere führen kann, ist eher in der Lage, sich selbst und damit das eigene Leben zur eigenen Zufriedenheit zu führen. Das Ziel des Lebens hier ist die intuitive Führung eines autarken, eigenständigen und finanziell unabhängigen Lebens.

c. Wissensstatus
Wissen ist Macht heißt es so schön. Im Bereich der Verhaltensintelligenz geht es grundsätzlich darum, das eigene sowie das Verhalten von anderen besser zu verstehen. Wissensstatus ist der höchste erreichbare Status eines durchschnittlich intelligenten Menschen, der sich nicht mit philosophischen, religiösen oder gar theosophischen Themen beschäftigt. Er ist meistens in einem erlernten Sachgebiet wissend, strebt aber nicht eine Erweiterung seines eigenen kognitiven Horizontes an.

d. Weisheitsstatus
Wer in den Weisheitsstatus gelangen möchte, muss dafür an-sich-arbeiten, lernen & üben, sich also entsprechend persönlich weiterbilden. Bei diesem An-sich-Arbeiten geht es in erster Linie darum, sich mit den metaphysischen Themen des Lebens auseinanderzusetzen, die im Bereich der Spiritualität sind. Diese neuen Einsichten gilt es dann im eigenen Dasein, also in Sprache und Verhalten, umzusetzen. Weisheitsstatus wird erreicht, wenn das eigene Gerechtigkeitsempfinden zu ethisch korrektem Verhalten führt.

Zusammengefasst geht es im Leben darum, genügend gewollte Erregungszustände zu erleben, sozial in Führungspositionen zu gelangen und nebenher an sich zu arbeiten, um irgendwann ein eher geistig sinnerfülltes und zufriedenes Leben zu führen.

3. Der sekundäre Sinn des Lebens

Der sekundäre Sinn des Lebens besteht zunächst darin, für sich persönlich bedeutende, wünschenswerte Zustände zu schaffen. Sekundär, weil es sich um ein übergeordnetes Ziel als Sinn handelt, das in der Adoleszenz anfängt, als Elternteil weitergeht und am ehesten nach dem Berufsleben, also im Seniorenalter, als Grundhaltung erreicht werden kann.

Wünschenswerte Zustände beziehen sich hauptsächlich auf den sozialen Bereich des Lebens, also wie wir Menschen miteinander umgehen. Je allgemeingültiger die wünschenswerten Zustände sind, desto näher werden sie als „himmlisch“ bezeichnet.

Passende Schlagwörter für wünschenswerte, himmlische Zustände sind: Akzeptanz, Anerkennung, Chancengleichheit, freie Meinungsäußerung, Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit, Gewaltlosigkeit, Respekt, Toleranz, Wohlstand, Wohlwollen.

Passende Zustände wären beispielsweise:

– Frieden zwischen den Völkern, also keine Kriege
– Klare und respektierte territoriale Einteilungen der Länder
– Toleranz Andersgläubigen gegenüber sowie Akzeptanz diverser Geschlechter
– Genereller Wohlstand ohne soziale Ungerechtigkeiten
– Nirgends Hungersnot auf der Welt
– Chancengleichheit mit freiem Zugang zu Schulen und Ausbildungen für alle
– Viele fördernde Sozialprojekte

Um den sekundären Sinn des Lebens erreichen bzw. leben zu können, müssen zuvor die höheren Seinsstufen des Lebens erreicht werden. Vorher ist der Grad des persönlichen Narzissmus im Wege. Ausführliches zum Narzissmus ist im ergänzenden Artikel “4. Eine Systematisierung des Narzissmus“ im Blog „spirituelleslernen.de“ zu finden.

Wie im Artikel “Die Seinsstufen des Lebens“ im Beitrag “9. Das Individuelle des Menschen“ näher erläutert wird, gibt es drei höhere Seinsstufen des Lebens: die Erwachung, die Befreiung und die Erleuchtung. Die sechs charakteristischen Eigenschaften der höheren Seinsstufen sind:

a. Die Erwachung
1. Gegenwärtigkeit
2. Kreativität
b. Die Befreiung
3. Weisheit
4. Intuitivität
c. Die Erleuchtung
5. Freigeistigkeit
6. Feenhaftigkeit

e. Erwachtenstatus
Der erwachte Mensch befindet sich im Erwachtenstatus und hat die dritthöchste Stufe der menschlichen Reife erlangt. Das Verlangen ist voll entbrannt, und seine Willenskraft ist darauf konzentriert, sich darzustellen und anderen zu helfen. Der Erwachte ist ein kreativer Mensch und beschäftigt sich mit Themen verschiedener Religionslehren. Er hat Klugheit erreicht und strebt den Weisheitsstatus des Befreiten an. Tägliches Meditieren ist für einen Erwachten eine Selbstverständlichkeit, wenn er die Befreiung anstrebt.

f. Befreitenstatus
Der befreite Mensch befindet sich im Befreitenstatus und hat die zweithöchste Stufe der menschlichen Reife erlangt. Das Verlangen ist deutlich reduziert, und sein Leben ist darauf konzentriert, sich zurückzuziehen und dem Selbst das Leben zur Aufarbeitung und Optimierung zu überlassen. Der befreite Mensch hat den Weisheitsstatus erreicht und ist daher völlig intuitiv im Umgang. Allerdings scheut er sich nicht davor, seinen Mitmenschen durch sein Verhalten weiterbringende Lektionen zu ermöglichen.

Der Befreitenstatus kann nur durch regelmäßiges Meditieren erreicht werden. Ohne das Meditieren finden die nötigen Synchronisierungen der Vor-DNS des Geistfeldes mit der des Selbst bzw. der Monade nicht statt. Der Befreitenstatus wird erreicht, indem die gewohnte soziale Identität vollständig aufgegeben wird, damit das Selbst zunächst das Leben übernehmen kann.

g. Erleuchtetenstatus
Ein erleuchteter Mensch befindet sich im Erleuchtetenstatus und hat die höchste Stufe der menschlichen Reife erlangt. Das Verlangen ist erloschen und das Sein ist hauptsächlich auf freigeistiges Schaffen ausgerichtet. Erleuchtete Menschen leben in einer eigenen – für andere Menschen unbemerkten – vollkommenen Glückseligkeit, weil sie die Loslösung vollzogen haben.

Durch die Erleuchtung vereinigt sich das durch die Aufarbeitung mit dem Ich – während der Befreiung – geläuterte innere Kind mit dem Selbst, woraus das Sich-Ego entsteht. Der Erleuchtete wird also psychisch sprichwörtlich „wieder wie ein Kind“, das allerdings geistig geläutert ist. Näheres hierzu ist im Artikel “Die Rolle des inneren Kindes“ im Beitrag “9. Das Individuelle des Menschen“ zu finden. Zur Feenhaftigkeit siehe den ergänzenden Artikel „13. Der feenhafte Mensch“.

4. Ist das Leben determiniert, Schicksal oder freier Wille?

Eine der wichtigsten Fragen, die sich wohl jeder irgendwann stellt, ist: Ist das Leben Schicksal, also Bestimmung, oder freier Wille? Die richtige Antwort hier ist die Synthese, also dass beides zutrifft. Die Dualität des Entweder-oder kann nur durch die Synthese der Trinität des Sowohl-als-auch aufgelöst werden.

Das Universum, die Galaxis, die Milchstraße, das Sonnensystem und die Biosphäre der Erde sind allesamt nach diesem Seinsmodell kausal intendiert entstanden, also teleologisch. Die treibende Kraft hinter der Entstehung und Differenzierung sämtlicher Himmelskörper war die immanente Intention des Willens zu sein, der aus dem ursprünglichen Geist des Raums entstand. Da spielten weder Schicksal noch freier Wille eine Rolle. Das bedeutet, dass die Erde mit Biosphäre inklusive Botanik intendiert nach dem Intelligenzprinzip Versuch & Irrtum, das durch Initiierung & Rückkopplung funktioniert, entstehen sollte, damit letztendlich wir Menschen darin leben und reifen konnten.

Wir Menschen werden innerhalb diverser äußerer Kraftfelder geboren, die für uns eine bestimmende Wirkung ausüben und daher schicksalhaft wirken, also von Beginn an einen starken Einfluss auf unser Leben ausüben. Dies sind vor allem Sternen- und Planetenkräfte. Der Charakter eines Menschen ist beispielsweise angeboren und entwickelt sich im Laufe des Lebens aufgrund des persönlichen Umgangs mit Erlebnissen zur Persönlichkeit (Persona = Maske). Dieser persönliche Umgang mit Erlebnissen ist stark abhängig von dem individuellen Stand des Fortschritts bezüglich der acht Intelligenzbereiche des Individuums. Siehe dazu weiter oben.

Demnach werden wir Menschen zwar schicksalhaft geboren, wodurch bestimmte körperliche, psychische, geistige und soziale Gegebenheiten verbunden sind, erhielten allerdings einen freien Willen, um selbstbestimmt das Beste aus unserem Leben, verbunden mit den auf uns einwirkenden Kräften, zu machen.

Als erlebender beziehungsweise seiender Mensch ist es demnach einem selbst überlassen, aktuell anstehende Entscheidungen zu treffen, die mehr oder weniger Einfluss auf das weitere Leben haben. Dabei sind wir Menschen allerdings mehreren Einflussfaktoren ausgesetzt, die sowohl körperlich, psychisch, geistig als auch sozial auf uns einwirken. Manche Einflussfaktoren überwältigen, manche nehmen Einfluss, und manche tangieren kaum.

Das eigene Leben kann abwechselnd bzw. grundsätzlich aktiv mit Willenseinsatz gelenkt werden oder eher passiv ertragen und äußeren Einflüssen überlassen sein. Es ist also jedem einzelnen Menschen überlassen, was er im Rahmen seiner gegebenen Möglichkeiten aus seinem Leben macht.

Es ist auch so, dass je weiter bzw. reifer das Selbst eines Menschen vor der Geburt war, desto determinierter verläuft der Lebenszyklus. Die Reife des Selbst eines Menschen wird durch die vorherigen Lebenszyklen auf der Erde erreicht. Daher ist es verständlich, dass ein reiferes Selbst ein reiferes Geistfeld – vorgeburtlich – zur Geburt entsandte. Ausführliches zur Entstehung des Geistfeldes ist im Beitrag “8. Das Werden des Menschen“ zu finden.

Das Selbst eines Menschen ist nicht nur räumlich vom Menschenleben auf der Erde entfernt, es hat auch keinen direkten Einfluss auf das aktuelle Leben des zugehörigen Menschen. Allerdings hat das Ich des Egos eines Menschen die Möglichkeit, über das Erreichen des meditativen Status beim Meditieren feinstoffliche Synchronisierungen zwischen der Monade des Selbst und der zentralen Geistzelle des Meditierenden zuzulassen.

Diese feinstofflichen Synchronisierungen bewirken Verstärkungen der bereits in der Geistzelle immanenten Determinanten, was zu einer intendierten Einflussnahme auf das weitere Leben führt. Daraus resultiert gewollt mehr innere Bestimmung und weniger freier Wille. Das bedeutet, dass das, was während eines Lebenszyklus bestenfalls passieren soll, bereits vorgeburtlich feinstofflich in der auf monomolekularen Kohlenstoffkonfigurationen aufgebauten Vor-DNS der zentralen Geistzelle implementiert wurde. Nun kommt ab der Geburt dann „das Leben“ dazwischen, mit all den einflussnehmenden Kräften, die auf einen Menschen bewusst und/oder unbewusst einwirken und ihn von seiner eigentlichen Bestimmung abbringen können.

a. Die Bestimmung einer Person

Die Art der Bestimmung, die hier gemeint ist, fassen folgende fünf Definitionen zusammen.

1. Pons: Bestimmung bedeutet 1. der Zustand, dass jemandem eine bestimmte Zukunft vorgegeben
ist 2. Zweck oder Aufgabe von etwas.
2. Duden: Bestimmung bedeutet das Bestimmtsein; die Berufung.
3. Wiktionary: Bestimmung bedeutet das, was schon vorbestimmt ist; Berufung, Schicksal.
4. DWDS: Bestimmung bedeutet 1. das Festsetzen, 2. Ziel, 3. Berufung.
5. Woxikon: Synonyme von Bestimmung: Auftrag, Sinn, Zweck, Destination, Bedeutsamkeit, Ziel.

Die Gestaltung des eigenen Lebens geschieht unter dem Einfluss von Bestimmungen, die sich je nach Reife unterscheiden. Die Einflüsse auf die Lebensgestaltung sind bei:

a. Kindern & Jugendlichen – Fremdbestimmt
b. Adoleszenten & Erwachsenen – Lebensbestimmt
c. Gewissenhaften & Erwachten – Ichbestimmt
d. Befreiten – Selbstbestimmt
e. Erleuchteten – Seinsbestimmt

a. Kinder & Jugendliche werden durch ihre Erziehung und gesellschaftliche Stellung fremdbestimmt.
b. Adoleszente & Erwachsene sind lebensbestimmt. Lebensbestimmt bedeutet, dass nicht erzieherische äußere Faktoren der Lebensumstände stark bestimmend sind.
c. Eine gewissenhafte emotionale Unabhängigkeit führt zur Ichbestimmtheit der Lebensführung. Die Angstfreiheit des Erwachten löst ebenfalls ein ichbestimmtes Leben aus.
d. Die Ichfreiheit des Befreiten löst ein selbstbestimmtes Leben aus. Selbstbestimmt bedeutet hier, dass das eigene Selbst das weitere Leben geistig übernimmt. Einerseits befreite sich das Ich von der Lebensführung und andererseits wurde das Selbst vom Ich befreit.
e. Die Vereinigung des Selbst mit dem inneren Kind löst das ursprünglich bestimmte Leben des Erleuchteten aus. Die eigene Bestimmung wird nun realisiert.

Je weiter ein Mensch in den Seinsstufen des Lebens kommt, desto selbstbestimmter lebt er. Selbstbestimmt bedeutet hier, von den Absichten des eigenen Selbst bestimmt zu sein und nicht die Entscheidungsfreiheit, stets das zu tun, was man gerade will.

Die Bestimmung einer Person beinhaltet die allgemeinen Ziele des aktuellen Lebens, die geistig feinstofflich, antizipatorisch implementiert wurden. Bestimmungen sind demnach keine Vorhersagen, sondern tendenzielle bis imperative Vorgaben. Es kann nicht bestritten werden, dass die Bestimmung einer Person eine imperativische Prägung hat.

Wie zufrieden eine Person mit sich selbst ist, hängt im Wesentlichen von ihrer Bestimmung ab. Daher beurteilen verschiedene Personen die gleichen Körpermerkmale, Eigenschaften, Lebensumstände und Erlebnisse unterschiedlich.

Die allgemeinen Umstände des Lebens sind:

1. Der physische Körper
2. Der eigene Charakter
3. Die eigene Intelligenz
4. Die familiären Verhältnisse
5. Das erweiterte Wohnumfeld
6. Die Art der Beziehungen, die eingegangen werden
7. Die inneren Strebungen (bewusst und unbewusst) des Lebens

Die bestimmenden Zielsetzungen des Selbst sind darauf ausgerichtet, die nächsthöhere Seinsstufe des Lebens erreichen zu können.

Das absolute Endziel eines Menschenlebens auf der Erde ist, die Erleuchtung und damit das eigens bestimmte Leben zu erreichen. Vorher müssen allerdings erst aus der Mittelmäßigkeit heraus die Gewissenhaftigkeit, danach die Erwachung und dann die Befreiung erreicht werden.

Niederlagen und Schicksalsschläge sollten als nützliche Gelegenheiten betrachtet werden, um weiterzukommen – egal wie schmerzhaft. Dabei geht es hauptsächlich um die eigene innere Auseinandersetzung mit der Niederlage bzw. dem Schicksalsschlag. Es geht also weniger um das, was passiert ist, sondern vielmehr darum, wie persönlich damit umgegangen wird.

Joseph              – Stand: 01.10.26