2. Der Aufbau des Seins

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2. Der Aufbau des Seins (PDF – Stand: 22.11.25)

Hier ist der Text ohne Tabellen. In der obigen PDF-Datei sind die Tabellen enthalten.

A) Die vier Speichermedien des Seins
1. Die Entstehung von Ur-DNS
2. Das Speichermedium Prä-DNS
3. Das Speichermedium Vor-DNS
4. Das Speichermedium DNS

B) Die neun Ebenen des Daseins
1. RaumZeit Ebene
2. Kosmische Ebene
3. Galaktische Ebene
4. Sonnenebene
5. Seinsebene
6. Lebensebene
7. Animalebene
8. Menschebene
9. Reifungsebene

C) Druck und Dichte nach der Weltformel
1. Definitionen von Dichte- & Druckverhältnissen
1. Dichteverhältnis (Kompressionsdruck)
2. Druckverhältnis des Raums (Umgebungsdruck)

2. Vergleich der Dichteverhältnisse von fünf Dimensionen
1. Universum (intergalaktischer Raum)
2. Galaxie (Bereich des Halos)
3. Milchstraße (interstellarer Raum)
4. Sonnensystem (interplanetarer Raum)
5. Erdatmosphäre (planetare Atmosphäre)

D) Die vier Subdimensionen des Lebens
1. Die vier Seinsformen der Biosphäre
a. Die Biosphäre
b. Die Botanik
c. Die Tierwelt
d. Die Mensch

Dieser Beitrag möchte vordergründig den strukturellen Aufbau des Seins darstellen. Angefangen mit dem zentralen Permanentatom, das die vier Dimensionen der Galaxis kreierte, bis zu den vier Subdimensionen, die erforderlich waren, damit wir Menschen in der Biosphäre der Erde entstehen konnten.

A) Die Speichermedien des Seins

1. Das Speichermedium Ur-DNS

Ur-DNS enthält die Intelligenz des Seins – Loga, die vom allerersten Impuls des singulären Punktes, des vom ursprünglichen Geistes des Raums entstandenen Willens zu sein, ausging und mit der Fertigstellung des Universums inklusive des zentralen Permanentatoms endete.

Im Atomkern des Permanentatoms stehen lediglich instabile Elementarteilchen der Dimension – Zeit und freie Neutronen der Dimension – Kosmos zur Polarisierung zur Verfügung. Die geringe Raumdichte innerhalb des zentralen Atomkerns kann demnach nur unter Nutzung der instabilen Elementarteilchen strukturelle und damit schwach polarisierende Veränderungen an den freien Neutronen verursachen, woraus die räumlich-strukturelle Ur-DNS des Permanentatoms im inneren randständigen Bereich des Atomkerns entstanden ist.

Die Ur-DNS besteht aus einer einfachen Struktur von singulären Neutronen, die als grundlegende Informationseinheiten dienen. Durch Alteration der Ausrichtung des Neutronenspins (Spin-up oder Spin-down) entstehen dezente Polarisierungen, magnetische Dipole genannt. Diese Ur-DNS speichert die fundamentalen Existenzparameter des Raums, der Zeit, des Kosmos und des Universums. Sie ist unveränderlich und isoliert im Kern des Permanentatoms, das sich im Zentrum des galaktischen Kerns befindet.

Es sei an dieser Stelle betont, dass hier die Rede von Prozessen ist, die innerhalb des Raums des Atomkerns des Permanentatoms abliefen und zwar im Randbereich und damit um die zentralen Protonen herum.

2. Das Speichermedium Prä-DNS

Um das Permanentatom herum bildete sich in der Atomzelle die Prä-DNS, eine komplexere Struktur, die auf Wasserstoffatomen basiert. Prä-DNS entsteht in der vorgalaktischen universellen 7. Dimension. Diese DNS-Art nutzt die verschiedenen Isotope des Wasserstoffs – Protium, Deuterium und Tritium –, um Informationen in unterschiedlichen Komplexitätsstufen zu speichern. Die Prä-DNS fungiert als permanenter Speicher, der alle Informationen einer Galaxie (Entstehung, Aufrechterhaltung, Optimierung und Beendigung) enthält und nach Beendigung deren Daseinszyklus erhalten bleibt, um die nächste Galaxie optimierter aufzubauen.

Prä-DNS enthält die Intelligenz der Galaxie – Logas, die mit der Kreierung der allerersten Galaxie anfing und seither für die Entstehung sämtlicher Galaxien und sonstigen Himmelskörper des Universums verantwortlich ist.

Die Permanentzelle ist eine direkt außerhalb des Permanentatoms entstandene Verdichtung, die der 7. Dimension des Universums angehört. Dies zu betonen ist wichtig, weil die Permanentzelle inklusive der Prä-DNS unzerstörbar ist und bei der Entkoppelung des Permanentatoms von einer Galaxie mitgenommen wird, wenn eine neue Galaxie zu bilden ist. Näheres hierzu ist im Artikel „Materieller Abbau von Galaxien“ im Beitrag „5. Die Galaxie des Permanentatoms“ zu finden.

Damit nimmt das Permanentatom die Intelligenz der Galaxie, die in der Prä-DNS der Permanentzelle gespeichert ist, mit und kann bei der nächsten Galaxieentwicklung bis zum gewesenen Stand der Dinge schneller voranschreiten. Allerdings, um den Zeitpunkt erforderlicher Veränderungen zu erkennen und entsprechend eine andere Lösung bzw. Vorgehensweise einzuleiten, um die Fehlentscheidung, die zur Entkoppelung von der letzten Galaxie führte, zu verhindern.

Nehmen wir mal an, dass unsere Erde für uns Menschen irgendwann unbewohnbar wird. Das würde dazu führen, dass das Permanentatom sich von unserer Galaxis abkoppelt und in unmittelbarer Nähe eine neue Galaxie entstehen lassen würde, wobei die Minerale der abgekoppelten Galaxie zur freien Verfügung stünden. Die Intelligenz des Seins würde entsprechend antizipieren, ab welchem Zeitpunkt es zu einer gravierenden Fehlentwicklung kam und diese korrigieren, damit die nächste Menschheit dem Ziel, wünschenswerter himmlischer Zustände auf der Erde zu schaffen, näher käme.

Jede relevante Differenzierung der Prä-DNS der Permanentzelle führt zur Bildung von räumlich-strukturellen Bildern, die eine entsprechende energetische Aussagekraft haben. Diese Aussagekraft befindet sich in der Spannung der Elemente, analog zur Aussagekraft der Logos, die durch die Sternbilder der Milchstraße auf unser Sonnensystem Einfluss nimmt.

3. Das Speichermedium Vor-DNS

Während die Wasserstoffatom basierte Prä-DNS das vorgalaktische Speichermedium der Galaxis ist, gibt es ein galaktisches Speichermedium sämtlicher Himmelskörper und Lebewesen – Vor-DNS. Im Zentrum jeder Galaxie zwischen dem Permanentatom und der Galaktischen Sonne befindet sich die zentrale Vor-DNS, die auf Kohlenstoffatomen basiert. Vor-DNS bildet sich in der feinstofflichen 5. Dimension. Sie ist ebenfalls lokal in jedem Stern, Planeten, Monade und jedes Lebewesen in der jeweiligen Zentralzelle verortet. Es handelt sich demnach um eine zentrale Speicherung einer genetischen Einheit.

Kohlenstoff mit vier Valenzelektronen ist deutlich komplexer als die vorherigen DNS-Arten. Vor-DNS wird von vier Subintelligenzen, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen, überwacht. Logos, die erste galaktische Subintelligenz, legt die grundlegende Struktur der Milchstraße fest. Logo, die zweite galaktische Subintelligenz, ist für die planetarische Zielgerichtetheit verantwortlich und bestimmt die Anordnung des Sonnensystems. Logi, die dritte galaktische Subintelligenz, gestaltet die einzige Biosphäre des Sonnensystems um die Erde herum. Logik, die vierte galaktische Subintelligenz, repräsentiert die Intelligenz der Lebewesen. Diese galaktischen Intelligenzen arbeiten hierarchisch zusammen, wobei Logos als Ober-Subintelligenz fungiert und die anderen Subintelligenzen überwacht.

Sowohl bei Himmelskörpern als auch bei Lebewesen ist die Vor-DNS enthaltende Zentralzelle die aktivierende und steuernde Instanz. Sobald die Zentralzelle einem Seinsobjekt entzogen wird, geht es ein und stirbt. Mit der Seele des Menschen entzieht sich die Zentralzelle dem physischen Körper, woraufhin der Tod eintritt und die Seele inklusive Zentralzelle im Nachleben weiter existiert. Beim Sterben von Sternen entzieht sich die Zentralzelle ebenfalls, hier allerdings, um einen neuen Stern zu bilden. Bei Galaxien ist es so, dass das zentrale Permanentatom sich verzieht, um eine neue Galaxie zu kreieren und die alte Galaxie stirbt, baut ab, zerfällt und stellt die anfallenden Minerale zur Verfügung. Näheres hierzu ist im Artikel „Materieller Abbau von Galaxien“ im Beitrag „5. Die Galaxie des Permanentatoms“ zu finden.

4. Das Speichermedium DNS

Die biologische DNS entstand in der materiellen 3. Dimension dieser Hierarchie und ermöglicht die Manifestation aller Lebensformen. Sie befindet sich meistens in den Zellkernen sämtlicher Zellen. DNS besteht aus drei Nukleotiden, die aus den fünf Ur-Elementen Sauerstoff (O), Wasserstoff (H), Kohlenstoff (C), Stickstoff (N) & Phosphor (P) bestehen. Lokale DNS ist selbstregulativ und reagiert individuell auf Vor-DNS bzw. Umwelteinflüsse.

DNS ist für die Entstehung und Aufrechterhaltung sämtlicher Lebensformen der Biosphäre zuständig und ist abhängig von den Impulsen des Geistes, um die Überwachung und Entwicklung von evolutionären Prozessen einzuleiten. Daher ist die DNS eng mit dem Geist verbunden und fungiert als Schnittstelle zwischen der geistig-intelligenten Struktur der Vor-DNS und der Physis der Lebensformen.

B) Die neun Ebenen des Daseins

Damit Dasein in irgendeiner Form entstehen kann, bedarf es zunächst einer Verdichtung vom leeren Raum. Ohne Verdichtung von Raum kann es demnach kein Dasein geben. Die in diesem Seinsmodell relevanten Verdichtungen von Raum wurden durch spezifische zentrale Drehimpulse ausgelöst, die gleichzeitig als Energiequelle der dadurch entstandenen neuen Ebenen des Daseins angesehen werden.

Dieses Seinsmodell geht ferner davon aus, dass bis zur Entstehung des Menschen mehrere Dichtestufen erforderlich waren. Diese Dichtestufen sind die neun Ebenen des Daseins, die in Tabelle 22 dargestellt werden.

Wie in der obigen Tabelle ersichtlich ist, gibt es vier Ebenen des Daseins, die einen spezifischen zentralen Drehimpuls als Energiequelle haben. Diese ersten vier Ebenen des Daseins sind für den materiellen beziehungsweise mineralischen Aufbau sowohl der Sterne der Milchstraße als auch der Planeten des Sonnensystems zuständig.

Erst die Fertigstellung sämtlicher Himmelskörper, dabei insbesondere der Erde mit Mond, ermöglichte die Erzeugung von Lebensenergie, die als eigenständige Entstehungsenergie als Energiequelle für den Aufbau der Biosphäre mit Pflanzen, Tieren und uns Menschen verantwortlich ist. Lebensenergie muss allerdings gelenkt werden, da sie von Natur aus intentionslos ist, wie z. B. Licht. Die Lenkung beziehungsweise Steuerung der Lebensenergie erfolgt über die auf die Erde gerichteten Planetenkräfte, die über ihre Anziehungs- und Fliehkräfte sowie Wellen erfolgt.

Die Erreichung der höheren Seinsstufen des Menschen ist im Normalfall nur durch eigenes unerbittliches Streben sowie personelle, institutionelle und/oder substanzielle Verstärker möglich. Es gibt allerdings spontane Erwachungen ohne Streben oder Verstärker. Zu näheren Ausführungen zu den höheren Seinsstufen siehe den Artikel „Die Seinsstufen des Lebens” im Beitrag „9. Das Individuelle des Menschen”.

Die ersten vier Ebenen des Daseins enthalten zwei Dimensionen. Innerhalb einer Daseinsebene ist das Raumdichteverhältnis gleich. Bei der Entstehung der zweiten Dimension der ersten vier Daseinsebenen entsteht allerdings eine Erhöhung des Objektdrucks, was zu Änderungen der Konsistenz der darin enthaltenen Himmelskörper führt. Erst bei der Entstehung der nächsten Daseinsebene verändert sich die gesamte Raumdichte der darin enthaltenen beiden Dimensionen. Daher gehören jeweils zwei Dimensionen einer Ebene des Daseins an.

Die für uns wahrnehmbaren Himmelskörper entwickelten sich allmählich aus immer differenzierteren und mineralisierenden Kernfusionen innerhalb der absteigenden und immer dichter werdenden Dimensionen (6., 5., 4.) bis zur endgültigen materiellen 3. Dimension. Danach erst konnten Lebensformen auf der Oberfläche der Erde bzw. innerhalb der Bisophäre durch Lebensenergie entstehen beziehungsweise belebt werden.

Die acht Dimensionen der ersten vier Ebenen des Daseins bilden sowohl die dynamische als auch die materielle Grundlage, in der wir leben. Die vier Subdimensionen werden durch Lebensenergie erzeugt und beleben in der materiellen 3. Dimension die Erdoberfläche zur Biosphäre und ermöglichen die Vegetation und Tierwelt.

Die neun Ebenen des Daseins mit ihren Grundlagen und Ergebnissen sowie ihre acht Dimensionen und vier Subdimensionen (SD-A bis D) werden in Tabelle 24 dargestellt.

Wie in der Tabelle 24 zu erkennen ist, bestehen die ersten vier Ebenen des Daseins (A. & B.) grundsätzlich aus zwei Dimensionen, einer ersten äußeren Dimension als passive Grundlage, innerhalb derer eine weitere aktive Dimension entsteht.

Es erschien für das allgemeine Verständnis wichtig die Bezeichnung 3. Dimension – Planetenwelt als unsere materielle 3. Dimension zu belassen. Unsere Realität als 8. Dimension in der chronologisch richtigen Reihenfolge zu bezeichnen, wäre zwar von der Entstehung der Dimensionen aus betrachtet passender, aber dafür missverständlicher bei der Erläuterung der Entstehung des Menschen sowie des Daseins als Mensch.

Daher wird in diesem Seinsmodell die Reihenfolge der Entstehung der Dimensionen als 1., 2., 8., 7., 6., 5., 4. & 3. bezeichnet. Vom Menschen als Zentrum aus betrachtet, umgeben uns die Dimensionen in der Reihenfolge 4., 5., 6., 7. & 8. Sowohl nach innen als auch nach außen hin.

Das Endergebnis ist jedenfalls, dass aus den ersten beiden Dimensionen Raum und Zeit die 3. Dimension in Form von Materie entstanden ist, nur halt über den Umweg weiterer fünf dazu erforderlichen “Zwischendimensionen”. Schließlich geht es ja um unsere materielle Existenz in der Realwelt bzw. Planetenwelt der materiellen 3. Dimension.

C) Druck und Dichte nach der Weltformel

Dimensionen sind eigenständige und vor allem abgeschlossene energetisch-dynamische Raumeinheiten, die eigenen physikalischen und/oder chemischen Gesetzmäßigkeiten unterworfen sind. Damit sind die Objekte der Dimensionen unterschiedlichen Druckverhältnissen in Form von Umgebungsdruck im Einzelnen und Raumdichten im Allgemeinen unterschiedlichen Ausmaßes ausgesetzt. Raumdichte ist ein physikalisches Maß für die acht Dimensionen der Weltformel.

Wie bereits erwähnt, bedurften die ersten vier Ebenen des Daseins eines eigenen erhöhten Dichteverhältnisses des Innenraums, das jeweils durch einen zentralen Drehimpuls ausgelöst wurde. Das bedeutet, dass jeweils in beiden Dimensionen dieser vier Ebenen des Daseins gleiche Dichteverhältnisse im Innenraum = Raumdichten herrschen. Was sich allerdings bei einer Dimensionsbildung innerhalb einer Ebene des Daseins ändert, ist das innere Druckverhältnis auf die Objekte = Umgebungsdruck innerhalb eines gleichen äußeren Dichteverhältnisses, was zu dynamischen Veränderungen bzw. Entwicklungen der Objekte und damit zu erweiterten Wechselwirkungen jeweils führt.

Die Bildung einer neuen Dimension – innerhalb einer Ebene des Daseins – bedarf also keines allgemein erhöhten Dichteverhältnisses, wie bei der Bildung einer neuen Dimension als Wechsel zur nächsten Ebene des Daseins, sondern einer genügenden Entwicklung bzw. Reife der enthaltenen Objekte der Dimension, die irgendwann spontan zu ihrem neuen Druckverhältnis führt. Danach findet eine Anpassung des inneren Druckverhältnisses der Objekte und der daraus entstandenen neuen Dynamik sowie eine Weiterentwicklung der Objekte bis zur endgültigen Vorbereitung zur Entstehung der nächsten Ebene des Daseins statt, wonach ein neues allgemeines Dichteverhältnis des Raums erfolgt.

Lediglich die Objekte der zweiten Dimension innerhalb einer Ebene des Daseins sind also von ihrer Masse beziehungsweise Konsistenz her druckreicher bzw. kompakter und dadurch energiereicher.

Nach der Weltformel existieren insgesamt acht Dimensionen sowohl innerhalb als auch außerhalb von uns Menschen. Im Text wird die kürzere Bezeichnung Dimension verwendet, weil die Dimensionen der Weltformel ausschließlich räumliche Dimensionen sind. Demnach ist eine Dimension ein räumlich begrenztes Areal im Raum mit eigener Raumdichte und daraus resultierenden Umgebungsdruck auf ihre Teilchen und Objekte.

Die unterschiedlichen Dichte- und Druckverhältnisse von fünf Dimensionen sollen in diesem Artikel erläutert werden. Es geht um das Universum, der Galaxiehalo, die Milchstraße, das Sonnensystem und die Erdatmosphäre. Sie sind alle eigenständige Dimensionen und jeweils das Ergebnis physikalischer Kompressionsprozesse.

Sämtliche Begriffe dieses Artikels sind im Josephs Wörterbuch definiert.

Die in der Tabelle aufgelisteten Dimensionen werden in der Weltformel im Artikel „Die acht Dimensionen der Materie“ des Beitrags „2. Der Aufbau des Seins“ näher erläutert.

A. Definitionen von Dichte- & Druckverhältnissen

Gerade für Physiklaien verschwimmen die Begriffe „Druck“ und „Dichte“ oft, weil beide etwas mit „wie viel ist da“ zu tun haben. Dichte bedeutet: Wie viele Teilchen sind in einem bestimmten Raum? (Wie voll ist die Halle?). Druck bedeutet: Wie interagieren diese Teilchen? (Was passiert mit den Teilchen in der Halle?). Beides hängt zwar zusammen – ist allerdings nicht dasselbe. Sehr wenige, schnelle Teilchen können z. B. mehr Umgebungsdruck erzeugen als viele langsame.

1. Dichteverhältnis (Kompressionsdruck)

Das Dichteverhältnis beschreibt das Ergebnis, das durch Kompression entsteht, also wenn ein Medium – in der Weltformel Raum – absichtlich komprimiert wird. Das Dichteverhältnis ist demnach der aus einer Kompression resultierende Dichtheit des Raums. Kompression entsteht durch ein von außen erzeugtes Zusammenpressen von Raum oder eine von innen erzeugte Zusammenziehung von Raum.

Beispiele der Physik für das Zusammenpressen, also von außen erzeugter Kompressionen sind:

• Kompression von Luft in einem Fahrradreifen
• Kompression des Treibstoff-Luft-Gemischs im Motor (Kolben)
• Kompression in einer hydraulischen Presse
• Kompression von Gasen in Druckbehältern

In der Weltformel geht es allerdings um eine Kompression von Raum, die aufgrund einer zentralen Anziehung erfolgt – Raum wird von innen zusammengezogen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Rotation einer zentralen Wirkkraft eine Raumzusammenziehung erzeugt, die stabiler Kompression sowohl differenzierte dynamische als auch materielle Wechselwirkungen ermöglicht. Nichts hiervon geschieht zufällig. Die Dichte- und Druckverhältnisse einer Dimension sind das Ergebnis der kosmischen Kompressionsgeschichte, die im Beitrag „4. Das Universum des Urknalls“ näher beschrieben wird.

Das Dichteverhältnis ist demnach das Ergebnis einer künstlich oder natürlich erzeugten Kompression, die künstlich durch äußere und natürlich durch innere Einwirkung entsteht. Je mehr Kompression erzeugt wird, desto dichter wird der Raum.

Ohne das Verständnis der Dichteverhältnisse ist die Dynamik der Dimensionen – etwa Entstehung von Sternen, Planeten und der Biosphäre – nicht logisch nachvollziehbar. Druck und Dichte sind zentrale Parameter für die gesamte Evolution der Materie im planetarischen Seinsmodell der Weltformel.

2. Druckverhältnisse des Raums (Umgebungsdruck)

Das Druckverhältnis ist der äußere Umgebungsdruck, der in einer bestimmten Dimension herrscht – egal, ob in der Erdatmosphäre, im Sonnensystem oder in der Milchstraße. Diese sind: 1013 hPa an der Erdoberfläche, 10⁻¹¹ bar im interplanetaren Raum (Sonnenwinddruck) und 10⁻¹² bar im interstellaren Raum.

Eine Erhöhung der Raumdichte bzw. des Dichteverhältnisses einer Dimension erzeugt eine Druckerhöhung auf die in der Dimension vorhandenen Teilchen und Objekten.

Das Druckverhältnis einer Dimension ergibt sich demnach aus dem durch Kompression erzeugten Dichteverhältnis und der resultierenden Interaktion der in der jeweiligen Dimension vorhandenen Teilchen bzw. Objekten. Es gibt also zwei Dynamiken, die durch eine Raumkompensation entstehen:

1. Interpartikulär, also zwischen der Materie einer Dimension => Wechselwirkungen
2. Intrapartikulär, also innerhalb einer materiellen Begrenzung => Wachstum

Raumdichte ist eine anhaltende Zusammenziehung vom Raum einer Dimension, die auf ihre Teilchen bzw. Objekten einen Umgebungsdruck ausübt, wie die Gravitation der Erde auf ihre Atmosphäre. Eine Veränderung dieses Umgebungsdrucks auf Teilchen bzw. Objekten bewirkt eine Weiterentwicklung hinsichtlich eines kosmischen Wachstums per Elementen und Mineralien.

B. Vergleich der Dichteverhältnisse der Dimensionen

Wir betrachten nun fünf eigenständige Regionen des Raums, die in der Weltformel als Dimensionen bezeichnet werden, auf ihre Dichteverhältnisse:

1. Universum (außerhalb der Galaxie = intergalaktischer Raum)
2. Galaxie (außerhalb der Milchstraße = Galaxiehalo)
3. Milchstraße (innerhalb des interstellaren Raums der Sternenscheibe = All)
4. Sonnensystem (innerhalb des interplanetaren Raums = Weltall)
5. Erdatmosphäre (von der Biosphäre zur Exosphäre)

1. Universum (intergalaktischer Raum)

Der intergalaktische Raum, also der Bereich zwischen den Galaxieresten bzw. -abbauprodukte im Universum, ist fast vollständig leer. Nur vereinzelte Teilchen befinden sich dort, und ihre Bewegungen erzeugen einen extrem geringen Umgebungsdruck. Der Umgebungsdruck im Universum ist damit der niedrigste, der natürlicherweise vorkommt. Man kann ihn als nahezu perfektes Vakuum betrachten.
Bildlich: Eine riesige leere Halle, in der sich nur Wasserstoffatome befinden.

2. Galaxie (Bereich des Halos)

Der Galaxiehalo umgibt die für uns sichtbare Sternenscheibe der Milchstraße einer Galaxie, ist also der Außenbereich einer Galaxie. Innerhalb des Galaxiehalos ist es im Vergleich zum Universum „weniger leer“. Es gibt Gas, Staub, kosmische Strahlung und Magnetfelder. Dadurch ist der Umgebungsdruck höher als im intergalaktischen Raum des Universums, aber immer noch extrem niedrig im Vergleich zur Erde.
Bildlich: Eine Halle, in der Wasserstoff und Helium interagieren und Gammastrahlen in der sonst leeren Halle erzeugen.

3. Milchstraße (interstellarer Raum)

Dies ist der sternenreiche Innenbereich der Milchstraße, in der die Sternenscheibe, Gas- und Staubwolken konzentriert sind. In der Sternenscheibe der Milchstraße herrscht ein sehr niedriges Dichte- und Druckverhältnis. Der interstellare Raum besteht aus extrem dünnem Gas. Dennoch ist der Umgebungsdruck höher als im zuvor beschriebenen Halo, da die Milchstraße Regionen mit Sternen und Gaswolken besitzt, in denen Strahlen und magnetische Felder entstehen.
Bildlich: Die Halle bzw. der Raum wird stellenweise etwas dichter, aber bleibt insgesamt bis auf die Gase und Sterne sehr dünn.

In der Milchstraße ist es so, als würde ein Vakuum die Sterne voneinander trennen. Der Umgebungsdruck dieser Dimension führt sukzessiv zur Entstehung von Sternen. Diese Dimension ist extrem dünn, viele Größenordnungen leerer als der interplanetare Raum. In dieser Dimension, die als feinstoffliche 5. Dimension bezeichnet wird, finden elektromagnetische Prozesse sowohl als Entladungen als auch als innere Veränderungen statt.

4. Sonnensystem (interplanetarer Raum)

Innerhalb der Heliosphäre, also im Bereich, der vom Sonnenwind ausgefüllt wird, ist der Druck höher als im interstellaren Raum der Milchstraße, aber immer noch winzig klein im Vergleich zur Erdatmosphäre. Der Umgebungsdruck entsteht hauptsächlich durch den Sonnenwind – einem Strom geladener Teilchen, der von der Sonne ausgeht – und durch das solare Magnetfeld wandert.
Bildlich: Es kommt ein gehöriger Wind in die Halle, der eine dynamische Bewegung und damit mehr Raumdichte erzeugt, wodurch Planeten, Asteroiden und Meteoriten et al entstehen können.

Sonnenwind erzeugt eine erhöhte Raumdichte im interplanetaren Raum, was zur Erhöhung des Umgebungsdrucks auf Teilchen und Himmelskörper als Objekte führt. Diese Dimension wird von Plasma dominiert, nicht von elektromagnetischem Gas. Plasma besteht aus Atomen und Molekülen. Der Druck schwankt mit dem Sonnenzyklus und die Raumdichte nimmt mit der Entfernung zur Sonne ab, wie in allen Atmosphären.

5. Erdatmosphäre (planetare Atmosphäre)

Die Erdatmosphäre ist im Vergleich zum Weltall des Sonnensystems unvorstellbar dicht. Ein äußerer Kompressionsdruck auf die Erde entsteht hier durch das Gewicht der gesamten Luftsäule der Erdatmosphäre. Im Vergleich zum restlichen Kosmos ist die Erdatmosphäre ein sehr dichter, energie- und teilchenreicher Bereich. Hier sprechen wir erstmals von einem räumlichen Druckverhältnis, welches wir Menschen als „normal“ empfinden – etwa 1 bar auf Meereshöhe.
Bildlich: In der Halle entsteht eine autonome Biosphäre mit reichlich Teilchen und Lebewesen.

Die Atmosphäre der Erde ist die dichteste und druckreichste Dimension, da sie aus dichtem Gas, nämlich Luft besteht, das durch die Anziehungskraft der Erde dauerhaft komprimiert gehalten wird.

C. Resümee

Wenn man die Dichteverhältnisse im Kosmos vergleicht – vom Universum ausgehend bis hin zur Erdatmosphäre – sieht man, dass der Umgebungsdruck mit jeder Dimension „nach innen“ zunimmt. Das liegt daran, dass in den kleineren, dichter besiedelten Dimensionen mehr Teilchen entstehen, die aufgrund des Umgebungsdrucks wachsen und räumlich mit ihrer Umgebung in Interaktion treten. Die Tabelle 114 gibt eine Übersicht hierzu.

Erläuterungen zur Tabelle 114

1. Universum (intergalaktischer Raum): In dieser Dimension ist die Teilchendichte – also die Raumdichte – extrem niedrig, was den Umgebungsdruck auf Wasserstoffatomen ebenfalls sehr gering macht. Die Wasserstoffatome sind das einzige Elemente im intergalaktischen Raum. Die im Universum zu findenden Himmelskörper sind Abbauprodukte früherer Galaxien. Ausführliches hierzu ist im Artikel „Der materielle Abbau von Galaxien“ des Beitrags „5. Die Galaxie des Permanentatoms“ zu finden.
=> Fast perfekte Leere, extrem niedriger Druck.

2. Galaxie (galaktischer Halo): Im Bereich des äußeren Halos einer Galaxie, des Galaxiehalos steigt die Teilchendichte gegenüber dem Universum etwas an. Der Umgebungsdruck erzeugt hier zusätzlich zu den bestehenden Wasserstoffatomen Heliumatome, die auch in der Milchstraße in Form von interstellarer Materie vorkommen und vor allem Gammastrahlen erzeugen.
=> Etwas mehr Teilchen (Wasserstoff und Helium) aufgrund des höheren Umgebungsdrucks – aber immer noch ziemlich leer.

3. Milchstraße (interstellarer Raum): Im Bereich bzw. in der Dimension der Milchstraße, also der vierarmigen Sternenspirale, gibt es eine größere Ansammlung von Gasen, Magnetfeldern und Strahlung von Sternen. Diese resultieren aus einem deutlich höheren Umgebungsdruck als im Bereich des Halos.
=> In der Milchstraße entstehen die von uns Menschen mit bloßen Augen wahrnehmbaren Sterne.

4. Sonnensystem (interplanetarer Raum): In unserem Sonnensystem steigt die Teilchen- bzw. Raumdichte durch den Sonnenwind und die Wechselwirkungen zwischen den Planeten und anderen Himmelskörpern wie Asteroiden. Der Umgebungsdruck ist hier deutlich höher als in der Milchstraße, aber immer noch nicht so hoch wie in der Erdatmosphäre.
=> Durch den Sonnenwind entsteht eine deutlich höhere Raumdichte inklusive Umgebungsdruck gegenüber der Milchstraße, was die Entstehung der Planeten ermöglicht hat.

5. Erdatmosphäre (planetare Atmosphäre): Hier sind die Teilchen- bzw. Raumdichte und der Umgebungsdruck am höchsten. Die Erdatmosphäre hat eine enorm hohe Teilchendichte im Vergleich zu den anderen Dimensionen und übt einen stabilen, hydrostatischen Druck aus, der die Luft zur Erdoberfläche hin stützt.
=> Um viele Größenordnungen raumdichter und druckreicher als in sämtlichen Dimensionen der Weltformel.

Die steigende Raumdichte ist der Motor der gesamten kosmischen Evolution. Hier ist eine zusammenfassende chronologische Auflistung:

1. Raum = komprimierbare Substanz
2. Kompression erzeugt Raumdichte
3. Raumdichte erzeugt Umgebungsdruck
4. Druck bestimmt, welche Objekte entstehen können
5. Die Erdatmosphäre ist die dichteste und druckreichste Dimension → Voraussetzung für Leben

D) Die vier Subdimensionen des Lebens

Um Leben zu ermöglichen, musste die Biosphäre der Erdoberfläche, auf der wir leben, in vier Subdimensionen (SD) sukzessive aufgebaut werden. Diese vier Subdimensionen werden in diesem Seinsmodell als SD-A bis SD-D bezeichnet.

Tabelle 27: Darstellung der vier Subdimensionen des Lebens
Subdimension Seinsweise Entfaltung Zentrum
SD-A – Biosphäre Klima Wetter Erde
SD-B – Botanik Pflanze Sein Vegetation Mond
SD-C – Tierwelt Tier Sein Psyche Ceres
SD-D – Menschheit Mensch Sein Geist Pluto

1. Die vier Seinsformen der Biosphäre
Wie bereits erwähnt, führten die vier Subdimensionen sukzessive zu den vier Lebensformen der Erde. Dies sind die Biosphäre, Botanik, Tierwelt und die Menschheit.

a. Die Biosphäre
Die Subdimension der Biosphäre (SD-A) konnte nur durch die Dynamik der Dreiheit Erde + Mond + Sonne entstehen. Unter der Biosphäre werden sowohl die Schichten der Erde, die von Lebewesen bewohnt werden, als auch die gesamte Atmosphäre um die zentrale Erde herum verstanden. Die Biosphäre ist das Resultat der gegenseitigen Einflussnahme der vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft, die vom dynamischen Verhältnis der Dreiheit Erde + Mond + Sonne gesteuert werden. Vor den vier Elementen der materiellen 3. Dimension – Feuer, Erde, Wasser und Luft – war nur der Äther als Element der dynamischen 4. Dimension – Sonnenwelt vorhanden.

Das Wirkzentrum der Biosphäre ist die Erde, die ebenfalls als Zentrum der Wirkkräfte der dynamischen Dreiheit Erde + Mond + Sonne agiert.

b. Die Botanik
Die Subdimension der Botanik (SD-B) beherbergt den gesamten Pflanzenwuchs bzw. die gesamte Vegetation der Erde. Die erste Form von lebendigen und in sich wachsenden Zellkörpern entstand in dieser Subdimension der Botanik.

Das Wirkzentrum der Pflanzenwelt ist der Mond, der ein Magnetfeld zwischen sich und der Erde bildet und Lebensenergie aus den reflektierten Sonnenstrahlen erzeugt. Zu näheren Erläuterungen zur Lebensenergie siehe den Artikel „Die besondere Dynamik der Erde” im Beitrag „6. Die Besonderheit der Erde”.

c. Die Tierwelt
Die Subdimension Tierwelt (SD-C) beherbergt die gesamte Tierwelt, die sich von den ersten losgelösten Einzellern über die Dinosaurier bis zu den heutigen Tieren erstreckt. Sie ist die Subdimension, in der sich die Psyche ausbildete und entfaltete.

Das Wirkzentrum der Tierwelt ist der Kleinplanet des Asteroidengürtels Ceres. Ceres ist die Lokalisation des Speichers der Vor-DNS der gesamten Tierwelt. In den Asteroiden des Asteroidengürtels sind die Gruppen-Monaden der einzelnen Tiergattungen lokalisiert, die in ihren Monaden ebenfalls Vor-DNS ihrer Tiergattungen speichern.

Die Dinosaurier wurden ausgelöscht als ihre Gruppen-Monaden auf die Erde prallten. Sie starben nicht etwa durch den Steinschlag der Asteroiden, sondern durch die Tatsache, dass ihre Gruppen-Monaden zerstört wurden. Aus der daraus erfolgten Veränderung der mineralischen Zusammensetzung und damit der Dynamik der Geologie der Erdkruste konnten in der Subdimension SD-C die uns bekannte Tierwelt als Nachfolger der Dinosaurier in der Erdneuzeit entstehen.

d. Der Mensch
Die Subdimension Menschheit (SD-D) beherbergt die Menschheit und wie sie sich aus den gruppen-seelischen Reifungsprozessen der Subdimension Tierwelt (SD-C) zunächst körperlich und psychisch entwickeln konnte. Sie ist die Subdimension, in der die körperlichen und damit DNS Gemeinsamkeiten mit den Menschenaffen noch vorhanden sind. Das Wesentliche an dieser Subdimension ist die spezifische geistige Entwicklung des Menschen.

Menschen sind nicht einfach so entstanden, sondern sie entwickelten sich über drei Instanzen, nämlich Prämensch, Vormensch und dann Mensch. Der Prämensch entstand im Erdaltertum, der Vormensch im Erdmittelalter und der Mensch schließlich in der Erdneuzeit. Näheres hierzu wird im Artikel „Die Entstehung des Menschen” im Beitrag „7. Das Werden des Menschen” erläutert.

 

Joseph – Stand: 14.11.2025